Schlagwort: Singer/Songwriter

Jake Isaac

Jake Isaac – Honesty

Über 70 Millionen Streams, sechs EPs, ein Album, außerdem Zusammenarbeiten mit und für Paloma Faith, Gabrielle und Duffy: Jake Isaac ist einer der Singer/Songwriter der Gegenwart und gefühlt schon ewig am Sprung, auch solo neue Sphären zu erreichen. Sein zweiter Longplayer könnte nun genau das schaffen. Isaac schrieb „Honesty“ in den ersten beiden Wochen des ersten Lockdowns im März 2020, bewusst reduziert und isoliert, nur um im Anschluss möglichst viele Kollaborationen anzuleiern – ein hochspannendes Konzept zwischen Soul, Folk und RnB.

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Axel Flóvent

Axel Flóvent – You Stay By The Sea

Axel Flóvent musste erst seiner Heimat den Rücken kehren, um deren Schönheit und Stille schätzen zu lernen. Als Teenager unterschrieb er einen ersten großen Plattenvertrag, wohnte in Amsterdam und Brighton, doch fand er nirgendwo ein Zuhause. Nach zwei begeistert gestreamten EPs kehrte er 2019 nach Reykjavik zurück und lernte die Ruhe, die Schönheit der isländischen Hauptstadt erst recht schätzen. Gemeinsam mit Produzent Ian Grimble (The 1975, Mumford & Sons) entstand das Debütalbum „You Stay By The Sea“.

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Jarle Skavhellen

Jarle Skavhellen – Beech Street

Der Alltag mit seinen kauzigen Einzigartigkeiten und eigenwilligen Routinen dient Jarle Skavhellen seit jeher als Quell der Inspiration für seine Singer/Songwriter-Tracks. Vor wenigen Jahren debütierte der Norweger mit einer spannenden EP, schob schnell das erste Album „The Ghost In Your Smile“ hinterher und supporte unter anderem so großartige Künstler wie Ciaran Lavery und Villagers. Für den Nachfolger holte sich Skavhellen Tucker Martine an Bord, der eine seiner Lieblingsplatten („Evening Machines“ von Gregory Alan Isakov) produzierte. Das in Portland, Oregon aufgenommene „Beech Street“ ist das Ergebnis dieser Zusammenarbeit.

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Graeme James

Graeme James – The Weight Of Many Winters

Mit zig Millionen Streams auf Spotify und einem kleinen Folk-Leckerbissen in der Hinterhand begeht Graeme James ein spannendes Projekt. Der mittlerweile in den Niederlanden lebende Neuseeländer, eine One-Man-Band par excellence, arbeitet sich aktuell durch die vier Jahreszeiten mit eigenen EPs, die natürlich saisonal pünktlich erscheinen. Den Herbst beleuchtete James bereits, nun setzt es, pünktlich zu Neujahr, die Fortsetzung „The Weight Of Many Winters“.

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Beans On Toast

Beans On Toast – Knee Deep In Nostalgia / The Uncertain Future

Seit 2009 veröffentlicht das JayMcAllister, das Schweizer Uhrwerk aus Braintree, jedes Jahr pünktlich zu seinem Geburtstag am 1. Dezember ein neues Album unter seinem Pseudonym Beans On Toast. Dieses Unterfangen gestaltete sich heuer aus mehreren Gründen etwas anders. Einerseits feierte McAllister seinen 40er und wollte sich einer kurzweiligen Reise in die eigene Vergangenheit widmen, andererseits stellte die Pandemie alle Pläne auf den Kopf. Deswegen entstanden gleich zwei neue Alben: „Knee Deep In Nostalgia“ befasst sich mit dem eigenen Erinnerungsschatz, „The Uncertain Future“ betrachtet ein Jahr des Grauens und der Ungewissheit.

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Brendan Lewes

Brendan Lewes – Nine Songs Sung From The End

Vor fünf Jahren zog der britische Singer/Songwriter Brendan Lewes nach Kiel. Die Gitarre war natürlich im Gepäck. Seither spielte er über 300 Konzerte in allen Ecken Deutschlands und zeigte sich während Lockdown und Social Distancing kreativ – Auftritte vor geparkten Autos, hinter Plexiglasscheiben und in Gärten begleiteten ihn durch Frühjahr und Sommer. Ganz nebenbei spielte er noch ein durch Crowdfunding finanziertes Album ein, begleitet von befreundeten Musikern aus Kiel, den Gambling Ambers. „Nine Songs Sung For The End“ steht als Titel symbolisch für die düstere Gegenwart.

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Harrison Storm

Harrison Storm – Be Slow

Als Straßenmusiker erarbeitete und erspielte sich Harrison Storm jeden Cent, um ein paar Tracks in einem professionellen Aufnahmestudio einzuspielen. Daraus entstand 2015 die EP „Sense Of Home“, der Rest ist Geschichte. Mit seinen bisherigen drei Kleinformaten erzielte der Australier Streams im neunstelligen Bereich, zudem tourte er unter anderem mit Gregory Alan Isakov und Snow Patrol. Zum Jahresende setzt es nun fünf neue Songs auf „Be Slow“.

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Louis Jucker

Louis Jucker – Something Went Wrong

Produktivität scheint Louis Juckers zweiter Vorname zu sein. Wenn er nicht gerade mit Coilguns alles zerlegt, was ihm in die Hard- und Mathcore-Hände kommt, bewegt er sich durch sein sympathisches Soloschaffen zwischen Folk, Lo-Fi und Rock. Erst im April erschien eine neue, auf Tour perfektionierte Version von „Kråkeslottet“ mit seinen Bandkollegen, nun arbeitet sich der Schweizer wieder alleine voran. Das Selbstporträt „Something Went Wrong“ handelt vom Älterwerden.

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Matt Costa

Matt Costa – Yellow Coat

Mit seinem charmanten Auftreten und einem Strauß sympathischer Songs konnte sich Matt Costa schnell ein veritables Publikum aufbauen. Einst von No Doubt-Gitarrist Tom Dumont entdeckt und gefördert, veröffentlichte der 38jährige Kalifornier bislang vier Alben sowie unzählige Kleinformate. Die letzten beiden Jahre verbrachte er fast durchgehend auf Tour, zudem ging eine fast ein Jahrzehnt andauernde Beziehung in die Brüche. „Yellow Coat“ befasst sich mit diesem Herzschmerz, auch wenn man das vielleicht nicht immer gleich hört.

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Laura Jane Grace

Laura Jane Grace – Stay Alive

Viel Zeit zum Schreiben, wenig Möglichkeit für tatsächlichen Ertrag: Die Corona-Pandemie traf natürlich auch die Musikwelt heftig. Laura Jane Grace wollte nach einer Tour im März mit Against Me! ins Studio gehen, um Songs aufzunehmen, an denen sie zwei Jahre gearbeitet hatte. Und plötzlich ging nichts mehr. Nach anderthalb Monaten konnte sie sich aus der Schockstarre befreien und stellte fest, dass diese Tracks unbedingt aufgenommen werden mussten. So landete „Stay Alive“ vor wenigen Tagen als Überraschungsalbum ohne große Vorankündigung und stellt zugleich wohl Graces erstes echtes Solowerk dar, obwohl sie sich selbst nicht ganz so sicher ist. Nur eines betont sie augenzwinkernd: Es ist KEIN Akustik-Album.

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