Schlagwort: Jazz

TAU 5

TAU 5 – Kreise

Seit drei Jahren schrauben TAU 5 an ihrer Musik. Hinter dem ominösen Namen stecken fünf erfahrene, prominente Jazzmusiker mit gemeinsamer Basis in Berlin: Philipp Gropper (Tenorsaxophon, Sopransaxophon), Philip Zoubek (Synthesizer, Keys), Ludwig Wandinger (Electronic, Mix, Edit), Petter Eldh (Bass, Electronics) und Moritz Baumgärtner (Schlagzeug). Ihren gemeinsamen Ansatz verstehen sie als Mischung aus Jams, Notationen, erneute Session-Improvisationen und Editing-Schnittwerk. Entsprechend losgelöst und gekonnt wild gibt sich das Debütalbum „Kreise“, das mit Sicherheit eben solche ziehen wird.

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Keleketla!

Keleketla! – Keleketla!

Die tatsächliche Fusion mehrerer musikalischer Welten bildet das Fundament von Keleketla!. Benannt nach einer Bibliothek in Johannesburg, handelt es sich hierbei um die Zusammenkunft ihrer Kuratoren Rangoato Hlasane und Malose Malahlela mit den britischen Electronic-Legenden Coldcut, aus der sich schließlich mehrere Sessions mit Musikern aus Südafrika entwickelte. Stilistische Grenzen gibt es nicht, denn zwischen Jazz, Soul, Afrobeat, HipHop und Electro nimmt das schlicht „Keleketla!“ betitelte Album alles mit.

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Junglelyd

Junglelyd – Junglelyd

Südamerika schätzt Cumbia. Dieses Genre, ursprünglich aus Kolumbien stammend und mittlerweile am ganzen Kontinent beliebt, verbindet afrikanische Rhythmen mit südamerikanischen Melodien und europäischer Arrangierung. Für viele Künstler ist Cumbia die Basis für einen tanzbaren, durchaus elektronischen Sound, der es mittlerweile sogar bis nach Dänemark geschafft hat. Dort residieren Junglelyd um DJ Kenneth Rasmussen. Ihre Mixtur aus lateinamerikanischem Style, Dub und Elektronik im Unterbau sowie Soul, Jazz und Psychedelic an vorderster Front warf bislang zwei EPs und begeisternde Konzerte ab. Nun steht das Debütalbum, welches den Bandnamen trägt, in den Startlöchern.

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Tom Misch & Yussuf Dayes

Tom Misch & Yussef Dayes – What Kinda Music

Die Geschichte hinter dem gemeinsamen Album von Tom Misch und Yussef Dayes ist so erstaunlich wie passend. Misch sah Dayes im Grundschulalter bei einer Talentshow Schlagzeug spielen, man behielt sich im Auge, fand aber erst 2018 zusammen. Bei der Launch-Party zu Mischs Debüt-Album begannen die kreativen Funken zu fliegen, aus ersten Ideen wurde schnell ein komplettes Album. Nun fusionieren der Multi-Instrumentalist und der Jazz-Drummer die verschiedensten Genres – Vintage-HipHop, Soul, Jazz und Disco – und erklären „What Kinda Music“ zur Spielwiese für kleine Experimente und große Ideen. Und was für eine Spielwiese das geworden ist.

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Pokey LaFarge

Pokey LaFarge – Rock Bottom Rhapsody

2018 übersiedelte Pokey LaFarge von St. Louis nach Los Angeles. In seiner neuen Umgebung fand der Swing- und Americana-Troubadour viele neue Ideen und ordentlich Inspiration, erlag aber auch so mancher Versuchung. Zahlreiche schlechte bis katastrophale Entscheidungen waren die Folge. „Rock Bottom Rhapsody“ nimmt diese Zeit nun mit – geschrieben während dieser Abwärtsspirale, aufgenommen in der Zeit danach, als sich das Privatleben zu einer Art Scherbenhaufen gewandelt hatte. Selten ging die Text-Musik-Schere bei LaFarge so weit auseinander.

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King Krule

King Krule – Man Alive!

So plötzlich er wieder aufgetaucht war, so schnell verschwand King Krule kurz nach dem Release seines zweiten Albums „The Ooz“. Archy Marshalls Welt drehte sich jedoch weiter. Während den Arbeiten an neuen Songs kam die Nachricht, dass er zum ersten Mal Vater würde. Schnell ließ Marshall die fatalistische Spirale aus Depression und Alkoholexzessen hinter sich und zog aufs Land, um näher bei der Mutter seines Kindes zu sein. Entsprechend veränderten sich Ton und Fokus der nunmehr dritten Platte „Man Alive!“ auch während der Aufnahme-Sessions. Neben der gewohnten musikalischen Pluralität kollidieren die Reste der Abwärtsspirale mit neuen Alltagsbeobachtungen.

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Makaya McCraven

Gil Scott-Heron – We’re New Again – A Reimagining By Makaya McCraven

Manche Alben kann man nicht oft genug hören. „I’m New Here“ von Gil Scott-Heron ist eines davon. Der Jazz-Poet erfuhr auf seinem letzten Release zu Lebzeiten ein herzliches Willkommen im Zeitgeist und wurde von einer komplett neuen Hörergeneration entdeckt. Nur wenige Monate vor seinem Tod gab es sogar eine Remix-Version mit Jamie xx, dessen Band The xx erst den Sound dieser Platte inspirierte. Zum zehnten Geburtstag erhält dieses wunderbare Werk nicht nur eine Neuauflage mit einer eigenen Bonus-CD, unter dem Titel „We’re New Again“ spielte Jazz-Drummer und Produzent Makaya McCraven eine komplette Neuarrangierung mit jazziger Lässigkeit ein.

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TaxiWars

TaxiWars – Artificial Horizon

Seit bald drei Jahrzehnten verpassen dEUS der belgischen – und europäischen – Rock-Szene wiederholte Frischzellenkuren. Ihre letzte Platte hat zwar bereits sieben Jahre auf dem Buckel, die Veteranen machen aber noch weiter. Frontmann Tom Barmans zweite große Liebe gilt allerdings dem Jazz, TaxiWars ist die dazugehörige Spielwiese. Lässige Grooves, coole Jazz-Standards, 80s-HipHop-Beats und gut durchdachte Lyrics begleiten das Unterfangen. „Artificial Horizon“ ist bereits das zweite Studioalbum.

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Ben Barritt

Ben Barritt – Everybody’s Welcome

Wie funktioniert klassischer Singer/Songwriter-Sound anno 2019 eigentlich? Dieser Frage geht Ben Barritt mit wachsender Begeisterung nach. Der in London geborene Wahl-Berliner spielte in der Royal Albert Hall, arbeitete mit Kenny Wheeler und Bobby McFerrin, und tourte durch Europa und Asien. Reich an Eindrücken und Ideen, gestaltet sich „Everybody’s Welcome“ als musikalisches und gesellschaftspolitisches Motto. Auf Platte geht es betont bunt und ungewöhnlich vor sich.

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Katu Kaiku

Katu Kaiku – Luna

Jazz aus Finnland – warum eigentlich nicht? Zumindest in deutschsprachigen Gefilden sind Katu Kaiku ein weitestgehend unbeschriebenes Blatt. Das Trio debütierte mit wildem Free Jazz, deutlich von seiner Street-Performing-Vergangenheit beeinflusst. Nun bei Svart unter Vertrag, geht es deutlich moderner und bunter, ja sogar verhalten poppig und progressiv zur Sache. „Luna“ entwickelt sich im besten Sinn zur Grenzerfahrung.

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