Schlagwort: Singer/Songwriter

Aua Aua – Alles gut

Jan Frisch – kein Unbekannter und immer für eine Überraschung gut. Ob solo, mit Keine Übung oder der Alin Coen Band setzt der Leipziger immer wieder kleine wie große musikalische Ausrufezeichen. Sein neuestes Projekt hört auf den Namen Aua Aua und versteht sich auf experimentelle Singer/Songwriter-Kunst. Soll heißen: Liedermacherei im Fragment, begleitet von Krautrock, Jazz und durchaus literarischem Anspruch. „Alles gut“ nennt sich das Debütalbum.

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Gregory Alan Isakov – Evening Machines

Musiker mit Jobs sind keine Seltenheit, doch nur wenige sind wohl als Vollzeit-Landwirte tätig. Gregory Alan Isakovs Hof boomt. Er verkauft fleißig auf Bauernmärkten und findet doch nebenher immer wieder Zeit, sich seiner durchaus illustren musikalischen Karriere zu widmen. „Evening Machines“ ist das bereits vierte Studioalbum, entstanden vornehmlich frühmorgens sowie in langen Winternächten im milden Bundesstaat Colorado.

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Amanda Shires – To The Sunset

„Alles Rock’n’Roll“, meint Amanda Shires zu ihrem neuen Album und trifft damit den Nagel auf den Kopf. Für ihre fünfte Platte konzetrierte sich die junge Mutter voll und ganz auf puristische Arrangierung, klassische Instrumente und pointierte Texte, während sich Eheman Jason Isbell um die kleine Tochter kümmerte – ein Musikerpaar, wie es im Buche steht. Herausgekommen ist dabei Shires‘ fünfte Platte „To The Sunset“, zugleich ihre bis dato beste.

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PR Newman – Turnout

Seine ehemaligen Bandkollegen bei Berkshire Hounds nannten ihn ‚Punk Rock Randy Newman‘. Musikalisch ist Spencer Garland davon zwar mittlerweile weit entfernt, als PR Newman steckt er diesen Spitznamen dafür nun in ein neues Venture. Solo bewegt er sich im stilvollen Austin-Sound, den man so am ehesten von Sweet Spirit oder Matthew Logan Vasquez kennt – tanzbar, einfühlsam, organisch und angenehm anders. Indie, Singer/Songwriter und noch viel mehr kollidieren auf Garlands Debütalbum „Turnout“.

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Ryley Walker – Deafman Glance

Hört – und sieht – man den 28jährigen Ryley Walker, denkt man zunächst wahrscheinlich an einen weiteren von vielen jungen Singer/Songwritern. Rein oberflächlich bringt der US-Amerikaner auch das nötige Rüstzeug mit, doch seine Musik spricht eine andere Sprache. Zwischendurch lassen sich ein Kontrabass, ein Saxophon und diverse Tasteninstrumente blicken – Blues, Folk, Indie und Jazz geben sich sozusagen die Klinke in die Hand. Daran hat sich auch auf dem mittlerweile fünften Studioalbum „Deafman Glance“ nichts geändert.

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Courtney Barnett – Tell Me How You Really Feel

Binnen kürzester Zeit reifte Courtney Barnett von einer lokalen australischen Größe zu einer der wichtigsten weiblichen Rock-Stimmen der Gegenwart. Ihr charmantes Debüt und das gemeinsame Album mit Kurt Vile waren der perfekte Doppelschlag, um die Karriere der 30jährigen so richtig anzukurbeln. Auf „Tell Me How You Really Feel“ entdeckt Barnett nun eine neue musikalische Direktheit, die sich in pointierterem Songwriting äußert.

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Seán McGowan – Son Of The Smith

Seit 2009 arbeitet Seán McGowan an seiner musikalischen Karriere, wird Jahr für Jahr als Kandidat für den großen Durchbruch gehandelt, und bringt es letztlich doch nur auf das eine oder andere Kleinformat. Der Songwriter in bester Tradition von Frank Turner, Sam Duckworth oder Beans On Toast befasst sich bevorzeugt mit sozialkritischen und -politischen Themen, die einen ungeschönten Blick auf das heutige Großbritannien werfen. „Son Of The Smith“ ist sein Debütalbum.

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Lauren Ruth Ward – Well, Hell

Eigentlich wünschte sich Lauren Ruth Ward nichts sehnlicher, als gemeinsam mit ihren Freunden eine Band zu gründen, was jedoch aus beruflichen Gründen nicht klappen sollte. Eines Tages ließ Ward ihr Leben als Hairstylistin in Baltimore hinter sich, ging nach Los Angeles und fand tatsächlich musikalische Unterstützung. Bandnamen braucht es allerdings keinen, denn der neuen Vorzeige-Stimme des Rock gebührt der verdiente Platz im Rampenlicht. „Well, Hell“ ist ihr überaus vielseitiges Debüt.

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Shakey Graves – Can’t Wake Up

Als Alejandro Rose-Garcia, der Mann hinter Shakey Graves, vergangenen Dezember einen neuen Sound für sein Projekt ankündigte, klang das durchaus augenzwinkernd. Und doch wagt der Texaner eine kleine Neuausrichtung auf seinem zweiten regulären Studioalbum. Einst als Americana-Nachwuchstalent ausgezeichnet, ging Rose-Garcia zurück an einem Punkt, an dem er Neues erschaffen konnte. „Can’t Wake Up“ steht nun stellvertretend für seine neue Liebe zu den Beatles.

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Ciaran Lavery – Sweet Decay

In seiner irischen Heimat gilt Ciaran Lavery als einer der wichtigsten Song-Poeten der jüngeren Vergangenheit. Über 80 Millionen Spotify-Streams weltweit sprechen eine deutliche Sprache. So war es Lavery auch besonders wichtig, seine volle Konzentration den Texten seines mittlerweile dritten Albums zu widmen. Für „Sweet Decay“ ließ er sich von Kurzgeschichten inspirieren und vertont eigene Entwürfe in Songform, begleitet von vertrauter Gemächlichkeit zwischen Singer/Songwriter und Folk.

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