Kategorie: Alben

Broken Social Scene – Hug Of Thunder

Seit mittlerweile 18 Jahren gilt die Broken Social Scene als zweite künstlerische Heimat für Kanadas Indie-Crème-de-la-Crème. 1999 von Kevin Drew ins Leben gerufen, fluktuliert die Liste der Mitwirkenden seit jeher ebenso wie die Teilnehmerzahl. Sieben Jahre nach „Forgiveness Rock Record“ erscheint nun endlich ein neues Lebenszeichen. An „Hug Of Thunder“ wirkten gleich 15 Musikerinnen und Musiker, darunter die Rückkehrer Leslie Feist und Emily Haines, mit. Das Ergebnis ist, wie nicht anders zu erwarten war, kunterbunt und unheimlich unterhaltsam geworden.

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Blank & Jones – RELAX Edition 10

Seit der ersten Auflage vor mittlerweile 14 Jahren veröffentlichen Blank & Jones in schöner Regelmäßigkeit ihre Relax-Alben. Von balearischen und mediterranen Sounds beeinflusst, dreht sich alles um Chillout und Ambient, begleitet von ausgewählten Gästen. Beinahe auf den Tag genau zwei Jahre nach der neunten Auflage erscheint nun „RELAX Edition 10“. Die Jubiläumsausgabe chillt und tanzt auf zwei CDs durch Tag und Nacht.

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Lyenn – Slow Healer

Pointierter Minimalismus, schonungslose Ehrlichkeit und nackte Emotionen – Lyenns Musik ist irgendwie anders. Hinter diesem Pseudonym verbirgt sich der Belgier Fred Jacques, der bereits 2009 mit seinem Debütalbum „The Jollity Of My Boon Companion“ für Furore sorgte. Nach einer kleinen EP war jahrelang Stille, teils aus persönlichen Gründen. Nun ist Lyenn wieder bereit, seine Stimme zu einem Instrument umzuformen. „Slow Healer“ kommt mit etwas Verzögerung nun auch nach Deutschland, pünktlich zur gemeinsamen Tour mit Mark Lanegan.

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The Ruby Suns – Sprite Fountain

Ryan McPhun reist gerne, vor allem der Musik wegen. 2004 gründete der US-Amerikaner mit ein paar Freunden The Ruby Suns in Neuseeland, mittlerweile ist aus der Band ein globales Solo-Projekt geworden. Zuletzt schlug der gebürtige Kalifornier seine Zelte in Norwegen auf. Inspiriert von seiner temporären Heimat, politischen Umwälzungen und einer Jugend zwischen den Fronten des ‚War on Drugs‘, entstand das Indie-Pop-Kaleidoskop „Sprite Fountain“.

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Kane Strang – Two Hearts And No Brain

Pavement, Interpol, Brian Wilson – prominente Referenzen begleiten die noch junge Karriere Kane Strangs. Der Neuseeländer debütierte vor zwei Jahren mit einem charmanten Lo-Fi-Mix aus Indie Pop/Rock, Alternative, Post-Grunge und Singer/Songwriter. Klingt komisch, funktioniert aber. Ebenfalls schräg: Den Nachfolger nahm Strang mit Stephen Marr auf, der sich seine Sporen eigentlich beim TripHop-Projekt Doprah verdient. Von elektronischen Experimenten ist auf „Two Hearts And No Brain“ allerdings nichts zu hören.

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LeVent – LeVent

LeVent – klingt komisch, muss aber nicht so sein. Hat jetzt nichts mit Heldensagen oder französischen Winden zu tun, sondern stammt vom ersten Gitarrist der Band, der mittlerweile ausgestiegen ist. Auch egal. Das Trio brachte bereits zwei Songs beim US-Serienhit „Gotham“ unter und legt nun sein Debütalbum nach. Bass, Bass VI, Gesang und Drums – mehr braucht es nicht, um den kuriosen, schwer in Worte zu fassenden Sound des Einstands „LeVent“ voranzutreiben.

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Mt. Wolf – Aetherlight

Gäbe es eine Band wie Mt. Wolf nicht, man müsste sie erfinden. Die schroffe Hibbeligkeit von Holy Esque trifft auf die verklärte Elektronik von Bon Iver und M83, die wiederum mit charmantem Indie-Pathos Marke Elbow kollidiert. Klingt komisch, funktioniert aber. Elektronisch behafteter, zuweilen dezent avantgardistisch angehauchter Folk-Sound mit glockenhellem Gesang wagt schwierige Experimente. Auf „Aetherlight“ trifft viel Licht auf so manchen Schatten.

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The Deslondes – Hurry Home

Vor ziemlich genau zwei Jahren machten The Deslondes mit ihrem charmanten Mix aus Country, Bluegrass und RnB erstmals auf sich aufmerksam. Das selbstbetitelte Debütalbum entpuppte sich als charmantes Kleinod zwischen der Tradition des Great American Songbook und etwas moderneren Einflüssen. Für den Nachfolger kündigt sich nun mehr davon an. „Hurry Home“ setzt zwischendurch dezent psychedelische Elemente ein und bleibt dem eingeschlagenen Kurs ansonsten treu.

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Captain, We’re Sinking – The King Of No Man

In Zeiten wie diesen kann man nicht genug aufmunternde Songs hören. Wer unbedingt positive Vibes braucht, sollte sich jetzt besser die Ohren zuhalten. Captain, We’re Sinking behandeln seit über einem Jahrzehnten die Probleme des Alltags, und diese Probleme sind, gemeinsam mit der Band, erwachsen geworden. „The King Of No Man“ geht auf Sinnsuche zwischen Punk und Emo, und packt Singalongs neben manische Dissonanzen.

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Ghostmaker – Aloha From The Dark Shores

Dicke Gitarren, Alternative-Hymnen und ein wenig Weirdness zwischen Noise, Blues und Post Punk – Ghostmaker sind alles, nur nicht leicht greifbar. Der Sound der 2015 gegründeten Berliner Newcomer gibt sich bewusst breit gefächert, überrascht mit zahlreichen feinen Details und Wendungen, und wurde nicht zuletzt auf das Live-Erlebnis ausgerichtet. Nun erscheint „Aloha From The Dark Shores“, ein erstes Mini-Album der Band, das übrigens nach dem eigentlichen, für die zweite Jahreshälfte angekündigten Full-Length-Debüt aufgenommen wurde.

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