Lovers Electric – Love Can Save Us

Von dem australischen Mann-Frau-Duo Lovers Electric dürfte hierzulande bisher kaum jemand Kenntnis genommen haben. Das deutsche Wikipedia schweigt sich darüber aus und selbst der englische Eintrag ist kurz und knapp gehalten und informiert lediglich darüber, dass Lovers Electric im Jahr 2006 von David Turley und Eden Bouche gegründet wurden und dass im Jahr 2008 das Debütalbum, welches 80er Jahre-lastigen Dance-Pop bietet, erschienen ist. 2011 dürfte sich der Bekanntheitsgrad des Duos aber schlagartig vergrößern, wurde doch die neue Single „Love Can Save Us“ zum offiziellen Royal Wedding-Song erklärt.

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Primordial – Redemption At The Puritan’s Hand

Die letzten Jahre waren für Primordial eine wahre Achterbahnfahrt der Gefühle. Mit „To The Nameless Dead“ haben die Iren im November 2007 ein absolutes Meisterwerk veröffentlicht, zu den ausgiebigst getourt wurde. Vergangenes Jahr implodierte das Quintett beinahe, als Schlagzeuger Simon O’Laoghaire nach einer desaströsen Show gefeuert wurde. Mittlerweile hat man sich wieder zusammengerauft und ihn zurückgeholt. So verwundert es keineswegs, dass das neue Album „Redemption At The Puritan’s Hand“ deutlich düsterer und roher klingt.

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Milchbar Seaside Season 3 – compiled by Blank & Jones

Lounge-Sampler gibt es wie Sand am Meer. Schnell einen Sonnenuntergang aufs Cover drucken, austauschbare Plätschermusik auf ein bis zwei Silberlinge pressen – fertig ist das Produkt. Dass es auch anders geht, zeigen Blank & Jones, deren Name auf dem Compilation-Markt fast schon so etwas wie ein Gütesiegel ist (man denke nur an die exzellente „Chilltronica“-Serie). Bei „Milchbar Seaside Season“ steht nun zum dritten Mal der Soundtrack für die Nordseeinsel Norderney auf dem Programm.

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Amorphis – You I Need

1994 revolutionierten Amorphis das Death Metal-Genre, indem sie auf ihrem Album „Tales From The 1000 Lakes“ ihren im Death Metal verwurzelten Sound mit Keyboards und Folk-Elementen vermischten und so mal eben zu den Mitbegründern des Melodic Death Metals wurden. Von Album zu Album entwickelte sich die Band aber immer mehr zu einer völlig eigenständigen Institution im Metal-Bereich. Der Grunzgesang wurde kaum noch eingesetzt, stattdessen fanden zunehmend progressive Elemente im Amorphis-Klanggerüst ihren Platz. Erst in letzter Zeit besann sich die Band auch wieder verstärkt ihrer Wurzeln.

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Synje Norland – Love Shuffle

Singer und Songwriting ist ein Handwerk. Wie es sich zum Lebensgefühl aufschwingt, um in lyrischen Melodien Ausdruck zu finden, ist dort zu erfahren, wo Synje Norland Musik macht. Ausgangspunkt der jungen Künstlerin ist Nordfriesland. Ihre Songs tragen den Geist von Kanadas unendlichen Weiten, die die heutige Hamburgerin bereits durchreiste, und sind zumeist von akustischer Natur. Mal die Ruhe selbst, mal ordentlich durchmischt. „Love Shuffle“ singt ein Lied davon.

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Low – C’mon

Low wachsen seit 18 Jahren konstant und machen aus ihrer Nische eine Methode. Ihrem neunten Studioalbum „C’mon“ wird wohl besondere Aufmerksamkeit geschenkt, woran Led Zeppelin-Legende Robert Plant eine gewisse ‚Mitschuld‘ trägt: Seine Coverversionen von „Monkey“ und „Silver Rider“ auf dem Roots-lastigen „Band Of Joy“ sowie die mehrfach in Interviews gestreuten Rosen sprechen Bände. Nicht, dass Alan Sparhawk, Mimi Parker und der erstmals auf einem Low-Album zu hörende Steve Garrington sich davon beeindruckt zeigen würden – sie toppen sich schlicht und ergreifend einmal mehr selbst.

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Michael Jackson – Hollywood Tonight

Der König ist tot, es lebe der König! Dass uns der King of Pop, Michael Jackson, auch nach seinem Ableben noch das ein oder andere Jahr(zehnt) mit ’neuen‘ Songs erhalten bleiben wird, ist besonders seinen geld- und erfolgshungrigen Plattenbossen zu verdanken. So wurde mit „Michael“ bereits ein posthumes Album mit zwölf unveröffentlichten Tracks auf den Markt gebracht, aus dem die erste Single „Hold My Hand“ mit eher mittelmäßigen Chartpositionen ausgekoppelt wurde. Nun geht die Leichenfledderei weiter – die Contemporary-RnB-Pop-Nummer „Hollywood Tonight“ soll die Kassen erneut zum Klingeln bringen.

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Winds Of Plague – Against The World

Mit ihrem 2009er-Album „The Great Stone War“ haben Winds Of Plague überrascht. Das Sextett aus Upland, Kalifornien schickte sich an dem bereits stagnierenden Deathcore-Genre mit Black Metal-Keyboard-Sounds neues Leben einzuhauchen. ‚Symphonic Deathcore‘ nennt sich die ambitionierte wie auch herausfordernde Mischung, die auf „Against The World“ eine Fortsetzung findet. Darauf zu hören: Mehr Core-Sound, mehr Keys und Gastauftritte von unter anderem Jamey Jasta (Hatebreed, Kingdom Of Sorrow), Drew York (Stray From The Path) und einer Wrestling-Legende.

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Cargo City – Dance/Sleep

Was 2007 als Soloprojekt von Simon Konrad begonnen hat, ist mittlerweile zu einer fünfköpfigen Band angewachsen: Cargo City melden sich zurück. Dank zwei sympathischer Alben, diversen Soundtrack-Beiträgen und Live-Auftritten kennt man die Frankfurter in der Indie-Welt mittlerweile bestens. Das Streben nach Perfektion treibt sie auf ihrem dritten Album „Dance/Sleep“ zu Höchstleistungen an und – tatsächlich! – Konrad und Mitstreiter übertreffen sich auf ihrer bislang mit Abstand besten Platte ein weiteres Mal selbst.

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Zoroaster – Matador

Brennende Luft, meterhohe Gitarrenwände, beklemmende Düsternis und… Moog-Synthesizer? Die Welt des Atlanta-Dreiers Zoroaster ist eine besonders eigenartige, irgendwo zwischen Doom, Stoner, Psychedelic und einem Hauch Sludge. „Matador“ ist ihr bereits drittes Studioalbum – daneben gibt es noch eine EP und ein paar Kleinformate – das bereits vergangenes Jahr in der Heimat erschienen ist. Schon wieder Wartezeit? Zahlt sich aber aus, denn Will Fiore, Brent Anderson und Dan Scanlan nehmen keine Gefangenen.

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