Kategorie: Singles & EPs

i Häxa

i Häxa – Part 3

Die vor fünf Monaten begonnene Reise nähert sich langsam, aber sicher ihrem Ende: i Häxa um Sänger/Songwriterin und Visual Artist Rebecca Need-Menear (Anavae) und Produzent Peter Miles kosten die Möglichkeiten ihres Multimedia-Projektes auf allen Ebenen aus, von der Aufteilung ihres ersten Albums in vier Häppchen über die begleitende Video-Gestaltung bis hin zu den von Abschnitt zu Abschnitt teils stark variierenden musikalischen Umsetzungen. Exakt das gilt auch für den neuesten Streich, schlicht „Part 3“ genannt, der mehr denn je mit teils wilden Kontrasten hantiert.

Weiterlesen
The Bedside Morale

The Bedside Morale – Still Life

Obwohl sie mittlerweile seit zehn Jahren zusammenspielen, veröffentlichen The Bedside Morale erst jetzt ihre erste EP, nach zwei Singles im Vorjahr. Das Quartett aus Bristol versteht sich auf Indie Rock der hymnisch-eingängigen Sorte, poppig und doch angenehm kantig. Als man schließlich auf einen gemeinsamen Nenner kam, ging es recht schnell. Ehrliche Rockmusik ohne Grenzen, so lautet das Mantra der Briten, die auf „Still Life“ vier überaus eingängige Tracks mit versteckten Ecken und Kanten präsentieren, radiofreundlich und doch alles andere als 08/15.

Weiterlesen
King Krule

King Krule – SHHHHHHH! EP

Letzten Sommer meldete sich Archy Marshall aka King Krule mit „Space Heavy“ verdammt stark zurück. Die vorsichtige und doch bestimmte Erweiterung des eigenen Sounds war gelungen, unter anderem von melodischer Freundlichkeit begleitet. Auf der dazugehörigen Tour wurden limitierte Single-Song-Flexidiscs verkauft – eine mit dem Album-Track „Flimsier“, vier mit komplett neuem Material, die inzwischen zu horrenden Preisen gehandelt werden. King Krule bündelt das Material nun digital in Form der „SHHHHHHH! EP“ – eine gelungene Erweiterung der noch aktuellen Platte.

Weiterlesen
Leave.

Leave. – Longing To Believe

Seit vielen vielen Jahren gilt der Post-Hardcore als eine der beliebtesten Spielarten des Rock. Lokale Bands wie Annisokay, Vitja, Caliban oder auch Any Given Day haben neben Schwergewichten wie Bring Me The Horizon, Sleeping With Sirens, A Day To Remember oder auch Silverstein das Genre aus deutscher Sicht mitgeprägt. Mit Leave. aus Leipzig macht sich nun eine junge Band auf, sich in die glorreiche Liste der oben genannten Institutionen einzureihen. Und mit ihrer EP „Longing To Believe“ setzt Vierer dann mal eben ein fettes Ausrufezeichen.

Weiterlesen
Hippie Trim (c) Thomas Schoger

Hippie Trim – Morbid Orbit

Eine Band auf dem Sprung meldet sich mit einem feinen Häppchen zurück. Vor nicht einmal zwei Jahren landeten die aus dem Rhein-Ruhrgebiet stammenden Hippie Trim mit ihrem zweiten Album „What Consumes Me“ einen weiteren Volltreffer. Der launische wie launige Sound des Quintetts rannte offene Türen ein, bemühte sich um greifbare Emotionen und nahm zugleich eine Vielzahl an Einflüssen sowie Ideen mit. Für den Nachschlag setzte man auf ein eingespieltes Team bei Mix und Master und denkt den Sound zwischen Post-Hardcore, Punk, Emo, Alternative und Shoegaze weiter. „Morbid Orbit“ schlägt in eine sympathisch-vertraute Kerbe.

Weiterlesen
Graywave

Graywave – Dancing In The Dust

Ursprünglich als Solo-Schauplatz von Jess Webberley gedacht, wuchsen Graywave seit der Gründung 2019 Schritt für Schritt zur kompletten Band an. Mit den bisherigen Singles und EPs konnte sich das Quartett aus dem britischen Birmingham ein Düster-Gaze-Publikum erarbeiten, irgendwo rund um klassischen Shoegaze, Dark Rock mit metallischem Unterton sowie feistem Post Rock angesiedelt. „Dancing In The Dust“ ist bereits die dritte EP der Formation von der Insel und beschreibt laut Webberley ein Gefühl des Verlangens nach etwas Unerreichbarem.

Weiterlesen
i Häxa

i Häxa – Part 2

Geduld ist eine Tugend, die Anhänger von i Häxa in rauen Mengen benötigen. Das Multimedia-Projekt entschloss sich, sein erstes Album in vier Teile zu zerlegen, die zu den saisonalen Sonnwenden erscheinen. „Part 1“ nahm gefühlt alles mit, so lautmalerisch und drückend wie zart und ominös. Sänger/Songwriterin und Visual Artist Rebecca Need-Menear (Anavae) und Produzent Peter Miles bemühen nun die etwas zartere, intimere Seite der Band, vermehrt von Folk-Ansätzen unterspült, ohne dabei auf die eigentümlichen, beklemmenden Abfahrten des Vorgängers zu verzichten.

Weiterlesen
Trauma Glow

Trauma Glow – about to find solace in your arms

Erst im Vorjahr fanden sich Trauma Glow in der Musikszene der österreichischen Hauptstadt Wien und sorgten mit ihren ersten Singles sofort für Aufsehen. Der Mix aus Indie und Alternative, Grunge und Shoegaze, Emo und Punk schlug mit seinen drückenden und doch verwaschenen Klängen sofort und ohne Umschweife ein. Der engmaschig verwobene musikalische Teppich findet sich auch auf der ersten EP wieder: „about to find solace in your arms“ ist ein kompaktes und doch so wunderbar lüftiges Stück Musik geworden.

Weiterlesen
Conscious Pilot

Conscious Pilot – Epoxy Plains

Nachdem Joe Laycock und Jack Sharp ihre frühere Band Cheap Teeth, die in theatralischen Punk-Gefilden verhaftet war, verlassen hatten, suchten die Herren aus dem schottischen Glasgow erst einmal nach einer Ausdrucksform für ihr Faible für eindringliche, beateske Musik. Zugleich begab man sich auf eine Art persönliche wie kreative Sinnsuche. Durch Musiker*innen von Catholic Action und Pressure Retreat ergänzt, stehen Conscious Pilot mit ihrem störrischen Post-Punk-Ansatz nun auf der Matte. Die erste EP „Epoxy Plains“ dockt unter anderem bei The Fall und Squid an, und brennt sich sofort im Hinterstübchen eigenbrötlerischer Eigentümlichkeit ein.

Weiterlesen
i Häxa

i Häxa – Part 1

Ein avantgardistisch veranlagtes Album, auf vier Sätze aufgeteilt, die in ebenso vielen Teilen über einen Zeitraum von nahezu neun Monaten erscheinen: i Häxa haben herzlich wenig Bock auf Bekömmlichkeit und stellen ihre Hörer auf die Probe. Das Projekt um Sänger/Songwriterin und Visual Artists Rebecca Need-Menear (Anavae) und Produzent Peter Miles präsentiert seine Musik jeweils zu den vier saisonalen Sonnwenden, begleitet von nicht minder anspruchsvollen, herausfordernden Cinematics. Mit „Part 1“ landet nun der Auftakt, ein Boxset des gesamten Albums soll schließlich am 1. November landen.

Weiterlesen

Wir verwenden Cookies. Cool?