Schlagwort: Post Grunge

Narrow Head

Narrow Head – Moments Of Clarity

Die Wochen und Monate rund um den Release von „12th House Rock“ waren für Jacob Duarte von persönlichen Verlusten und spirituellen Herausforderungen geprägt. Der Sänger und Gitarrist von Narrow Head musste sich gezwungenermaßen mit dem eigenen Leben auseinandersetzen, sieht sich und sein Umfeld seither verständlicherweise anders. Exakt das fließt nun in das neue Werk des Quintetts aus Texas ein. „Moments Of Clarity“ handelt nicht nur von den lichten Momenten, die Duartes schwere Zeit begleiteten, gibt sich im Vergleich zu den Vorgängern aber optimistischer, in seltenen Fällen fast schon verhalten hoffnungsvoll.

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Narrow Head

Narrow Head – 12th House Rock

Erleben die 90er Jahre aktuell ein weiteres Revival oder sind sie bloß unzerstörbar? Diese und ähnliche Fragen stellt man sich unweigerlich, wenn Narrow Head das Parkett betreten. Das Quintett aus Texas stoppelt seinen Sound aus Versatzstücken von Alternative Rock, (Post-)Grunge und Shoegaze zusammen, rifflastig und schonungslos ehrlich. Ihr zweites Album „12th House Rock“ produzierten die US-Amerikaner ein weiteres Mal selbst und ohne Hilfsmittel.

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Superheaven – Ours Is Chrome

Heute schon ein Bad in der Essenz der 90er Jahre genommen? In etwa so klingen Superheaven aus Pennsylvania, die nun ihr zweites Album „Ours Is Chrome“ vorlegen und damit von den Höhen und Tiefen des Musikerlebens berichten. Hier treffen sich (Post-)Grunge und Alternative Rock irgendwo zwischen Soundgarden, The Smashing Pumpkins und Basement zu einem sympathischen Stelldichein mit hörbarer Ausrichtung auf amerikanische Rock-Radiostationen.

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God Damn – Shoe Prints In The Dust

Wütender Rock aus den britischen Midlands, das hat Tradition. Black Sabbath, Led Zeppelin, Napalm Death, Judas Priest – diese Liste lässt sich nun um God Damn aus Wolverhamption erweitern. Mittlerweile zu einem Duo geschrumpft, beschwören Thom Edward und Ash Weaver den Geist früher Nirvana, Pixies und Jesus Lizard. Nach mehreren EPs und Singles – das mittlerweile ausverkaufte Tape „Heavy Money“ wird auf der offiziellen Bandcamp-Seite sogar zum Gratis-Download angeboten – ist man nun bei One Little Indian gelandet, wo die Single „Shoe Prints In The Dust“ erscheint.

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Nine Black Alps – Novokaine

In der zweiten Hälfte der 90er Jahre war Post-Grunge groß, verdammt groß. Bands wie Bush, Staind und Creed verkaufen Millionen von Platten und brachten den Sound, wenngleich mit geringerem Erfolg, auch nach Europa. Mehr als eineinhalb Jahrzehnte später gibt es immer noch Künstler, die sich diesen Klängen hingeben. Nine Black Alps aus Manchester kombinierten 2005 auf ihrem Debütalbum „Everything Is“ den populären US-Rock-Radio-Sound mit Indie-Motiven und einem Hauch Britpop für ansehnlichen Erfolg – ein Erfolg, an den die drei Folgealben nicht anknüpfen konnten. Vielleicht klappt es 2014 wieder, eine neue Platte soll bereits in den Startlöchern stehen. Erster Vorbote ist die Download-Single „Novokaine“, die an den Esprit aus früheren Zeiten erinnert.

