Kategorie: Alben

Peter Fox – Stadtaffe

Da ist es nun also: Peter Fox erstes Solo-Album. Bereits sein Kollege Boundzound bewies vor einigen Monaten, dass ein Seeed-Mitgleeed auch ganz gut ohne seine Kollegen auskommt. Nun ist Peter Fox aber auch DIE prägnante Stimme, die man mit Seeed verbindet. Wie sehr unterscheidet sich also sein erstes Solowerk „Stadtaffe“ von den Songs seiner Elf-Mann-Kombo? Die Antwort ist einfach: vollkommen und rein gar nicht.

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Annett Louisan – Teilzeithippie

Hört man im Jahre 2008 den Namen Annett Louisan, denkt man größtenteils noch an das kleine, blonde, unschuldige Mädchen zurück, das mit ihrem Debütsong „Das Spiel“ zum ersten Mal die Aufmerksamkeit auf sich zog. Mit ihrem deutschsprachigen Pop-Chanson, einem doch mittlerweile untergeordnetem Genre des heutigen Musikbusiness, entwickelte sich die 31jährige zu einer „Albumkünstlerin“, die ihr thematisches Hauptaugenwerk zum größten Teil auf die zwischenmenschlichen Beziehungen im weitesten Sinne richtet. Da wirken auch die unzähligen musikalisch hochkarätigen Auszeichnungen (ECHO, Goldene Stimmgabel) eigentlich nur als Bestätigung ihrer Leistungen.

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Laith Al-Deen – 2000-2008 (Best Of)

Im Jahr 2000 begann für den Halb-Iraker Laith Al-Deen die Musikkarriere mit dem Song „Bilder von Dir“. Über eine Millionen verkaufte Tonträger (darunter vier Top-Ten-Alben) später erscheint nun am 17. Oktober der neue Langspieler „2000-2008“. Wie man bereits am Titel erkennt, handelt es sich hierbei um einen Rückblick seines musikalischen Schaffens. Laith legt aber viel Wert darauf, dass es sich hierbei nicht einfach um ein „Best Of“-Album handelt. Denn neben seinen großen Hits „Keine wie Du“, „Alles an Dir“, „Dein Lied“ und „Leb den Tag“, die hier natürlich auch enthalten sind, gibt es auf „2000-2008“ noch deutlich mehr zu entdecken.

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The Disco Boys Vol. 9

Deutschlands erfolgreichste Mix-Compilation startet in die nächste Runde – die neunte, um genau zu sein. Raphael Krickow und Gordon Hollenga alias the Disco Boys veröffentlichen auf ihrer Compilation Reihe bereits seit 2001 die besten House-Tunes aus den Clubs und verbinden diese mit einer Tour, die diesmal passend zur Farbe der CD unter dem Motto „Der blaue Planet“ steht und noch bis Ende des Jahres anhält. Was den Sound der Boys im Vergleich zu anderen ihrer Szene so besonders macht, ist die Kombination aus aktuellen Floorfillern mit Disco-Hits der achziger Jahre. So findet man neben Songs von angesagten Größen wie Axwell, Bob Sinclar, David Guetta, Laidback-Luke, Funkerman und Jean Claude Ades zum Beispiel auch Rick Astley mit „My Arms Keep Missing You“. Gerade auf der zweiten CD wechseln die Veröffentlichungs-Jahregänge der verwendeten Tracks des Öfteren. So findet auch ein Track wie Livin Joys „Dreamer“ wieder Platz in ihren Sets – und das ohne eingestaubt zu wirken.

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Monrose – I Am

  Monrose haben seit ihrem Sieg in der fünften „Popstars”-Staffel Ende 2006 ein beachtliches Tempo vorgelegt und sämtlichen Zweiflern beweisen können, dass sie definitiv keine Eintagsfliegen sind. Ihre Alben „Temptation” und „Strictly Physical” heimsten Platin- und Goldauszeichnungen aus, alle bisherigen Singles stiegen in die Top 10 ein, wenn auch zuletzt nur noch knapp. Wie beständig der Erfolg des Trios tatsächlich ist, wird nun das schwierige dritte Album zeigen. „I Am” heißt es und präsentiert 15 frische Songs, mit denen Senna, Mandy und Bahar ihre Fans aufs Neue begeistern wollen.

