Schlagwort: Doom Metal

My Dying Bride – The Barghest O’Whitby

Am 11.11. beginnt mal wieder die Karnevalssaison. Zufälligerweise veröffentlichen die britischen Death-Doomer My Dying Bride an eben jenem Datum auch ihre neue Single „The Barghest O’Whitby“. Dieses Faktum ist glücklicherweise im Bereich der Kuriositäten einzuordnen, denn niemand muss befürchten, dass der Name der Band neuerdings für kleine lustige Karnevalsschlager steht. Im Laufe der letzten 20 Jahre haben My Dying Bride zwar schon den einen oder anderen Stilwechsel – inklusive eines kurzen Ausflugs in den TripHop-Bereich – hinter sich gebracht. Seit dem 2000er-Album „The Light At The End Of The World“ steht die Band aber wieder konsequent zu ihren doomigen Wurzeln und das ändert sich auch in diesem Jahr nicht.

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The Gates Of Slumber – The Wretch

So langsam und gewollt behäbig ihre Musik auch wirken mag, so umtriebig sind The Gates Of Slumber, wenn es um neues Material geht. „The Wretch“ ist ihr bereits sechtes Studioalbum seit 2004 – das zweite für Rise Above – nebst zahlreichen Kleinformaten, Split-Releases und Sampler-Beiträgen. Nicht nur für Doom-Verhältnisse feuert das Trio aus Indianapolis rasend schnell. Der Cloud dabei: Sie werden immer besser, mächtiger, präziser und setzen aktuell ein weiteres, klassisch angehauchtes Ausrufezeichen.

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Zoroaster – Matador

Brennende Luft, meterhohe Gitarrenwände, beklemmende Düsternis und… Moog-Synthesizer? Die Welt des Atlanta-Dreiers Zoroaster ist eine besonders eigenartige, irgendwo zwischen Doom, Stoner, Psychedelic und einem Hauch Sludge. „Matador“ ist ihr bereits drittes Studioalbum – daneben gibt es noch eine EP und ein paar Kleinformate – das bereits vergangenes Jahr in der Heimat erschienen ist. Schon wieder Wartezeit? Zahlt sich aber aus, denn Will Fiore, Brent Anderson und Dan Scanlan nehmen keine Gefangenen.

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Pentagram – Last Rites

Pünktlich zu ihrem 40. Geburtstag melden sich die Doom-Pioniere Pentagram wieder. Vom Original-Lineup ist nur noch Sänger Bobby Liebling mit an Bord, der den Kampf mit seinen persönlichen Dämonen wohl endlich gewonnen hat und vor allem immer noch unter den Lebenden weilt. Nach langer Funkstille hat man bei Metal Blade für drei Alben – angesichts der laschen Veröffentlichungsmoral der Herren aus Virginia sehr optimistisch bemessen – unterschrieben und debütiert mit „Last Rites“, das vor allem eines ist: eine faustdicke Überraschung.

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Seventh Void – Heaven Is Gone

Was der viel zu frühe Tod von Peter Steele für die legendären Type O Negative bedeutet, ist längst noch nicht absehbar – eine Fortsetzung für viele wohl kaum vorstellbar. Währenddessen bringen Gitarrist Kenny Hickey und Schlagzeuger Johnny Kelly ihr Doom-Projekt Seventh Void nach Europa. Über Napalm Records erscheint nun „Heaven Is Gone“, in den Staaten bereits seit über einem Jahr erhältlich.

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