Schlagwort: Psychedelic Rock

Papir

Papir – VI

Nur wenige Bands verstehen es, ihre leicht entrückte Musik so homogen zu gestalten wie Papir. Seit 2010 veröffentlichen die Dänen regelmäßig Musik, tief in Psychedelic, Kraut und sogar Jazz verhaftet. Auch wenn sich der Schwerpunkt gerne mal verschiebt, der melodisch-rhythmische Kern bleibt bis heute Fixpunkt in den spannenden Klangforschungen des Trios aus Kopenhagen. Auf das spannende Doppelalbum „V“ folgt, man wird es bereits erraten haben, „VI“.

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Tourette Boys

Tourette Boys – Zorn

Psychedelische Gitarrenmusik ist wie eine Traumreise ohne Anfang und ohne Ende. Scheinbar von jeglichen zeitlichen und räumlichen Sphären losgelöst, treibt sie durch die Suche nach dem ultimativen Crescendo mit großen Gefühlen und noch besseren Arrangements. Hier treten Tourette Boys auf den Plan. Das Trio aus Dresden und Berlin lässt sich musikalisch im besten Sinne treiben, geht dabei aber alles andere als planlos vor. Ihr Blues-getränktes neues Album „Zorn“ erweist sich als kleine Offenbarung.

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Sad Planets

Sad Planets – Akron, Ohio

Eine Stadt, eine Freundschaft: Die Wurzeln von Patrick Carney (The Black Keys) und John Petkovic (Cobra Verde, Sweet Apple) liegen in der einstigen Reifenmetropole Akron im US-Bundesstaat Ohio. Hier traf man sich erstmals 1999 in einem Museum, hier fand man wieder zusammen, hier liegt das Zentrum sämtlicher Inspiration. Ganz spontan wurden zehn gemeinsame Songs aufgenommen und mit Sad Planets die dazugehörige Band gegründet. Das Album konnte natürlich nur einen Titel tragen: „Akron, Ohio“.

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Chris Forsyth

Chris Forsyth – All Time Present

Der überaus umtriebige Chris Forsyth wagt sich wieder an ein neues Soloalbum im Spannungsfeld verschiedenster experimenteller Genres. Kraut und Psychedelic treten laufend auf den Plan und befeuern das anspruchsvolle wie ansprechende Gitarrenspiel des Meisters. „All Time Present“ ist ein Doppelalbum geworden – schon wieder, möchte man fast sagen – das auch bei kräftiger Überlänge nicht langweilig wird und laufend neue Duftmarken setzt.

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Black Lung (c) Noisolution

Black Lung – Ancients

In nur zwei Alben an die Spitze: Die Art und Weise, wie sich Black Lung in kürzester Zeit vom Nebenprojekt zu den Meistern eines Genres, das sich eigentlich kaum eingrenzen lässt, spielten, ringt Respekt ab. Darauf will natürlich aufgebaut werden, und so ließ man sich erstmals ein wenig Zeit fürs Songwriting, dazu hält ein echter Bass Einzug ins Geschehen – eingespielt von J.Robbins, dem einen oder anderen von Jawbox bekannt. „Ancients“ behält die Düsternis der letzten Platten bei, wirkt zugleich aber musikalisch offener.

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Motorpsycho

Motorpsycho – The Crucible

Nach dem hochgradig spannenden wie überaus abwechslungsreichen „The Tower“ legten sich Motorpsycho keinesfalls auf die faule Haut. Nicht umsonsten gelten die Norweger als wohl aktivste, am härtesten arbeitende Band im Prog- und Psych-Bereich. Eben jenen decken sie nun auch auf „The Crucible“ ab. Als eine Art Fortsetzung des zuvor erwähnten Doppelalbums zu verstehen, geht das Trio in diesen 40 Minuten unheimlich konzentriert zu Werke und erreicht zugleich einen neuen Songwriting-Level.

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Ouzo Bazooka – Transporter

Ouzo Bazooka sind die heißeste Psych-Aktie Israels – ein Land, das unter vielen Genre-Fans bis dato die Form eines weißen Flecks hatte. Tatsächlich fühlt sich das Quartett hörbar wohl in den 70er Jahren, nur um Instrumente und Klänge des Nahen Ostens in ihren Sound-Mix, der nebenher auch ein wenig Garage Rock und Surf mitnimmt, zu inkludieren. „Transporter“ ist bereits ihr drittes Studioalbum.

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Electric Acid – TrouperspHEARe

Wenn vergleichsweise junge Bands wie alte Profis klingen, dann ringt das Respekt ab. Noch schöner natürlich, wenn eine solche Band aus Deutschland kommt. Electric Acid fanden sich im Winter 2016 in Leipzig und erklärten schnell die 70s zum idealen Rock-Jahrzehnt. Rund um den Release ihres ersten Albums „TrouperspHEARe“ ist von ‚New Classic Rock‘ die Rede, einer gekonnten Vermischung aus Hard Rock, psychedelischen Sounds und vielen weiteren Zutaten.

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Samavayo – Vatan

Samavayo verbreitern sich gekonnt. Die Berliner Stoner-Veteranen wollen musikalisch wesentlich mehr. Zu den vertrauten Psychedelic- und Desert-Einflüssen gesellen sich nun handfester Prog und überraschender Alternative Rock, begleitet von gewohnt politischen, aufwühlenden Texten. Somit bietet „Vatan“, das Debüt für Noisolution, zugleich vertraute Kost und beschreitet dennoch komplett neue Wege.

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Rotor – Sechs

Gesang wird überbewertet – immer noch! – wenn Rotor die Bühne betreten. Und das seit mittlerweile 1998. 20 Jahre gibt es die Berliner Stoner- und Instrumental-Institution also schon, begleitet von spannendem Output, endlosen Jams und kreativer, leicht verschrobener Heavyness. „Sechs“ ist der Titel ihres mittlerweile sechsten regulären Studioalbums, und das packt abermals alle leicht proggigen, psychedelischen und krautigen Vorzüge der Band auf Vinyl-Ideallänge.

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