Kategorie: Alben

Grizzly Bear – Painted Ruins

Ein bisschen Psychedelic hier, clevere Indie-Magie da: Grizzly Bear melden sich endlich wieder mit neuem Material zurück. Nach zwei US-Top-10-Alben („Shields“ erreichte immerhin die deutschen Top 40) nahm sich das Quartett aus Brooklyn erst einmal eine längere Auszeit, beschäftigte sich mit Reisen, Solo- und Soundtrack-Projekten. Die Arbeiten an einer neuen Platte gingen nur sehr langsam voran, bis man sich nach ersten Online-Gehversuchen schließlich doch im Studio traf. „Painted Ruins“ ist nun das erste Album seit knapp fünf Jahren.

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UNKLE – The Road, Pt. 1

Knapp 20 Jahre nach dem Debütalbum melden sich UNKLE mit einem neuen Studioalbum zurück. Aktuell kümmert sich James Lavelle weitestgehend alleine um das Projekt, natürlich abermals von allerlei Prominenz unterstützt. Diverse Gastsänger sowie Musiker von Primal Scream, Marilyn Manson, Beck und Queens Of The Stone Age stecken hinter „The Road, Pt. 1“. Drei Jahre nach der Idee steht die Platte nun endlich in den Läden – die erste seit dem 2010 erschienenen „Where Did The Night Fall“.

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Everything Everything – A Fever Dream

In ihrer britischen Heimat seit geraumer Zeit in den oberen Regionen der Album-Charts vertreten, fristen Everything Everything in weiten Teilen Europas weiterhin ein unverdientes Rand-Dasein. Dabei versteht es neben alt-J kaum eine zweite Band so gut, cleveren Pop mit anspruchsvollen Arrangements und durchdachten Texten zu verbinden. „A Fever Dream“ das nunmehr vierte Studioalbum, kombiniert Math und Alternative abermals mit einer überaus kritischen Beobachtung des Weltgeschehens.

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Papir – V

Wenn die drei Herren hinter Papir die Bühne betreten, erwartet man – ja, was eigentlich? Das freundliche, unschuldig wirkende Auftreten täuscht ein wenig. Zwar lassen die Dänen keineswegs die sprichwörtliche Sau raus, ihr rein instrumentaler Psychedelic Rock mit Kraut- und Prog-Schlagseite klingt dennoch wie von einem anderen Stern. Mittlerweile bei Stickman Records gelandet, erscheint nun ihr fünftes Studioalbum mit dem schlichten Titel „V“.

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The Duke Spirit – Sky Is Mine

Die überaus umtriebigen The Duke Spirit haben neue Musik am Start. Angesichts der überaus hohen Release-Frequenz – erst im vergangenen Jahr erschienen ein neues Album und eine neue EP – ist das, für sich genommen, keine große Sensation. Im Gegensatz zu anderen Zeitgenossen setzen die Londoner allerdings auf Quantität plus Qualität. Abermals zwischen Indie, Psych und einem Hauch Folk angesiedelt, unterhält auch das fünfte Studioalbum „Sky Is Mine“.

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The Prosecution – The Unfollowing

Seit Jahren setzen sich The Prosecution vehement für soziale, gemeinnützige Projekte ein, sind Paten des Projektes „Schule Ohne Rassismus – Schule mit Courage“ und spendeten ihre Verkaufserlöse unter anderem für die Initiative Pro Asyl. Die sieben Punk-Rocker mit Ska-Charme aus Bayern bemühen sich um positive Grundstimmung und geben, ganz nebenbei, auch auf der Bühne ordentlich Gas. „The Unfollowing“ ist ihre bislang stärkste Platte.

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Black Grape – Pop Voodoo

Das kam dann doch überraschend: Vor zwei Jahren ließ Shaun Ryder (Happy Mondays) seine zweite alte Liebe Black Grape wiederauferstehen, holte Paul „Kermit“ Leveridge zurück ins Boot und betreibt das Projekt seither als Duo. Tatsächlich klingt der neue Output so, als wäre die letzte Platte erst gestern und nicht vor 20 Jahren erschienen. Nach mehreren Vorboten und einer kräftigen Verschiebung steht „Pop Voodoo“ nun endlich in den Startlöchern.

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Helgen – Halb oder gar nicht

Im Norden der Republik, unweit und doch getrennt voneinander, geboren, mussten Helge, Niklas und Timon erst nach Hannover gehen, um sich beim Studiengang der Popmusik kennenzulernen. Gemeinsam ging es zurück nach Hamburg, wo Helge gegründet und prompt auf die Bühne gebracht wurden. Der musikalische Hintergrund der drei Herren könnte unterschiedlicher kaum sein, und doch einigte man sich auf gitarrengesteuerten Pop – Hallo, Studium! – mit cleveren deutschen Texten. „Halb oder gar nicht“ sprüht, gerade für ein Debütalbum, vor Kreativität und Spielfreude.

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First Breath After Coma – Drifter

First Breath After Coma – sounds relatable. Hinter dem ominösen Bandnamen steckt ein junges Quintett aus Portugal, das aktuell die internationale Post-Rock-Szenerie im Sturm erobert. Mit ihrem fragilen Mix aus beinahe proggiger Sinnsuche, ausladenden Sinnstrukturen und auf Atmosphäre ausgelegtem Art-Rock nehmen sie aktuell keine Gefangenen. Dass das Durchschnittsalter bei 24 Jahren liegt, passt beinahe ins Bild. Ihr zweites Album „Drifter“ macht Laune.

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Arcade Fire – Everything Now

Stolze 13 Jahre nach ihrem Debütalbum erfinden sich Arcade Fire ein weiteres Mal neu. Ihre durchaus schroffen, energischen Indie-Wurzeln rücken mehr und mehr in den Hintergrund und werden durch manische Grandezza ersetzt. Auf das überbordende Doppel-Album „The Reflektor“ folgt nun „Everything Now“, eine Neon-Pop-Vision mit abgründigen Lyrics, elektronisch geschwängerten Experimenten und, unter anderem, Thomas Bangalter (Daft Punk) an den Reglern. Klingt komisch, ist es auch.

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