Firefox AK – Boom Boom Boom

Was in beeindruckender Regelmäßigkeit aus Schweden an Electro-Pop-Magie ertönt, begeistert absolut. Nach der Veteranin Robyn, der aktuell etwas düsteren Lykke Li und der hierzulande frisch durchstartenden Oh Land versucht sich nun auch Firefox AK am deutschen Musikmarkt. Ihr drittes Album „Color The Trees“ steht bereits in den Startlöchern und wird als wahres Melodie- und Melancholie-Feuerwerk angekündigt. Kommt es nur annähernd an die Vorabsingle „Boom Boom Boom“ heran, darf man sich wohl auf ein kleines Meisterwerk freuen.

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I Blame Coco – In Spirit Golden

I Blame Coco – hinter diesem Interpreten-Namen verbirgt sich niemand Geringeres als Stings Tochter Eliot Paulina „Coco“ Sumner. Musikalisch ist sie schon seit rund fünf Jahren aktiv, doch erst seit Beginn diesen Jahres hat sich für sie auch hierzulande der Erfolg eingestellt. Während die Debütsingle „Caesar“ (mit Robyn) und der Nachfolger „Splash“ (mit Sub Focus), welcher ihr in ihrer britischen Heimat den Durchbruch verschaffte, bei uns gar nicht erst veröffentlicht wurden, schaffte es die letzte Single „Selfmachine“ immerhin auf Platz 56 der deutschen Charts. Mit „In Spirit Golden“ wird nun noch eine weitere Auskopplung aus dem Top 40-Album „The Constant“ nachgeschoben – wenn auch leider ausschließlich als Download.

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Within Temptation – Sinéad

Fans der niederländischen Symphonic-Metal-Band Within Temptation mussten sich die letzten Jahre in Geduld üben: Nach Veröffentlichung ihrer vierten Platte „The Heart Of Everything“ 2007 und einer langen Tournee standen die Mitglieder um Frontfrau Sharon den Adel am Scheideweg. Die Folge war eine einjährige Auszeit, in der sie jedoch kontinuierlich an neuen Songs bastelten. Das Ergebnis ließ bis Anfang 2011 auf sich warten; trotzdem konnte ihr neues Album „The Unforgiving“ spielend an alte Erfolge anknüpfen. Nachdem die erste Single „Faster“ in den deutschen Charts allerdings mehr oder weniger unterging, soll es nun die zweite Auskopplung „Sinéad“ richten, mit der man definitiv die richtige Wahl getroffen hat.

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Chase & Status feat. Plan B – End Credits

Drum’n’Bass ist Mainstream-fähig – das weiß man nicht erst seit den genialen Crossover-Sounds der Australier Pendulum. Die Briten Chase & Status haben es mit ihrem Kollabo-Album „No More Idols“ auf die #2 der Insel-Charts geschafft mit so unterschiedlichen Gästen wie Dizzee Rascal, White Lies, Tinie Tempah, Cee Lo Green und Clare Maguire. Dabei sind einige der vertretenen Songs bereits ein wenig älter, wie auch die neue Single „End Credits“, die bereits im Herbst 2009 erstmals veröffentlicht wurde, nun aber endlich die längst verdiente zweite Luft bekommt.

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Beatsteaks – Automatic

Der Sommer 2011 ist da und mit ihm auch eine Armada an potentiellen Sommerhits aus allen musikalischen Lagern. Wenig überraschend bewerben sich die Beatsteaks um ihren Platz in der Sonne – mit „I Don’t Care As Long As You Sing“ und „Cut Off The Top“ hatten sie für die Rockwelt bereits entspannte Vibes am Start gehabt. Beim Release vom „Boombox“ – das schwer verdiente erste Nummer-Eins-Album der Beatschnitzel – war klar, dass „Automatic“ wohl für diesen speziellen Spot ins Rennen geschickt werden würde. Tatsächlich steht der Reggae-behaftete Clash-Rocker nun in den Startlöchern – spektakuläres Value for Money-Paket inklusive.

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Daan – Icon

Kurz vorab: Nein, Daan Stuyven muss einem hierzulande nicht geläufig sein. Und ja, „Icon“ wird sein One-Hit-Wonder. Alles andere wäre überraschend. Denn der belgische Solist ist in seiner Heimat schon seit über zwanzig Jahren im Geschäft. Die nationale Schwelle überschritt er bisher nicht. Seine Musik ist vornehmlich im elektronischen Independent Bereich anzusiedeln. Darunter sogar Soundtracks. Wie zum Trotz wird er seinen größten Erfolg einem Country-Pop-Song zu verdanken haben.

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Robyn – Call Your Girlfriend

2010 war das Jahr der schwedischen Pop-Retterin Robyn. Mit ihrer „Body Talk“-Serie – drei Mini-Alben und eine Full-Length-Platte mit den besten Songs dieser Releases – war sie in aller Munde, mit den Singles „Hang With Me“ und „Dancing On My Own“ sogar in den Charts. Auch 2011 macht sie stark weiter, hat es mit „Indestructible“ bis auf die #56 geschafft. Die Suche nach einem legitimen Nachfolger zu „With Every Heartbeat“ geht jedoch weiter. Als vierte „Body Talk“-Auskopplung schickt sich „Call Your Girlfriend“ keineswegs an, die überdimensionalen Fußstapfen zu füllen, sondern zeigt viel mehr die bittersüße, augenzwinkernde Seite der Schwedin.

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Oh Land – Sun Of A Gun

Was macht eigentlich skandinavische Popmusik so spezielle? Woher kommt diese Armada an Sängerinnen mit angenehmen Stimmen und cleveren, zumeist elektronisch angehauchten Songs? Während man sich darüber noch den Kopf zerbricht, setzt die Dänin Øland Fabricius (besser bekannt unter ihrem Pseudonym Oh Land, das sich wohl auf ihren Vornamen und nicht auf die finno-schwedische Provinz Åland bezieht) zum Landeanflug an. In ihrer US-amerikanischen Wahlheimat war sie bereits in den Charts, hierzulande erscheint nun erst einmal die Download-Single „Sun Of A Gun“, die das für den 5. August geplante, schlicht „Oh Land“ betitelte Album ankündigt.

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Incubus – If Not Now, When?

Auch wenn es auf dem 2009 erschienenen Best-of-Platte „Monuments And Melodies“ zwei neue Songs gab, ist das letzte Incubus-Studioalbum „Light Grenades“ doch schon wieder fünf Jahre her – Zeit genug für ein Soloalbum von Sänger Brandon Boyd und ein Harvard-Studium von Gitarrist Mike Einziger. Nun melden sich die Alternative Rock-Veteranen mit „If Not Now, When?“ zurück und sorgen damit für eine faustdicke Überraschung – deutlich ruhiger, ja beinahe schon radiotauglicher gehen die fünf US-Amerikaner zu Werk. Was dazu wohl die alten Fans sagen werden?

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Hard-Fi – Good For Nothing

Funkstille vorbei: Hard-Fi melden sich mit ihrem dritten Album zurück. Hits wie „Hard To Beat“, „Cash Machine“ und „Suburban Knights“ sind schon ein paar Jährchen her, die letzte Single wurde 2008 veröffentlicht. Demnächst soll „Killer Sounds“ erscheinen, einen Releasetermin gibt es noch nicht. Vorab wird „Good For Nothing“ ausgekoppelt, der weniger die tanzbar-beseelte Club-Rock-Seite der Briten betont, sondern sich deutlich Indie-lastiger gibt. Terrorvision lassen grüßen, die jüngeren Primal Scream ebenso.

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