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Eve’s Fruit – Not That Easy

Eigentlich kommen Eve’s Fruit aus dem Westen Österreichs, doch mittlerweile hat es das Quartett nach Wien vorschlagen, von wo aus sie mit ihrer Mischung aus (Post-)Grunge, Alternative Rock und einer Prise Indie mehr und mehr auf einen internationaleren Markt drängen. Für den Nachfolger zum Debüt „A Sharp Thorn Grows“ konnte man sich die Dienste von Blackmail-Gitarrist und Edel-Produzent Kurt Ebelhäuser sichern, darüber hinaus kümmerte sich der ebenfalls nicht gänzlich unbekannte Andi Jung, der selbst unter anderem mit Blackmail und den Beatsteaks arbeitete, um den Mastering-Feinschliff. Die Rahmenbedingungen könnten für „Not That Easy“ also kaum besser sein.

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Manual Kant – Applaus

Seltsamer Name, leicht wunderliches Auftreten, schwer verdauliche Musik – die selbst ernannten „niederbayerischen Taugenichtse“ Manual Kant sind alles, nur nicht einfach. Das Quartett aus Landshut bewegt sich im Indie-Rock-Universum betont frei herum, spielt mit Punk- und Post-Grunge-Elementen, gesäumt von einer dominanten Bassgitarre und pointierten Texten zwischen metaphorisch-verkopfter Abstraktheit und peinlich berührender Direktheit, die bereits Thees Uhlmann ordentlich abgefeiert hat. Über Dennis Scheiders Label Richard-Mohlmann-Records, auf dem unter anderem Ghost Of Tom Joad und Beat! Beat! Beat! beheimatet sind, erscheint nun das Debüt „Applaus“.

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The Used – I Come Alive

Lange zwei Jahre mussten die zahlreichen Fans von The Used warten, bis Anfang 2012 nun endlich ein neues Lebenszeichen der Band um den gleichwohl genialen wie durchgeknallten Fronter Bert McCracken am Horizont erscheint. Nach dessen schweren Bühnenunfall im März 2011 (zahlreiche Brüche an allerlei verschiedenen Körperregionen) scheint Bert wieder halbwegs auf dem Damm – zumindest war er fit genug, um mit seinen Mitstreitern das neue Album „Vulnerable“ einzuspielen. Produktionstechnisch setzen The Used auf Altbewährtes, der Herr der Regler ist erneut  John Feldmann, mit dem die Band bereits seit mehreren Jahren fruchtbar zusammenarbeitet. Organisatorisch hat man dagegen dem Major-Label den Rücken gekehrt, die Amerikaner sind heuer bei Hopeless Records untergekommen.

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Bush – The Sea Of Memories

Skunk Anansie, Stone Temple Pilots und jetzt Bush – die 90er Jahre melden sich wieder zurück. Letztere Post-Grunge-Rocker um Gwen Stefanis Gatten Gavin Rossdale sind für Hits wie „Machinehead“, „Swallowed“ und „Letting The Cables Sleep“ verantwortlich, lösten sich 2002 auf und tauchten größtenteils unter. Einzig Rossdale war mit Institute und seiner Solokarriere einigermaßen im Rampenlicht geblieben. Gemeinsam mit Drummer Robin Goodridge, Stand-in Chris Traynor und Neu-Bassist Corey Britz melden sich die US-Amerikaner nun in Form von „The Sea Of Memories“ zurück, lassen jedoch den Grunge wohl endgültig Grunge sein.

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Bush – The Sound Of Winter

Skunk Anansie, Stone Temple Pilots und jetzt Bush – die 90er Jahre melden sich wieder zurück. Letzte Post-Grunge-Rocker um Gwen Stefani-Gatten Gavin Rossdale sind für Hits wie „Machinehead“, „Swallowed“ und „Letting The Cables Sleep“ verantwortlich, lösten sich 2002 auf und tauchten größtenteils unter. Einzig Rossdale war mit Institute und seiner Solokarriere einigermaßen im Rampenlicht geblieben. Gemeinsam mit Drummer Robin Goodridge, Stand-in Chris Traynor und Neu-Bassist Corey Britz melden sich die US-Amerikaner am 28. Oktober mit „The Sea Of Memories“ zurück. Wenn die Single „The Sound Of Winter“ ein Anhaltspunkt ist, könnte es sich um ein musikalisch lohnenswertes Comeback handeln.

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