Kategorie: Reviews & Previews

Rage Against The Machine – The Collection

Jahrelang war die prestigeträchtige Weihnachts-Nummer-Eins der britischen Single-Charts fest in den Händen der Cowell’schen „X Factor“-Mafia. Joe McElderry sollte mit „The Climb“ kein Problem haben diese Serie fortzusetzen. Right? Nuh-uh, denn durch eine Internet-Aktion erhielten die reformierten Rage Against The Machine mit „Killing In The Name“ den Platz an der Sonne. Die Popularität der Miterfinder des Crossover-Sounds ist nach wie vor ungebrochen. Sony Music präsentiert nun sämtliche RATM-Alben in Form des Boxsets „The Collection“. Zeit für einen kleinen Rückblick über die illustre Karriere des US-Rap-Metal-Vierers.

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Kelis – Flesh Tone

Mit „Acapella“ ließ Kelis zuletzt aufhorchen und vollzog relativ überraschend einen kompletten Genrewechsel, ohne dabei jedoch in der Flut aktueller Electro-Pop Songs unterzugehen. Der tosende Sound und Kelis markante Stimme scheinen sich gefunden zu haben. Die Erwartungen an Kelis mittlerweile fünftes Album sind dementsprechend hoch. Auf dem Label von will.i.am und mit einer Riege namhafter Produzenten stellt sich „Flesh Tone“ nun seinen Kritikern.

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Against Me! – I Was A Teenage Anarchist

Es ist grundsätzlich ein schmaler Grat zwischen Weiterentwicklung und Kommerzialisierung. Erfahrungsgemäß gehen da die Meinungen zwischen Interpret und geneigtem Fan der frühen Stunde oftmals weit auseinander. Bei Against Me! sind wir inzwischen an genau diesem Punkt angekommen – war das Majordebüt „New Wave“ anno 2007 gefeierter Meilenstein und Album des Jahres im Spin-Magazin, stößt „White Crosses“ bereits auf erstes Störfeuer von der Basis. Naja, so ganz richtig ist das nicht. Denn die Fans reiben sich bis dato vor allem an „I Was a Teenage Anarchist“, der ersten Singleauskopplung, auf.

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Lamb Of God – Hourglass: The CD Anthology

Ostern vorbei, Weihnachten noch in weiter Ferne, doch hier kommt ein Boxset, das jeder Modern-Metal-Fan auf seinem Gabentisch nicht missen sollte. Die 1990 als Burn The Priest gegründeten Lamb Of God präsentieren „Hourglass: The CD Anthology“ – drei CDs vollgepackt mit Hits und Raritäten, für die alleine aufgrund der Tracklist eine unbedingte Kaufempfehlung ausgesprochen werden muss.

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Across The Delta – Passports & Souvenirs

Als Vorband während den Österreich-Konzerten von Dredg im vergangenen Oktober haben Across The Delta ein wenig Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Verdient und längst überfällig, denn das Quartett zwischen Niederösterreich, dem Burgenland und der Steiermark macht nicht erst seit gestern sympathischen Rock mit leicht progressiver Note. Ihr neues Werk „Passports & Souvenirs“ dürfte sie nun endlich auch über die Landesgrenzen tragen.

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Crystal Castles – Crystal Castles (II)

Crystal Castles bei einem Majorlabel? Ja, genau DIE Crystal Castles. Das kompromisslose Electro-Duo aus Kanada, bei dem sich aggressive Noise-Landschaften und feinsinnige, butterweiche Klänge mit einem Hauch von Pop die Klinke in die Hand geben. Ob Alice Glass und Ethan Kath nun ruhiger und konventioneller werden? Mitnichten, denn ihr zweites Album „Crystal Castles“ trägt nicht nur den gleichen Titel wie sein Vorgänger, sondern kratzt und beißt sich ähnlich kompromisslos fest.

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The Dead Weather – Sea Of Cowards

Bewährungsprobe für die Supergroup: Was The Dead Weather auf ihrem letztjährigen Debüt „Horehound“ an verplanten Jams und neoklassischen Rockhymnen zusammengetragen hatten, war mehr als beeindruckt. Nun hat das Quartett um das Gesangs-Duo Alison Mosshart (The Kills) und Jack White (The White Stripes) „Sea Of Cowards“ am Start, auf dem sämtliche wilde Ideen konsequent in halbwegs geregelte Bahnen gelenkt werden. Ergebnis: doppelte Durchschlagskraft.

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Katie Melua – The House

Spätestens mit ihrem letzten Longplayer „Pictures“ hatte sich Katie Melua musikalisch festgefahren. Was anfangs noch verzauberte, begann nun allmählich zu langweilen. Kurzum, für das vierte Studioalbum mussten dringend neue Inspirationen her. Kein Geringerer als Ausnahmeproduzent William Orbit nahm die Herausforderung an, den Katie Melua-Sound zu entstauben und weiterzuentwickeln. Ob er tatsächlich Wunder vollbringen konnte, lässt sich ab sofort auf „The House“ feststellen.

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The Cure – Disintegration (Deluxe Edition)

Sie ist wieder da, die schwer in Worte zu fassende Magie, die The Cure 1989 ihr bislang erfolgreichstes Album veröffentlichen ließen. „Disintegration“ hat auch über zwei Jahrzehnte später nichts an seiner Einzigartigkeit verloren, agiert in einem eigenen Kosmos, in einem eigenen Klanguniversum. Die längst überfällige „Deluxe Edition“ präsentiert ein sorgfältig remastertes 3CD-Paket, das wahrlich jeden Cent wert ist.

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