Das hört die Redaktion… Vol. 36
Die neuesten Geheimtipps der beatblogger.de-Redaktion, wie immer kurz und knackig für euch zusammengestellt. Diesmal mit Jupiter Jones, Matt & Kim, Triple A, Samba und Frida Gold!
WeiterlesenDie neuesten Geheimtipps der beatblogger.de-Redaktion, wie immer kurz und knackig für euch zusammengestellt. Diesmal mit Jupiter Jones, Matt & Kim, Triple A, Samba und Frida Gold!
Weiterlesen„Wheels“, der vielleicht schwächste Song der Foo Fighters, dürfte als Wendepunkt in die lange Geschichte der Alternative Rock-Veteranen eingehen, markierte der MOR-Song doch die Mini-Reunion von Dave Grohl und Produzent Butch Vig, die vor zwei Dekaden gemeinsam Nirvanas „Nevermind“ aufgenommen haben. Mehr Garagen-Feeling, mehr Härte und mehr ursprünglichen Charakter hat das Quintett um Gitarren-Comebacker Pat Smear angekündigt und enttäuscht auf dem mittlerweile siebten Studioalbum „Wasting Light“ in keiner Sekunde.
WeiterlesenEigentlich ist es schon unglaublich, was mit Milow passiert. Da ackert sich der belgische Singer/Songwriter in seiner Heimat krumm und schief, nur um mit einer Coverversion von 50 Cent hierzulande den Durchbruch zu schaffen. Der Erfolg von „You Don’t Know“ beweist jedoch, dass der polierte Chanteur auch mit eigenem Material durchaus erfolgreich sein kann. Auch auf Albumlänge, wie sein neuestes Werk „North And South“ sicherlich einmal mehr beweisen wird. Schließlich ist mal wieder eine Top 3-Single enthalten.
WeiterlesenPünktlich zu ihrem 40. Geburtstag melden sich die Doom-Pioniere Pentagram wieder. Vom Original-Lineup ist nur noch Sänger Bobby Liebling mit an Bord, der den Kampf mit seinen persönlichen Dämonen wohl endlich gewonnen hat und vor allem immer noch unter den Lebenden weilt. Nach langer Funkstille hat man bei Metal Blade für drei Alben – angesichts der laschen Veröffentlichungsmoral der Herren aus Virginia sehr optimistisch bemessen – unterschrieben und debütiert mit „Last Rites“, das vor allem eines ist: eine faustdicke Überraschung.
WeiterlesenEine Band wie Ginger Ninja kann eigentlich nur aus Dänemark kommen – ein Land, in dem sich elektro-poppiger Rock und Bands wie Veto, Dúné, Carpark North und Nephew großer Beliebtheit erfreuen. Leichtere Anlaufsschwierigkeiten haben die Ingwer-Partisanen mittlerweile hinter sich gelassen und veröffentlichen ihr Debüt „Wicked Map“, natürlich passend zur frisch ausgeklungenen Tour als Support der aktuell ebenfalls der elektronisch orientierten Juli. Passt ja quasi wie Faust aufs Auge. Oder Arsch auf… was auch immer.
WeiterlesenKaum eine Band hat innerhalb der letzten zehn Jahre Progressive und Extreme Metal so sehr revolutioniert wie Between The Buried And Me. Das Quintett aus Raleigh, North Carolina wirft seit dem selbstbetitelten Debüt aus dem Jahr 2002 mit wahnwitzigen Releases nur so um sich. Mittlerweile ist man bei Metal Blade untergekommen, wo auch Frontmann Tommy Rogers aka Thomas Giles sein Solo-Debüt veröffentlichte. Zum Einstand erscheint die EP „The Parallax: Hypersleep Dialogues“, die sich nicht nur perfekt dazu eignet im Gespräch zu bleiben, sondern auch den Auftakt für ein wahnwitziges Konzept-Doppel bildet.
WeiterlesenThe Naked And Famous hätten kaum zu einer besseren Zeit kommen können. Während sich die Genre-Vorreiter MGMT in anspruchsvolle, mit Hit-Obskurität behaftete Prog-Landschaften zurückziehen, Passion Pit nach wie vor um Anerkennung kämpfen und Empire Of The Sun mit ordentlich Verzögerung Deutschland erobern, erscheint „Passive Me, Aggressive You“, das Debüt der fünf Neuseeländer, auch hierzulande. Fans besagter Bands dürfen jubilieren wie Sängerin Alison Xayalith, die sich vom Charteinstieg der Single „Young Blood“ begeistert zeigt.
WeiterlesenThe Kills melden sich zurück. Drei Jahre sind seit „Midnight Boom“ vergangen, in denen Sängerin und Gitarristin Alison „VV“ Mosshart unter anderem zwei Alben mit Rock-Supergroup The Dead Weather (u.a. Jack White) veröffentlicht hat. So verwundert es auch nicht wirklich, dass der neue Streich „Blood Pressures“ in einigen Momenten an das Nebenprojekt erinnert, wobei Mosshart und Jamie „Hotel“ Hince natürlich den klassisch verzerrten Kills-Sound in seiner vollen Garage-Blüte zelebrieren.
WeiterlesenWenn es um handgemachten, deutschen Soul geht, kommt man neben Joy Denalane besonders an einer kaum vorbei: Ex-Glashaus-Sängerin Cassandra Steen, die ihren Durchbruch als Solokünstlerin erst 2009 mit der Duettsingle „Stadt“ zusammen mit Adel Tawil von Ich + Ich und dem dazugehörigen Album „Darum leben wir“ feierte. Nun meldet sich die umtriebige Chanteuse, die bereits unter anderem mit Xavier Naidoo, Freundeskreis und Curse zusammengearbeitet hat, mit ihrem neuen Song „Gebt alles“ aus dem kommenden Longplayer „Mir so nah“ zurück und trifft dank appellierendem Songtext den Zahn der Zeit.
WeiterlesenAuch wenn die erst 2007 gegründeten Obits eine relativ junge Band sind, steckt hinter dem dialektal widersprüchlich wahrnehmbaren Namen mit Rick Froberg (Drive Like Jehu, Hot Snakes, Pitchfork) ein prominenter Name der Post-Hardcore-Liga. Die wütenden Schreie hat der Elder Statesman der Lautstürmerei längst in den Schrank eingesperrt und zockt mit seinen drei Mitstreitern nun eine relativ reduzierte Mischung aus Indie, Surf Rock und Garage Punk. „Moody, Standard And Poor“, das mittlerweile zweite Album, setzt ein grundsympathisches Lo-Fi-Ausrufezeichen.
Weiterlesen