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Maria Mena – Cause And Effect

Maria Mena gilt als die „schönste Stimme Norwegens” und verzauberte 2007 mit ihrem Hit „Just Hold Me” und dem dazugehörigen Goldalbum „Apparently Unaffected” endlich auch die deutschen Popmusik-Freunde. In diesem Herbst meldet sich die junge Sängerin und Songwriterin aus Oslo mit brandneuem Material zurück: Die Single „All This Time (Pick-Me-Up Song)” schaffte bereits den Sprung in die Charts und kündigte ihren bereits vierten Longplayer „Cause And Effect” an, der hierzulande soeben veröffentlicht wurde.

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TV On The Radio – Dear Science

Musikalische Herausforderungen sind großartig. Es zu erleben, wie sie über den schwammigen, professionellen Standard hinauswachsen, wie sie vielseitige Einfälle in sich tragen und dennoch nicht auf längere Zeit angenommen werden. – TV On The Radio gehört zu der Sorte Bands, welche mit ihren Songs den musikalische Kick suchen, um ihn dann in geniale Produktionen zu fassen. Trotzdem oder gerade aufgrund ihres Facettenreichtums aller Avantgarde- und Indiestile schreckt man schnell vor der New Yorker Herausforderung zurück. Das Quintett um Sänger Tunde Adebimpe und Gitarrist-Keyboarder David Sitek wusste 2006 mit „Return To Cookie Mountain“ nicht nur viele Kritiker zu überzeugen. Bei entsprechender Offenheit gegenüber der multi-genren Verschmelzung von Klang und Visionen war dies für jeden Musikfan machbar. Zeit, in den Nachfolger „Dear Science“ hineinzuhören.

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Luxuslärm – 1000 km bis zum Meer

Luxuslärm – das sind Henrik (Gitarre), Jan (Schlagzeug), David (Keyboard), Eugen (Bass) und Sängerin Janine aus Iserlohn. Alle Fünf sind Mitte-Ende 20 und machen bereits seit über vier Jahren miteinander Musik. Auf einem Konzert ihrer Coverband Blue Cinnamon lernten sie ihren jetzigen Produzenten Götz von Sydow kennen, der unter anderem mit Laith Al-Deen zusammen arbeitet. Dieser bekräftigte sie eigene Songs zu schreiben und so entstand nach einigen Monaten mühevoller Arbeit das Debütalbum „1000km bis zum Meer“, das am 03.Oktober in die Läden kommen soll. Darauf präsentieren Luxuslärm deutsche Texte mit einer ordentlichen Portion Rock. Vor allem live haben die Songs einen enormen Druck. So konnte die Band als Support für Revolverheld, Fury in the Slaughterhouse und Laith Al-Deen in Windeseile das Publikum überzeugen.

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Miley Cyrus – Breakout

Der Trend vieler noch junger amerikanischer Schauspielerinnen, Musicaldarstellerinnen oder anderen Künstlerinnen, sich neben der Karriere auf der Bühne ein zweites Standbein namens Musik zu verschaffen, ist nicht neu. Wie bereits ihre Kolleginnen des „High School Musical“ Ashley Tisdale und Vanessa Hudgens, wagt sich die erst 15-jährige Miley Cyrus in die professionelle Musikbranche vor – ist aber kein unbeschriebenes Blatt auf diesem Gebiet. Zur Disney-Serie „Hannah Montana“, in der sie selbst die Rolle der gleichnamigen Hauptfigur spielt, steuert sie bereits seit zwei Jahren Songs zu den entsprechenden Soundtracks und Compilations bei. Als „Debütalbum“ lässt sich „Breakout“, welches im Übrigen wie im Sturm Platz 1 der amerikanischen Albumcharts erobern konnte, daher nur bedingt bezeichnen – zumindest als ersten „ganz ohne Disney“ entstandenen Longplayer.

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Trivium – Shogun

Die Erfolgskurve von Trivium zeigt weiterhin steil nach oben. Kaum der Schule entwachsen, wurde „Ascendancy“ weltweit zu einem Melodic Death-Achtungserfolg. Quasi als Antithese zur Core-Scheuklappe erinnerte „The Crusade“ an Metallica. Viel mehr, Matt Heafy wollte nicht mehr brüllen, nicht mehr keifen. Glücklicherweise hat er seinen Schwur, diese Facette seiner Stimme nicht mehr einzusetzen, gebrochen, denn das neue Studioalbum „Shogun“ kombiniert das Beste seiner beiden Vorgänger.

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