Kategorie: Alben

Andy Duguid – Believe

Ist es Trance, ist es Electro, oder doch eher House? Vor dieser Frage stehen Freunde elektronischer Musik immer öfter, denn der Crossover-Trend ist kaum noch zu stoppen. Die Grenzen verschwimmen immer mehr und haben die Türen für zahlreiche frische, neue Mischformen geöffnet. Warum sollte man sich also speziell als Newcomer direkt auf einen Sound festlegen? Das muss wohl auch Tiësto-Entdeckung Andy Duguid aus Aberdeen, Schottland, gedacht haben, der sich mit seinem Debütalbum „Believe” ohne konkreten Genre-Stempel, dafür mit großem Spaß an musikalischer Vielfalt präsentiert.

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Cradle Of Filth – Godspeed On The Devil’s Thunder

Nach „Nymphetamine“ und „Thornography“ war Umdenken gefragt. Cradle Of Filth hatten sich dem Mainstream voll und ganz hingegeben, den Biss früherer Tage vermissen lassen. All das ist nun anders mit dem neuen Album „Godspeed On The Devil’s Thunder“, das die Rückkehr zu mehr Härte und Aggression markiert, gleichzeitig auch nicht auf neuere Erkenntnisse verzichten will.

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Snow Patrol – A Hundred Million Suns

Nach jahrelangem Dasein als Insidertipp haben Snow Patrol endlich den weltweiten Durchbruch geschafft. „Chasing Cars“ hat für die Briten einen Quantensprung bedeutet, den ihr Album „Eyes Open“ lange schon verdient hatte. Mit ganz neuer Drucksituation ist man auf einen Sprung ins Studio gekommen, um sich mit „A Hundred Million Suns“ erneut in Erinnerung zu rufen.

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Polarkreis 18 – The Colour Of Snow

Top 10 für „Allein allein“, eine Riesenüberraschung. Kaum haben sich die Dresdner von ihrem Indie-Release „Polarkreis 18“ erholt, stehen sie auch schon bei einem Major unter Vertrag und gelten als große deutsche Pop-Hoffnung, ohne sich den Gesetzen klassischer Popmusik zu unterwerfen. Polarkreis 18 waren immer schon ein wenig anders, sind klassische Klang-Ästheten der isländischen Schule, scheinbar auch Britpop- und Avantgarde-Freunde. Ihr neues Album „The Colour Of Snow“ grenzt an Gigantomanie, wurde mit den Dresdner Sinfonikern eingespielt. Einzig, Polarkreis 18 können sich das leisten.

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Peter Fox – Stadtaffe

Da ist es nun also: Peter Fox erstes Solo-Album. Bereits sein Kollege Boundzound bewies vor einigen Monaten, dass ein Seeed-Mitgleeed auch ganz gut ohne seine Kollegen auskommt. Nun ist Peter Fox aber auch DIE prägnante Stimme, die man mit Seeed verbindet. Wie sehr unterscheidet sich also sein erstes Solowerk „Stadtaffe“ von den Songs seiner Elf-Mann-Kombo? Die Antwort ist einfach: vollkommen und rein gar nicht.

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Annett Louisan – Teilzeithippie

Hört man im Jahre 2008 den Namen Annett Louisan, denkt man größtenteils noch an das kleine, blonde, unschuldige Mädchen zurück, das mit ihrem Debütsong „Das Spiel“ zum ersten Mal die Aufmerksamkeit auf sich zog. Mit ihrem deutschsprachigen Pop-Chanson, einem doch mittlerweile untergeordnetem Genre des heutigen Musikbusiness, entwickelte sich die 31jährige zu einer „Albumkünstlerin“, die ihr thematisches Hauptaugenwerk zum größten Teil auf die zwischenmenschlichen Beziehungen im weitesten Sinne richtet. Da wirken auch die unzähligen musikalisch hochkarätigen Auszeichnungen (ECHO, Goldene Stimmgabel) eigentlich nur als Bestätigung ihrer Leistungen.

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Laith Al-Deen – 2000-2008 (Best Of)

Im Jahr 2000 begann für den Halb-Iraker Laith Al-Deen die Musikkarriere mit dem Song „Bilder von Dir“. Über eine Millionen verkaufte Tonträger (darunter vier Top-Ten-Alben) später erscheint nun am 17. Oktober der neue Langspieler „2000-2008“. Wie man bereits am Titel erkennt, handelt es sich hierbei um einen Rückblick seines musikalischen Schaffens. Laith legt aber viel Wert darauf, dass es sich hierbei nicht einfach um ein „Best Of“-Album handelt. Denn neben seinen großen Hits „Keine wie Du“, „Alles an Dir“, „Dein Lied“ und „Leb den Tag“, die hier natürlich auch enthalten sind, gibt es auf „2000-2008“ noch deutlich mehr zu entdecken.

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The Disco Boys Vol. 9

Deutschlands erfolgreichste Mix-Compilation startet in die nächste Runde – die neunte, um genau zu sein. Raphael Krickow und Gordon Hollenga alias the Disco Boys veröffentlichen auf ihrer Compilation Reihe bereits seit 2001 die besten House-Tunes aus den Clubs und verbinden diese mit einer Tour, die diesmal passend zur Farbe der CD unter dem Motto „Der blaue Planet“ steht und noch bis Ende des Jahres anhält. Was den Sound der Boys im Vergleich zu anderen ihrer Szene so besonders macht, ist die Kombination aus aktuellen Floorfillern mit Disco-Hits der achziger Jahre. So findet man neben Songs von angesagten Größen wie Axwell, Bob Sinclar, David Guetta, Laidback-Luke, Funkerman und Jean Claude Ades zum Beispiel auch Rick Astley mit „My Arms Keep Missing You“. Gerade auf der zweiten CD wechseln die Veröffentlichungs-Jahregänge der verwendeten Tracks des Öfteren. So findet auch ein Track wie Livin Joys „Dreamer“ wieder Platz in ihren Sets – und das ohne eingestaubt zu wirken.

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Monrose – I Am

  Monrose haben seit ihrem Sieg in der fünften „Popstars”-Staffel Ende 2006 ein beachtliches Tempo vorgelegt und sämtlichen Zweiflern beweisen können, dass sie definitiv keine Eintagsfliegen sind. Ihre Alben „Temptation” und „Strictly Physical” heimsten Platin- und Goldauszeichnungen aus, alle bisherigen Singles stiegen in die Top 10 ein, wenn auch zuletzt nur noch knapp. Wie beständig der Erfolg des Trios tatsächlich ist, wird nun das schwierige dritte Album zeigen. „I Am” heißt es und präsentiert 15 frische Songs, mit denen Senna, Mandy und Bahar ihre Fans aufs Neue begeistern wollen.

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Maria Mena – Cause And Effect

Maria Mena gilt als die „schönste Stimme Norwegens” und verzauberte 2007 mit ihrem Hit „Just Hold Me” und dem dazugehörigen Goldalbum „Apparently Unaffected” endlich auch die deutschen Popmusik-Freunde. In diesem Herbst meldet sich die junge Sängerin und Songwriterin aus Oslo mit brandneuem Material zurück: Die Single „All This Time (Pick-Me-Up Song)” schaffte bereits den Sprung in die Charts und kündigte ihren bereits vierten Longplayer „Cause And Effect” an, der hierzulande soeben veröffentlicht wurde.

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