Kategorie: Singles & EPs

BIGkids – Drum In Your Chest

Als Lieblingssänger von Kanye West sollte Benjamin Hudson aka Mr Hudson international Karriere machen, was bislang jedoch nicht geklappt hat. „Supernova“ war auch in Deutschland in den Top 50, darüber hinaus hat man von ihm relativ wenig gehört, diverse Kollaborationen ausgenommen. Gemeinsam mit Rosie Oddie, Tochter des legendären britischen Comedians und Ornithologen Bill Oddie, tingelt er als BIGkids durch Clubs in Camden, trat im Vorprogramm von Panic! At The Disco auf und ließ sich von Snow Patrol remixen. Die erste gemeinsame Single „Drum In Your Chest“ hat mit konventionellen Genre-Schubladen herzlich wenig am Hut.

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Grouplove – Tongue Tied

Apple sei dank! Jahr für Jahr nutzt der Elektronikwarenhersteller die Melodien unentdeckter Künstler für eigene Werbespots und macht die Musik der dazugehörigen Talente über Nacht bekannt. So geschehen bei Yael Naïm oder Feist. Grouplove ist nun die nächste Neuentdeckung, die es gilt, näher unter die Lupe zu nehmen. Erst 2009 gegründet, lieferten die fünf Bandmitglieder US-amerikanischer und britischer Herkunft unlängst eine eponymisch betitelte EP und das im letzten Jahr erschienene Debütalbum mit dem ironischen Titel „Never Trust A Happy Song“ ab. Der darauf enthaltene Song „Tongue Tied“ diente als Hintergrundmusik zur iPod-Touch-Werbung und findet nun den Weg als Download-Release nach Deutschland.

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Aura Dione feat. Rock Mafia – Friends

Rein äußerlich erkennt man nur schwer, dass Singer/Songwriterin Aura Dione in Dänemark, genauer gesagt in Kopenhagen geboren wurde. Dabei hat sie neben ihrem Heimatland auch noch spanische, französische und färöische Wurzeln, die sie ihren Eltern zu verdanken hat. Durch ihren Vater, der leidenschaftlicher Gitarrensammler ist, kam sie schon von Kindesbeinen an mit Musik in Berührung und schrieb im zarten Alter von fünf Jahren ihren ersten eigenen Song. Etwas mehr als 20 Jahre später ist sie ein gefeierter europäischer Popstar und legte kürzlich mit „Geronimo“ ihren zweiten Nr. 1-Hit allein in Deutschland vor. Der Nachfolger „Friends“ soll diesen Erfolg nun zumindest annähernd wiederholen.

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Stefanie Heinzmann – Diggin‘ In The Dirt

Als die Schweizerin Stefanie Heinzmann Anfang 2008 aus einer Castingshow der etwas anderen Art als Siegerin hervorging, war noch nicht abzusehen, ob sie sich auf längere Sicht halten könnte, oder ob die Halbwertzeit doch nur in etwa die eines DSDS-Siegers sein würde. Vier Jahre, zwei Alben und einige Hit-Singles später zeigt sich, dass Castingsshow-Gewinner durchaus das Potential zu einer längerfristigen Karriere haben können, wenn sie auch nach dem ersten Boom weiterhin ausreichend Förderung und Promotion erhalten. Bei Stefanie Heinzmann scheint die Masche tatsächlich aufzugehen, denn „Diggin‘ In The Dirt“, Vorbote des dritten, selbstbetitelten Albums schlägt sich in den Downloadcharts bereits recht wacker.

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Tove Styrke – Call My Name

Mal wieder ein wenig Dance-Pop aus Schweden gefällig? Zugegeben, mit Robyn, Lykke Li und Firefox AK ist das Segment eigentlich bestens abgedeckt, doch für die 19jährige Tove Styrke aus Umeå sollte noch ein Plätzchen frei sein. Mit zarten 16 Jahren nahm sie an „Swedish Idol“ teil und erreichte den dritten Platz (Staffelsieger Erik Grönwall heuerte nach zwei erfolgreichen Alben bei den Melodic-Rockern H.E.A.T an). Drei Hits und ein Top 10-Album später soll nun auch Deutschland erobert werden. Als erste Single erscheint „Call My Name“, digital bereits seit geraumer Zeit erhältlich und dank TV-Promo (Styrke ist im Trailer zur VOX-Show „Das perfekte Model“ zu hören) bereits bestens bekannt.

