Kategorie: Singles & EPs

Sløtface – Empire Records

Während manche ein X für ein U vormachen, verwandeln andere ein U in ein Ø. Sløtface begründen ihre Namensänderung mit Zensur durch soziale Medien. Ihrem Faible für zackige Gitarren und Pop-Hooks tat dies jedoch keinen Abbruch. Mit der bereits zweiten EP in diesem Jahr kündigen die Norweger ein erstes Album für 2017 an. Ob die vier neuen Tracks von „Empire Records“ darauf Platz finden werden, muss sich erst zeigen.

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Der Ringer und Isolation Berlin – Ich gehör nur mir allein

Es war Liebe auf den ersten Blick, die gemeinsame Tour von Isolation Berlin und Der Ringer. Echte Freundschaft im Musikgeschäft? Gibt es wirklich, und dann auch noch unter Labelmates. Isolation Berlin legten mit „Und aus den Wolken tropft die Zeit“ eines der besten deutschsprachigen Indie-Alben des Jahres hin, Der Ringer kündigen ihr Staatsakt-Debüt für Ende Januar 2017 an. Nun treffen sich die neuen BFFs auf der gemeinsamen EP „Ich gehör nur mir allein“.

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Conner Youngblood – The Generation Of Lift

Ohne Musik wäre Conner Youngbloods Leben nur halb so schön. Seine ersten Songs schrieb der US-Amerikaner im College, inspiriert durch so komplexe wie vielschichtige Künstler wie Gorillaz, Sufjan Stevens und Elliott Smith. Bereits im vergangenen Jahr sorgte er mit seiner in Eigenregie veröffentlichten EP „The Generation Of Lift“ für Aufsehen, nun folgt endlich ein weltweiter Release via Counter Records – digital sowie als 12″ Special Edition.

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GEIST – Ausser Kontrolle

In den letzten Jahren waren bei den Kölner Alternative Rock/Metal-Veteranen GEIST personelle Umbauarbeiten angesagt. Gleich drei Mitglieder verabschiedeten sich, und so durfte Fares Rahmun ein komplett neues Lineup zusammenschrauben. Unter anderem durch Mitglieder von Circle Of Grin befeuert, haben Unplugged- und Akustik-Nebenschauplätze wieder Pause. Die 4-Track-EP „Ausser Kontrolle“ ist eine Rückkehr zu alter Stärke.

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Marcus Marr & Chet Faker – Work

Angefangen hat alles über Twitter, als Chet Faker einen Song des Süd-Londoner DJs Marcus Marr teilte. Schnell kam man miteinander ins Gespräch, entlarvte sich gegenseitig als Musik-Nerd und schloss Freundschaft. Faker, im bürgerlichen Namen Nicholas Murphy, besuchte den Briten schließlich dieses Jahr im Studio. Dabei entstand eine 4-Track-EP, die House-Klänge in all ihrem Facettenreichtum mit der weichen, durchaus souligen Stimme des Australiers vereint. Unter dem Titel „Work“ ist sie nun digital über Marrs eigenes Label Detail Records erhältlich.

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Lea Porcelain – Lea Porcelain EP

Unter dem Banner Lea Porcelain kollidieren zwei Welten im Rhein-Main-Gebiet: Markus Nikolas, seit Jahren erfolgreich in der europäischen Independent-Szene unterwegs, und Julien Bracht, der einst bei Sven Väths Plattenfirma unter Vertrag war. Ihr gemeinsamer Sound basiert auf finsterer, alles verschlingender Elektronik in Verbindung mit Post Punk, depressiver Popmusik, Echokammer und tiefster Hochachtung vor Joy Division. Die erste EP trägt den Titel der Band und wagt sich in vier Kapiteln auf eine höchst faszinierende Forschungsreise.

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Kytes – On The Run

Aktuell befinden sich Kytes im letzten Drittel ihrer ersten Headlinertour. Erst im Mai 2015 gegründet, hatte das Quartett zu Beginn der großen Konzertreise bloß zwei Songs veröffentlicht, die sich aber bereits über Platzierungen in den Airplay- und Hochschulcharts freuen durften. Die Münchener vermischen ungemein eingängigen Electro-Pop mit Indie Rock und einem Händchen für smoothe Ohrwürmer. „On The Run“ ist ihre erste EP.

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It’s The Lipstick On Your Teeth – No Youth EP

Nach dem etwas anderen Sommerhit melden sich It’s The Lipstick On Your Teeth in erweiterter Form zurück. Das Wiener Quartett macht sich musikalische Gegensätze zu eigen und verbinden punkige Hektik mit Pop-Appeal, Math-Kalkül mit Kunst-Installation. Was sich abstrakt liest, funktioniert auf Platte, zumindest mit etwas Geduld. Auf „No Youth“ sind nun gleich sechs Tracks zu finden, teils bereits bekannt, nach wie vor bärenstark.

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Farben/Schwarz – Eins

Post-Hardcore auf Deutsch, längst ist das keine Randerscheinung mehr – einfach mal bei Marathonmann oder Fjørt nachfragen. Nun werfen sich auch Farben/Schwarz auf diesen Acker. Vier Hamburger, bei denen unter anderem Mitglieder der ominös stillen kju: mitwirken, stehen offensichtlich auf  Thrice und The Tidal Sleep. In fünf knappen, den Exitus heraufbeschwörenden Akten prügeln sich die vier Nordlichter durch ihre erste, programmatisch „Eins“ betitelte EP.

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Grave Pleasures – Crying Wolves

Nach der Implosion der Post-Punk-Hoffnungsträger Beastmilk war Frontmann Mat McNerney aka Kvohst darum bemüht, schnell ein Nachfolgeprojekt auf die Beine zu stellen. Neben Gründungsmitglied Valtteri Arino und der bereits live aktiven Linnéa Olsson (ex-The Oath) kamen noch Uno Bruniusson der aufgelösten In Soltiude sowie, semi-offiziell, Oranssi Pazuzus Juho Vahanen hinzu. Als Grave Pleasures verarbeiten sie ab 4. September den Trennungsschmerz auf „Dreamcrash“ und veröffentlichen mit „Crying Wolves“ schon jetzt einen ersten Vorgeschmack.

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