Schlagwort: Singer/Songwriter

J Mascis – Tied To A Star

J Mascis ist ein vielbeschäftigter Mann. Neben Dinosaur Jr., Sweet Apple und diversen Gastauftritten kümmert sich der Gründervater des Alternative Rock-Genres auch um seine Solokarriere. 2011 erschien das smarte „Several Shades Of Why“, eine weitestgehend akustische Platte, die Mascis mit einigen Freunden einspielte. An diesem Rezept hat sich wenig geändert. Gemeinsam mit Musikern von Black Heart Procession und Cat Power wurde „Tied To A Star“ aufgenommen, ein weiteres Singer/Songwriter-Album mit Liebe zum Detail.

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Julian Nantes – So Walk Slow

Nach der freundschaftlichen Trennung von High Level Headphones wagte sich Julian Leixnering als Julian Nantes auf Solopfade. Gitarre, Bassdrum, Kick Tambourine – mit einfachsten Mitteln wurde aus dem Salzburger Singer/Songwriter eine One-Man-Band. International geprägt und fern von jeglichem Lokalkolorit, hat Nantes gleich zwei heiße Eisen im Feuer: Neben seiner Tätigkeit bei The Helmut Bergers, die aktuell neues Material anteasern, erscheint die zweite Solo-EP „So Walk Slow“ im kompakten Digipak-Format.

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Eugene McGuinness – Chroma

Ein Songwriter, ein Indie-Ästhet, ein Multitalent – 2007 veröffentlichte der heute 28jährige Eugene McGuinness seine erste EP und sprengte damit gängige Singer/Songwriter-Vorstellungen. Als fest in der britischen Alternative-Landschaft verhafteter Solokünstler nahm er in weiterer Folge drei Studioalben auf, davon eines mit seinem Bruder Dominic sowie weiteren Kollegen als Eugene + The Lizards. Dieses Mal, auf „Chroma“, ist er wieder ganz alleine unterwegs und tauscht die polierte Pop-Ästhetik des direkten Vorgängers gegen reduzierte Gitarrenarrangierung.

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Sivert Høyem – Endless Love

Erneut wird die Karriere Sivert Høyems durch einen Todesfall erschüttert. Vor sechs Jahren setzen das Ableben seines Bandkollegen Robert Burås einen Schlusspunkt hinter Madrugada, nun ist es der langjährige Manager und Freund Per Eirik Johansen, den der Norweger während der Fertigstellung seines neuen Soloalbums verlor. Der Trauerfall hatte zwar keine direkte musikalische Auswirkung auf „Endless Love“, das Album wurde dafür ihm gewidmet. Es ist Høyems bislang bunteste Soloplatte, sofern man verschiedene Schwarz-Schattierungen als ‚bunt‘ bezeichnen möchte.

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Douglas Dare – Whelm

Ein faszinierender Künstler wagt sich an das Albumformat. Singer/Songwriter Douglas Dare ließ im vergangenen Jahr mit der EP „Seven Hours“ aufhorchen. Gemeinsam mit Produzent und Perkussionist Fabian Prynn begab sich der in London lebende Musiker im November des vergangenen Jahres in die Studios von Klangschmied Flood, wo schon PJ Harvey und Depeche Mode aufnahmen. Binnen kürzester Zeit enstand eine Platte, die neoklassische Klaviermusik-Ansätze mit Elektronik und alten Synthesizern vermischt. Das Ergebnis: „Whelm“, weder over noch under.

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Leif Vollebekk – North Americana

Zwei Jahre lang begab sich Leif Vollebekk auf die Suche – auf die Suche nach dem perfekten Take, der perfekten Aufnahme, die ihn von seiner Heimat im kanadischen Montreal über Manhattan und ein Bauernhaus in Woodstock in ein Anwesen nahe Paris führte. Entsprechend klingt auch sein zweites Album „North Americana“: breit gesteckt, zeitlos, rustikal und doch sauber geschliffen. Die Prämisse: Folk, Singer/Songwriter und Americana im Geiste von Gillian Welch und Ryan Adams.

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Milow – Silver Linings

Als smarter Singer/Songwriter mit Pop-Appeal ist der Belgier Milow längst Dauergast in den heimischen Airplay-Druckwellen geworden. „Ayo Technology“, „You Don’t Know“ und „You And Me (In My Pocket)“ rotieren nach wie vor, das eponyme Deutschland-Debüt und der betont fröhliche Nachfolger „North And South“ durften sich über Edelmetall freuen. Für „Silver Linings“ ging Milow nun nach Los Angeles, wo er Sound City-Luft atmete und vor Ort den Reset-Knopf betätigte, um sich live als weitestgehend anonymer Künstler ein kleines Publikum zu erspielen.

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Foster The People – Supermodel

Mit kräftiger Verzögerung stürmten Foster The People weltweit die Charts. Die Top-3-Platzierung von „Pumped Up Kicks“ in den USA ließ Kritiker gar die ‚Auferstehung des Indie-Genres‘ herbeischreiben. Hierzulande konnte nach der Top-10-Single kein erfolgreicher Nachfolger platziert werden, obwohl entsprechend hitverdächtiges Material ausreichend vorhanden war. Nach dem internationalen Durchbruch legt das Trio aus Los Angeles nun das vermeintlich schwierige zweite Album „Supermodel“ nach.

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Beck – Blue Moon

Vom Feuilleton gefeiert, markierte „Sea Change“ 2002 einen musikalischen Einschnitt für Beck Hansen. Ironische Texte („Loser“) und Sample-Wahn wichen erdiger, ehrlicher Instrumentierung mit Folk- und Country-Anteilen. Zu eben jenem Sound will er nun mit „Morning Phase“ zurückkehren, das am 28. Februar erscheinen soll. „Blue Moon“ soll als Download-Single die Richtung weisen.

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King Krule – A Lizard State

Einer der interessantesten Figuren des vergangenen Jahres war der erst 19jährige Brite Archy Marshall. Als King Krule überraschte der schlacksige, rothaarige Teenager mit tiefer Grabesstimme und einem Gitarrenverstärkten Gossen-Poesie-Verständnis, das gängige Singer/Songwriter-Strukturen mit Jazz und Post-Dubstep-Understatement kollidieren ließ. Ohne große Medienpräsenz schaffte es das Debütalbum „6 Feet Beneath The Moon“ sogar auf Platz 100 in den deutschen Album-Charts – eine faustdicke Überraschung. Neben dem schlichten „Easy Easy“, für das sich gar eine Beyoncé begeistern konnte, zählt „A Lizard State“ zu den Highlights dieser Platte. Nun gibt es ein Video dazu.

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