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Of Monsters And Men – Little Talks

Björk, Sigur Rós, zuletzt Retro Stefson – sie sind seltene Entdeckungen, die Islands Musiker dafür umso kostbarer machen: jene, die vom kleinen Diamanten zur internationalen Größe von unschätzbarem Wert werden. Vor zwei Jahren traten erstmals Of Monsters And Men in Erscheinung. Der sechsköpfigen Band reichte ein Song, um sich bereits ins Bewusstsein der Vulkaninsel zu katapultieren. Nun will man mit dem fröhlichen Folk-Stück „Little Talks“ europaweit Aufmerksamkeit erlangen. Die Chancen stehen gut.

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Mia.

MIA. – Fallschirm

Was 1997 in Berlin als Schülerband begann, ist mittlerweile zu einer Institution der deutschen Pop/Rock-Landschaft gereift: MIA. haben sich im Lauf ihrer Karriere von den verschiedensten Seiten gezeigt, waren Electropunker, spielten „Stille Post“, tingelten zwischen Zirkus und Club hin und her. Dreieinhalb Jahre nach ihrem bis dato letzten Studioalbum „Willkommen im Club“ kündigen Mieze Katz und ihre mittlerweile nur noch drei Wegbegleiter für den 9. März „Tacheles“ an, thematisch wie musikalisch vielfältig. Die Vorabsingle „Fallschirm“ überrascht mit eindeutig zweideutigen Zeilen und einem deutlich roheren Sound.

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Chiddy Bang – Ray Charles

Als Sample-Könige und besonders Crossover-affine Indie-Rap-Vertreter (Gym Class Heroes, KiD CuDi und Pigeon John lassen grüßen) haben sich Rapper Chidera „Chiddy“ Anamege und Soundtüftler Noah „Xaphoon Jones“ Beresin aka Chiddy Bang auch hierzulande bereits einen Namen gemacht. Ihre erste Single „Opposite Of Adults“ hat sich immerhin sieben Wochen in den unteren Chartregionen gehalten, die dazugehörige EP „The Preview“ versprach ebenso Großes. Bevor das Debütalbum „Breakfast“ am 2. März diese Versprechungen auch einlöst, erscheint die Vorab-Single „Ray Charles“ – als 1-Track bereits eine Woche auf der #88 klassiert – nun auch als erweitertes Download-Bundle.

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Jason Derulo – Breathing

Die Karriere des 22-jährigen US-amerikanischen RnB-Sängers Jason Derulo kann man durchaus als kurios bezeichnen: Nicht in seinem Heimatland, sondern im fernen Großbritannien konnte er bislang mit zwei Nr. 1- und drei weiteren Top 10-Hits die meisten Erfolge verbuchen. Und während sich vor allem seine Singles mit jeweils bis zu fünf Millionen Exemplaren wie geschnitten Brot verkaufen, laufen seine Alben dagegen eher mäßig. Aufgrund dessen tut der aus Florida stammende Künstler gut daran, mit dem Song „Breathing“ aus seinem zweiten Longplayer „Future History“ erneut einen krachenden Floorfiller auszukoppeln, der wohlbekannt und überraschend anders zugleich klingt.

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Randi Tytingvåg – Impatience

Aus Norwegen dringt eine der interessantesten Jazz- und Singer/Songwriter-Stimmen der vergangenen Jahre an deutsche Ohren. Randi Tytingvåg hat bereits zwei Alben veröffentlicht, die sich zwar ein kleines aber feines Publikum erspielt haben, jedoch mit Sicherheit nach mehr verlangen. Bis zu ihrem neuen Werk „Grounding“ dauert es noch bis zum 27. April, ein erstes Lebenszeichen gibt es aber bereits jetzt zu hören. Die Single „Impatience“ entpuppt sich als fragiler, vorsichtiger Jazz-Pop-Song mit dezent souliger Note.

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