Kategorie: Reviews & Previews

Cancer Bats – Bears, Mayors, Scraps & Bones

Auf ihren beiden ersten Album „Birthing The Giant“ und „Hail Destroyer“ haben sich die Cancer Bats als potentielle Macht im Hardcore- / Dirty-Southern-Metal vorgestellt. Den großen Sprung dürften die bärtigen Kanadier aber mit „Bears, Mayors, Scraps & Bones“ schaffen – ihr Roadrunner-Debüt ist schlicht und ergreifend auch das bisherige Highlight ihrer Karriere.

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The BossHoss – Low Voltage

Längst haben sich The BossHoss einen Namen gemacht. Ihre Adaptionen bekannter Welthits in ihr patentiertes Country-Outfit (das Debüt „Internashville Urban Hymns“ hat mittlerweile Platin erreicht) sind mittlerweile ebenso populär wie eigene Songs, die die Cowboys deutlich rockiger, abgedrehter zeigen. „Low Voltage“ ist nun eine Werkschau der anderen Art – 15 BossHoss-Songs, die gemeinsam mit 20 Streichern und Bläsern des Babelsberger Filmorchesters umgesetzt und neu arrangiert wurden. Yeeha auf unplugged.

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AC/DC – Iron Man 2 OST

Denkt man an AC/DC, kommt man nicht umhin mit Superlativen um sich zu werfen – nur wenige Bands haben die Rock-Geschichte ähnlich geprägt wie die Australier. Entsprechend groß war die Begeisterung, als 2008 ihr neuestes Studioalbum „Black Ice“ erschienen war, garniert mit einigen Neuauflagen klassischer Alben und der Raritäten-Sammlung „Backtracks“ – großartige Zeiten für Fans.

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Turbostaat – Das Island Manøver

Rascheln im Blätterwald. Major-Label. Beatsteaks-Produzent. Turbostaat als Sellout? Mitnichten, denn das energische „Vormann Leiss“ hat viel mehr die Ausnahmestellung der Flensburger in der deutschen Punkszene untermauert, auch wenn diese vier Buchstaben eher zur groben Orientierung dienen. Nun also „Das Island Manøver“, erneut in Berlin mit Moses Schneider aufgenommen.

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MGMT – Congratulations

Kommerzieller Selbstmord. Was ist bloß in MGMT begfahren? Nach ihrem Debüt „Oracular Spectacular“ – ein wahres Hitalbum mit modernen Klassikern wie „Time To Pretend“ und „Kids“ – so ein Ding. „Congratulations“ kommt ohne Singles aus, ist überladen, psychedelisch und verquer. Für ihren Zweitling ist das US-Duo ein verdammt hohes Risiko eingegangen, doch das Gesamtkunstwerk belohnt den Mut in jeder Sekunde.

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Slash – Slash

Slash – ahhh! – king of the impossible. Die Gitarren-Ikone präsentiert ein wahres Allstar-Soloalbum. Was sollte er auch sonst tun, wenn sich Velvet Revolver weiterhin auf Sängersuche befinden? „Slash“ darf allerdings nicht als Showcase des Flitzefingers gesehen werden, denn auf ikonische Gitarrenarbeit muss man hier verzichten. Viel eher ist die Soloplatte des Mannes mit dem Zylinder mit Dave Grohls Projekt Probot zu vergleichen.

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Train – Hey, Soul Sister

Lange nichts von Train gehört, oder? Um genau zu sein, acht Jahre lang. Denn man muss schon bis 2002 zurückblicken, als die Kalifornier mit zwei Grammys ausgezeichnet wurden. „Drops of Jupiter (Tell Me)“ hieß der Song ihrer Krönung. Nach längerer Pause kehrte das Alternative-Quintett kürzlich mit seinem fünften Album „Save Me, San Francisco“ zurück. Darauf ein Titel, der an die alten Erfolge anknüpfen könnte: „Hey, Soul Sister“.

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Jónsi – Go

Jón Þór Birgisson ist ein Workaholic. Mit Sigur Rós hat er dem Mainstream die Vorzüge der Post Rock-Avantgarde nähergebracht, mit seinem Lebensgefährten Alex Somers erste Schritte in die Ambient-Welt gewagt. Nun wagt sich Jónsi an sein Soloalbum „Go“, das wesentlich poppiger und zugänglicher als seine bisherigen Veröffentlichungen wirken.

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