Schlagwort: Singer/Songwriter

Hayes Carll

Hayes Carll – What It Is

Hayes Carll zählt zu den wichtigsten Country-, Folk- und Americana-Musikern der letzten Jahre. Eine Grammy-Nominierung, diverse Americana-Award-Auszeichnungen und prominente Fans sprechen eine deutliche Sprache. Zuletzt versuchte der Texaner auf „Lovers And Leavers“ seine ernsthafte Seite zu zeigen, begleitet von vergleichsweise nüchternen Singer/Songwriter-Klängen. Die Nachwehen davon sind auch auf „What It Is“ zu spüren, begleitet von Carlls typischem Sarkasmus und bissigen Humor.

Weiterlesen
Nathan Gray

Nathan Gray – Live In Wiesbaden / Iserlohn

Nach seinem umjubelten Soloalbum „Feral Hymns“ ging Nathan Gray auf Tour und spielte zwei Konzerte in besonders intimem Rahmen. Diese „An Evening With Nathan Gray“-Darbietungen in der imposanten Ringkirche von Wiesbaden und der mystischen Dechenhöhle zu Iserlohn zeigten einen Künstler, der nach Jahren und Jahrzehnten des Kampfes und des Herumirrens endlich zu sich gefunden hatte. „Live In Wiesbaden / Iserlohn“ fasst diese beiden Abende nun auf CD und DVD zusammen.

Weiterlesen

dodie – Human

Mit mehreren Millionen Subscribern und Spotify-Streams sowie einer EP in den britischen Top 10 gilt Dodie Clark nicht umsonst als eine der größten Pop-Hoffnungen der letzten Jahre. Die 23jährige aus Enfield, London versteht sich als Singer/Songwriterin mit einem Ohr für gute Melodien und einem Sinn für Handgemachtes. Was einst mit Cover-Versionen auf YouTube begann, schlägt längst Wurzeln in eigenem Material. „Human“ ist bereits ihre dritte EP.

Weiterlesen

Beans On Toast – A Bird In The Hand

Am 1. Dezember 2018 feiert Jay McAllister gleich doppelt Geburtstag. Es ist nicht nur sein eigener, er veröffenticht außerdem zum zehnten Mal ein neues Studioalbum unter seinem Künstlernamen Beans On Toast. Und dieses Mal gilt es eine besonders hohe Hürde zu überwinden, denn „Cushty“ aus dem Vorjahr geht locker als bisheriges Karriere-Highlight durch. „A Bird In The Hand“ trägt eine noch persönlichere Färbung als zuletzt.

Weiterlesen

Laura Jane Grace & The Devouring Mothers – Born To Rot

Als Laura Jane Grace mit einem reduzierten Band-Lineup und einigen Tagebuchauszügen, die später Teil ihrer Autobiographie „Tranny: Confessions Of Punk Rock’s Most Infamous Anarchist Sellout“ werden sollten, auf Tour ging, reifte der Plan für einen kleinen Nebenschauplatz zu Against Me!. Die Songs dazu schrieb sie teils unterwegs, teils zuhause in Chicago, und gründete The Devouring Mothers rund um Atom Willard (aktueller Drummer ihrer Hauptband) und Marc Jacob Hudson (langjähriger AM-Produzent). Auf „Born To Rot“ trifft sich nun ein musikalisches Sammelsurium aus Punk Rock, Singer/Songwriter und poppigem Alternative Rock.

Weiterlesen

J Mascis – Elastic Days

Der ewige, der unkaputtbare J Mascis wirkt in letzter Zeit getriebener denn je. Wenn er nicht gerade Platten mit Sweet Apple oder Dinosaur Jr. veröffentlicht, widmet er sich seinen Solo-Ausflügen. Platte, Tour, Projektwechsel – dieser Zyklus funktioniert prima. Auf „Elastic Days“ entdeckte er seine Liebe zum Schlagzeug wieder – das neue Drumkit wollte umfassend eingeweiht werden – und singt außerdem melodischer denn je.

Weiterlesen

Bill Ryder-Jones – Yawn

Es war eines dieser Alben, das man nicht so schnell vergisst, das derart komplett aus dem Nirgendwo kam und so gewaltig mitreißt, dass man es geradezu lieben musste – und muss. „West Kirby Country Primary“ zeigte Bill Ryder-Jones am bisherigen Zenit seines Schaffens. Der ehemalige Gitarrist von The Coral hatte seine Stimme endgültig gefunden, irgendwo im Spannungsfeld zwischen Singer/Songwriter und kratzbürstigen Indie-Sounds gefangen. „Yawn“ wagt sich nun noch weiter hinaus.

Weiterlesen

Glorietta – Glorietta

Matthew Logan Vasquez hatte eine Vision: einfach ein Album mit ein paar Freunden und talentierten Musikern aufnehmen, frei von jeglichen Zwängen, einfach nur machen. Teils kannte man sich, teils waren es erste Begegnungen, als sich die fortan als Glorietta bekannte Supergroup bestehend aus regionalen Folk-, Americana- und Singer/Songwriter-Größen zu einem Stelldichein traf. Musikalische Grenzen? Textlicher Leitfaden? Große Konzepte? Pustekuchen, denn auf „Glorietta“ hört man einfach nur sechs Musiker, die großen Spaß haben.

Weiterlesen

Thomas Dybdahl – All These Things

Nach den nicht enden wollenden Arbeiten an „The Great Plains“, einer Annäherung an musikalischen Perfektionismus, wollte es Thomas Dybdahl nun ganz genau wissen. Und deutlich schneller. Gemeinsam mit allerlei Studio-Prominenz – darunter Musiker, welche mit so illustren Künstlern wie Fiona Apple, Tracy Chapman und Sheryl Crow aufnahmen – klatschte er „All These Things“ förmlich hin. Bloß hört man das dieser überaus smoothen, bluesig und jazzig angehauchten Singer/Songwriter-Platte überhaupt nicht an.

Weiterlesen

Aua Aua – Alles gut

Jan Frisch – kein Unbekannter und immer für eine Überraschung gut. Ob solo, mit Keine Übung oder der Alin Coen Band setzt der Leipziger immer wieder kleine wie große musikalische Ausrufezeichen. Sein neuestes Projekt hört auf den Namen Aua Aua und versteht sich auf experimentelle Singer/Songwriter-Kunst. Soll heißen: Liedermacherei im Fragment, begleitet von Krautrock, Jazz und durchaus literarischem Anspruch. „Alles gut“ nennt sich das Debütalbum.

Weiterlesen

Wir verwenden Cookies. Cool?