Schlagwort: Singer/Songwriter

Harrison Storm

Harrison Storm – Be Slow

Als Straßenmusiker erarbeitete und erspielte sich Harrison Storm jeden Cent, um ein paar Tracks in einem professionellen Aufnahmestudio einzuspielen. Daraus entstand 2015 die EP „Sense Of Home“, der Rest ist Geschichte. Mit seinen bisherigen drei Kleinformaten erzielte der Australier Streams im neunstelligen Bereich, zudem tourte er unter anderem mit Gregory Alan Isakov und Snow Patrol. Zum Jahresende setzt es nun fünf neue Songs auf „Be Slow“.

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Louis Jucker

Louis Jucker – Something Went Wrong

Produktivität scheint Louis Juckers zweiter Vorname zu sein. Wenn er nicht gerade mit Coilguns alles zerlegt, was ihm in die Hard- und Mathcore-Hände kommt, bewegt er sich durch sein sympathisches Soloschaffen zwischen Folk, Lo-Fi und Rock. Erst im April erschien eine neue, auf Tour perfektionierte Version von „Kråkeslottet“ mit seinen Bandkollegen, nun arbeitet sich der Schweizer wieder alleine voran. Das Selbstporträt „Something Went Wrong“ handelt vom Älterwerden.

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Matt Costa

Matt Costa – Yellow Coat

Mit seinem charmanten Auftreten und einem Strauß sympathischer Songs konnte sich Matt Costa schnell ein veritables Publikum aufbauen. Einst von No Doubt-Gitarrist Tom Dumont entdeckt und gefördert, veröffentlichte der 38jährige Kalifornier bislang vier Alben sowie unzählige Kleinformate. Die letzten beiden Jahre verbrachte er fast durchgehend auf Tour, zudem ging eine fast ein Jahrzehnt andauernde Beziehung in die Brüche. „Yellow Coat“ befasst sich mit diesem Herzschmerz, auch wenn man das vielleicht nicht immer gleich hört.

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Laura Jane Grace

Laura Jane Grace – Stay Alive

Viel Zeit zum Schreiben, wenig Möglichkeit für tatsächlichen Ertrag: Die Corona-Pandemie traf natürlich auch die Musikwelt heftig. Laura Jane Grace wollte nach einer Tour im März mit Against Me! ins Studio gehen, um Songs aufzunehmen, an denen sie zwei Jahre gearbeitet hatte. Und plötzlich ging nichts mehr. Nach anderthalb Monaten konnte sie sich aus der Schockstarre befreien und stellte fest, dass diese Tracks unbedingt aufgenommen werden mussten. So landete „Stay Alive“ vor wenigen Tagen als Überraschungsalbum ohne große Vorankündigung und stellt zugleich wohl Graces erstes echtes Solowerk dar, obwohl sie sich selbst nicht ganz so sicher ist. Nur eines betont sie augenzwinkernd: Es ist KEIN Akustik-Album.

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Elvis Perkins

Elvis Perkins – Creation Myths

Was war eigentlich vor dem ersten Album? Tatsächlich schrieb Elvis Perkins bereits vor seinem Debüt „Ash Wednesday“ einige Songs, die jedoch bestensfalls als Demos oder Open-Mic-Performances überlebten. Nach einer Soundtrack-Arbeit 2017 („The Blackcoat’s Daughter“, ein Film seines älteren Bruders Oz) ergab sich ein Fenster, bevor es zurück ans Songwriting gehen sollte. Perkins kramte im Archiv, grub neun Schätze aus und nahm diese neu auf. „Creation Myths“ wirft einen Blick zurück auf die Anfänge, aufgenommen mit modernem Auge.

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Jens Kuross

Jens Kuross – The Man Nobody Can Touch

Für einen ausgebildeten Jazz-Schlagzeuger mit Abschuss am Berklee College of Music gibt es nichts Logischeres als… mit diversen Electro-Künstlern auf Tour zu gehen? In den vergangenen Jahren begleitete Jens Kuross unter anderem RY X, Howling und The Acid. Zwischendurch verbesserte er seine Keyboard-Skills und beschloss schließlich eigene Musik zu schreiben, anstatt dauernd jene von anderen Musikern zu lernen. Nach mehreren Kleinformaten landet nun das Debütalbum „The Man Nobody Can Touch“.

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Gus Dapperton

Gus Dapperton – Orca

Wo ist Gus Dappertons Leichtigkeit abgelieben? Die ersten Singles und das Debütalbum des jungen US-Amerikaners flimmerten geschickt durch verschiedenste alternative Pop-Gefilde. Zugleich brachte ihn die dazugehörige Tour aus dem Gleichgewicht. Alkohol, Drogen und Depressionen wurden zu unwillkommenen Begleitern. Dapperton wollte sich weiterhin musikalisch intensiv mit seinem Innersten auseinandersetzen, hatte dennoch Bedenken, sich derart verwundbar zu zeigen. Gerade das macht sein neues Album „Orca“ jedoch zum vollen Erfolg.

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Kathleen Edwards

Kathleen Edwards – Total Freedom

Nach vier erfolgreichen Alben, diversen Preisen und umjubelten Tourneen benötigte Kathleen Edwards eine Auszeit. 2014 zog sich die kanadischer Singer/Songwriterin aus der Musikwelt zurück, um eine Art Sabbatical anzutreten. Sie gründete den ironisch benannten Coffee Shop „Quitters“ und wurde zur erfolgreichen Kleinunternehmerin. Dieser Abstand gab Edwards die nötige Energie und Perspektive, um mit voller Kontrolle über die eigene Karriere wieder durchzustarten. „Total Freedom“ ist die erste Platte seit acht Jahren, als „Voyageur“ bis auf Platz 2 in ihrer kanadischen Heimat kletterte.

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Daniel Blumberg

Daniel Blumberg – On&On

Persönliche Einschnitte inspirierten Daniel Blumberg zu „Minus“, einem Soloexkurs zwischen Dekonstruktion und halb-improvisierter Liedästhetik. Das ehemalige Mitglied von Cajun Dance Party und Yuck, zugleich ebenso als Soundtrack-Experte und bildender Künstler tätig, bricht auf Solopfaden vertraute Strukturen auf. So entstand seine neue Platte im Rahmen von Live-Sessions mit Musiker*innen der Londoner Improv-Bühne Café OTO. „On&On“ dreht sich um die Suche nach dem endlosen Lied.

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Friedemann Weise

Friedemann Weise – Das Weise Album

Seher der „heute-show“ und Frequentierer von Kleinkunstbühnen sind mit Friedemann Weise bestens vertraut. Der Liedermacher und Satirist ist aber kein reiner Comedy-Künstler, sondern begnadeter Songwriter und gewitzter Beobachter mit messerscharfem Blick. Ab und an veröffentlicht der 47jährige Alben, wobei das letzte bereits acht Jahre auf dem Buckel hat. Unter der Ägide von Jungproduzent Nicolas Epe (u.a. The Screenshots) entstand „Das Weise Album“.

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