Schlagwort: Odyssey

Delilah Holliday

Delilah Holliday – Fat Cat

Eine Zeit unfassbaren Schmerzes liegt hinter Delilah Holliday. Während ihrer Schwangerschaft verstarb erst ihr Onkel Simon, der für sie wie ein Mentor war, dann die geliebte Großmutter. In dieser Phase entstand der Großteil ihres ersten Albums, kurz darauf verlor sie ihr ungeborenes Kind. Nicht in Worte zu fassender Schmerz und tiefste Trauer wurden in pointierten Sozialkommentar verwandelt, eine Kritik moderner Gesellschaftsstrukturen und kapitalistischer Institute, semi-autobiographisch verarbeitet. „Fat Cat“ setzt sich auch musikalisch ähnlich roh und immersiv über Grenzen hinweg und findet eine eigene Sprache.

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Zoroaster – Matador

Brennende Luft, meterhohe Gitarrenwände, beklemmende Düsternis und… Moog-Synthesizer? Die Welt des Atlanta-Dreiers Zoroaster ist eine besonders eigenartige, irgendwo zwischen Doom, Stoner, Psychedelic und einem Hauch Sludge. „Matador“ ist ihr bereits drittes Studioalbum – daneben gibt es noch eine EP und ein paar Kleinformate – das bereits vergangenes Jahr in der Heimat erschienen ist. Schon wieder Wartezeit? Zahlt sich aber aus, denn Will Fiore, Brent Anderson und Dan Scanlan nehmen keine Gefangenen.

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KiloWatts & Vanek – Focus & Flow

Wie nennt man den Sound von KiloWatts & Vanek? Elektroakustik? IDM? Das belgisch-amerikanische Duo hat ganze vier Alben und tonnenweise Festplatten benötigt, um das einzigartige Treffen von Schräubchen-Arrangeur James Watts und Singer/Songwriter Peter Vanek fertigzustellen, nur um es schließlich auf der eigenen Homepage zu veröffentlichen. Mit dem eigens für die beiden Herren reaktivierten Label Dependent erhält „Focus & Flow“ nun auch einen regulären Release in Deutschland.

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