Das hört die Redaktion… Vol. 27

Die neuesten Geheimtipps der beatblogger.de-Redaktion, wie immer kurz und knackig für euch zusammengestellt. Diesmal mit Monster Magnet, Anton Firtich, While She Sleeps, All Ends und Marco van Bassken!

Walter Kraus
Monster Magnet – Time Machine

Entschlackt und fokussiert findet Dave Wyndorf zu alter Form zurück. Der Godfather des Space Rock hat seine Monster Magnet endlich wieder auf Kurs gebracht. Exemplarisch dafür steht „Time Machine“ mit seiner minimalistischen Instrumentierung, den dezent arabesken Einflüssen im Instrumentalteil und den beschwörenden Versen zu warmen Gitarrenklängen – 5 1/2 hypnotische Minuten zwischen Understatement und interstellarem Zwischenfall; eine wahre Zeitreise zurück in die 90er.
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Andreas Krogull
Anton Firtich feat. Betsie Larkin – Out Of The Storm

Anton Firtich zählt zu den aufstrebenden Newcomern der russischen Trance-Szene und hat das Zeug, Landsmann Bobina vom Thron zu stoßen. Vor allem „Out Of The Storm“, gerade auf Markus Schulz‘ „Coldharbour Selections Part 24“ erschienen, könnte seiner Karriere noch einen ordentlichen Push geben. Neben druckvollen Beats und düster-schwebenden Melodien hat Anton mit Betsie Larkin (bekannt durch ihre Vocals für Ferry Corsten, ATB, Lange u.a.) nämlich noch ein zusätzliches Ass im Ärmel. Stark!
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Thorsten Spraul
While She Sleeps – Crows

Wieder einmal stelle ich hier eine Band vor, über die ich zufällig gestolpert bin. Es scheint „Hardcore-Herbst“ zu sein, denn nachdem bereits die deutschen Heroen von Escapado mit ihrer neuen Platte überzeugen, kommt mit While She Sleeps eine Art britisches Äquivalent zu uns. Mit „Crows“, der aktuellen Single, hauen die Jungs einen echten Brecher vom Brett. Donnernde Riffs, genialer Scream von Fronter Laurence Taylor – und im Hintergrund ein schwelgerisches Melancholie-Arrangement. Killertrack!
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Christian Nötel
All Ends – I Know Who I Am

All Ends’ Anfang war eine Randerscheinung. Gegründet durch die Gitarristen der In Flames, haben sich die Schweden mit ihnen als Songwriter dennoch behaupten können. Auch wenn das breite Spektrum zwischen Rock und Pop wohl im Wege stand. Kürzlich erschien „A Road To Depression“ mit der metallischen Radio-Rocknummer „I Know Who I Am“. Die wächst an ordentlichen Gitarrenriffs, befeuert durch die feminine Doppelspitze am Mikrophon, ehe jene in der Eingängigkeit des Chorus brilliert. Hit!
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Sascha Baur
Marco van Bassken – Minnie The Moocher

House meets Retro – kein neues, aber immer wieder erfolgreiches Konzept. Und so lässt Marco van Bassken derzeit „Minnie The Moocher“ neu aufleben. Cab Calloways Jazz-Klassiker macht sich dabei vor allem im Club Mix richtig gut. Die Beats sorgen für starken Sound und der Track steigert sich durchgängig bis zum Höhepunkt, ehe das unverkennbare „Hi-de-hi-de-hi-di-ho“ für einen charmanten Retro-Bruch sorgt. Egal ob Calloway in den 1920ern oder van Bassken heute – Minnie The Moocher rockt einfach!
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All Ends’ Anfang war eine Randerscheinung. Gegründet durch die Gitarristen der In Flames, hat sich die schwedische Band mit ihnen – nein, nicht als Fronter, sondern als Songwriter dennoch behaupten können. Auch wenn das breite Spektrum zwischen Rock und Pop wohl im Wege stand. Weit von dessen Ende entfernt, erschien kürzlich „A Road To Depression“ mit der metallischen Radio-Rocknummer „I Know Who I Am“. Die wächst an ordentlichen Gitarrenriffs, befeuert durch All Ends’ feminine Doppelspitze am Mikrophon, ehe jene in der großartigen Eingängigkeit des Chorus brilliert. Riecht nach Hit.