Schlagwort: Progressive Metal

Protest The Hero – C’est La Vie

Der Werdegang von Protest The Hero ist mehr als nur beeindruckend. 1999 hat man im Teenageralter in Whitby, Ontario begonnen gemeinsam Musik zu machen, attackierte mit dem Debüt „Kezia“ frontal das Mathcore-Universum und kletterte mit „Fortress“ an die Spitze der kanadischen Charts. „Scurrilous“ wagt sich nun noch eine Spur weiter vor in Progressive Metal-Gefilde und lässt die chaotisch kanalisierte Wut der Anfangstage fast vergessen. Die Vorabsingle „C’est La Vie“ weiß ein Solo davon zu fideln.

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TesseracT – One

Ein neues Jahrzehnt braucht eine Musikrichtung – zumindest spricht nichts dagegen. Schon mal was von Djent gehört? Dieser onomatopoetische Ausdruck beschreibt einen für dieses progressiv angehauchte, technisch höchst anspruchsvolle Genre typischen Sound. TesseracT zählen neben Periphery zu den großen Helden dieser neuen Klangwelle. Ihr Debütalbum trägt den schlichten Titel „One“ und dürfte Prog-Rock- und Meshuggah-Fans gleichermaßen begeistern.

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Omnium Gatherum – New World Shadows

Omnium Gatherum waren, rein musikalisch, immer schon schwer zu verstehen. Basis für den Sound der fünf Finnen ist melodischer Death Metal, der mit progressiven, düsteren und gelegentlich sogar folkigen Elementen durchzogen ist – wie verspielte Swallow The Sun, wenn man es plakativ mag. Nach dem hervorragenden Album „The Redshift“ ist man nun bei Lifeforce Records untergekommen und veröffentlicht mit „New World Shadows“ den nächsten Leckerbissen.

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James LaBrie – Static Impulse

Dream Theater sind dieser Tage gleich doppelt in den Schlagzeilen. So verkündete Schlagzeuger und Gründungsmitglied Mike Portnoy kürzlich seinen Ausstieg, da sich die Prog-Legenden nicht auf eine seinerseits gewünschte längere Auszeit einigen konnten. „Static Impulse“, das neue Soloalbum von James LaBrie – ironischerweise wurde sein Debüt „Keep It To Yourself“ als MullMuzzler aus Unzufriedenheit mit seiner Situation bei Dream Theater geboren – droht in den Hintergrund zu rücken.

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Mutiny Within – Mutiny Within

Der Jugendstil hält weiterhin Einzug in die internationale Metal-Landschaft. Mutiny Within aus New Jersey könnten demnächst eine ähnliche Führungsrolle für das junge Publikum übernehmen, wie es in den letzten Jahren bereits Bullet For My Valentine und Sonic Syndicate getan haben. Das schlicht „Mutiny Within“ betitelte Debütalbum punktet mit schlagenden Argumenten und einem Sound, der zwar vertraut wirkt, dabei aber erfrischend und eigenständig verpackt wurde.

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Dream Theater – Black Clouds & Silver Linings

Der Umzug zu Roadrunner Records hat Dream Theater hörbar gut getan. Mit mehr kreativer Freiheit behaftet, wurde „Systematic Chaos“ 2007 eines ihrer besten Alben der Neuzeit – immerhin gibt es die amerikanischen Prog-Legenden bereits seit 1985. Allerdings war auch diese Platte nur ein kleiner Zwischenstopp auf dem langen Weg zu neuen Höhen. Tatsächlich schafft es „Black Clouds & Silver Linings“ diesen Wahnsinn zu toppen mit mehr Härte, ausufernden Songs und dem Abschluss von Mike Portnoys Zwölf-Schritte-Suite.

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