Kategorie: Singles & EPs

Clokx – Oddity

Shane, The Mystery, Floyd und Delerious – viele Namen, hinter denen sich eine wohl bekannte Person verbirgt: Der niederländische DJ und Produzent Ron van den Beuken, der sich vor allem zur Blütezeit der Trance-Musik in den Jahren nach der Jahrtausendwende einen Namen machen konnte. Das Pseudonym „Clokx“, welches schon für das gleichnamige Coldplay-Cover aus dem Jahre 2003 verwendet wurde, erlebt seine Wiederauferstehung mit dem Release der Single „Oddity“.

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Deichkind – Bück dich hoch

Die Pyramiden sitzen wieder, Deichkind melden sich zurück. War der Fortbestand der Band nach dem Tod von Produzent Sebastian „Sebi“ Hackert 2009 noch in der Schwebe, versuchte sich der Performance-Art-Tross zuletzt an einer „Diskurs-Operette“ und war immer wieder live präsent, um sich selbst und das Publikum zu testen. Am 10. Februar erscheint „Befehl von ganz unten“, ihre erste Platte seit über drei Jahren und direkter Nachfolger zum bislang erfolgreichsten Album „Arbeit nervt!“. Ihren kollektiven Wahnsinn haben die vier Deichkinder zumindest beibehalten, wie die Vorab-Single „Bück dich hoch“ beweist.

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Olly Murs feat. Rizzle Kicks – Heart Skips A Beat

Der Name Olly Murs dürfte hierzulande bislang nur wirklichen Musikexperten etwas sagen. In seiner Heimat Großbritannien hingegen ist er seit 2009, als er bei der Castingshow „The X Factor“ den zweiten Platz belegte, ein Megastar. Die ersten beiden Singles des 27-Jährigen mit lettischen Wurzeln schossen dort aus dem Stand auf Platz 1, sein Debütalbum holte Silber. Nun versucht er mit dem lässigen Track „Heart Skips A Beat“ die Herzen Europas ebenfalls im Sturm zu erobern. Und während hier noch das nasskalte Winterwetter dominiert, pflanzt der Sänger den ersten sommerlich klingenden Ohrwurm in die Gehörgänge.

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Scroobius Pip feat. B. Dolan – Soldier Boy (Kill ‚Em)

Im Doppelpack mit Dan Le Sac bereichert David Peter Meads aka Scroobius Pip – eine bewusst falsche Schreibung des Edward Lear-Gedichts „The Scroobious Pip“ – seit einigen Jahren die britische Rap-Szene mit unorthodoxen, elektronischen Tracks und einer kaum überschaubaren, hochgradig anspruchsvollen Textmenge. Nach ersten Top 40-Platzierungen in der Heimat und einer Kollaboration mit Pos Plug Won von De La Soul veröffentlichte Pip vergangenen Herbst sein Solo-Debüt „Distraction Pieces“. Die bereits vierte Single „Soldier Boy (Kill ‚Em)“ verbindet einen bestens vertrauten Nerv-Track mit Cleverness und Noise.

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Skrillex – Bangarang

Bereits mit 16 Jahren wagte Sonny Moore als Sänger der Screamo-Band From First To Last den Sprung in die Musikwelt, zog sich aber nach einigen Jahren aufgrund von gesundheitlichen Problemen zurück und startete eine Solokarriere. Als Skrillex arbeitete er mit KoRn an einigen Songs ihres aktuellen Albums „The Path Of Totality“ und bringt aktuell Dubstep dem Mainstream näher. Nebenbei sackte er fünf Grammy-Nominierungen ein und hat Youtube-Klicks im neunstelligen Bereich – allein „Scary Monsters And Nice Sprites“ wurde bislang 60 Millionen Mal gesehen. Die neue EP „Bangarang“, Top 20 in den USA, erhält hierzulande nun auch einen CD-Release via Bitclap, die nun auch in Deutschland durchstarten mit Künstlern wie Wynter Gordon, Afrojack und Skrillex‘ BBC Sound of 2012-Mitstreiter Flux Pavilion – der lange vermisste Warner-Nachfolger für Fuel (Moguai, The Disco Boys) scheint nun gefunden.

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Marlon Roudette – Anti Hero (Brave New World)

Mit einem derartigen Comeback hatte im Falle des ehemaligen Mattafix-Sängers Marlon Roudette wohl kaum jemand gerechnet. Zwar war der Erfolg seiner Solo-Debüt-Single „New Age“ auf den deutschsprachigen Raum beschränkt und unter anderem durch die Beliebtheit und den Bekanntheitsgrad des „What A Man“-Soundtracks bedingt, dennoch spricht es für sich, dass der Song in Deutschland unter den zehn größten Hits des Jahres 2011 zu finden ist. Das dazugehörige Album „Matter Fixed“ knackte immerhin die Top 10, auf einen Nachfolgehit musste man bis dato aber warten. Jetzt wurde mit dem Rhythmusbetonten „Anti Hero (Brave New World)“ endlich eine weitere Single auserkoren.

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Ray Wilson & Stiltskin – First Day Of Change

Der Einstieg bei Genesis gehörte für Ray Wilson vermutlich zu den größten Fehlentscheidungen seiner musikalischen Laufbahn. Nachdem er mit seiner Band Stiltskin Mitte der 90er große Erfolge mit der durch einen Levi’s-Werbespot gepushten Single „Inside“ und dem Album „The Mind’s Eye“ feiern konnte, wurde er später von den Genesis-Fans zu keiner Zeit als würdiger Phil Collins-Nachfolger akzeptiert. Nachdem Genesis nach dem Flop der „Calling All Stations“-Scheibe schließlich vorläufig in die ewigen Jagdgründe eingingen, reaktivierte Ray Wilson 2005 mit Unterstützung durch neue Weggefährten seine alte Band. Seine derzeitige Veröffentlichungspolitik fällt zwar etwas undurchsichtig aus, doch immerhin gelang ihm mit dem „Genesis vs. Stiltskin“-Album nach langen Jahren mal wieder ein kleinerer Charterfolg in Deutschland.

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Rihanna – You Da One

Neues Jahr, neues Glück: Auch 2012 setzt die umtriebige und omnipräsente Rihanna ihren Siegeszug durch die weltweiten Charts fort und bringt mit „You Da One“ die zweite Single aus ihrem Album „Talk That Talk“ raus. Und so mancher Hörer wird Parallelen zu den Auskopplungen des Vorgängeralbums „Loud“ feststellen, lässt die rassige Chanteuse doch auf einen wuchtigen Floorfiller erneut einen ruhigen, Reggae-angehauchten Track folgen. Anders als bei „What’s My Name“ 2010 zusammen mit Drake präsentiert sie sich hier solo und kehrt musikalisch mal wieder zu ihren Wurzeln zurück.

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B.o.B feat. André 3000 – Play The Guitar

Gerade im HipHop-Feld ist der Crossover-Gedanke stärker ausgeprägt denn je. Stellvertretend dafür steht der 22jährige Bobby Ray Simmons aka B.o.B, der gemeinsam mit Bruno Mars, Paramore-Sängerin Hayley Williams und Jessie J Hit an Hit reihen konnte. Sein Soloalbum „B.o.B Presents: The Adventures Of Bobby Ray“ floppte dennoch. Aus dem für März angekündigten Nachfolger „Strange Clouds“ soll nach dem Titeltrack (sein vierter Top 10-Hit in den USA) nun bereits ein zweiter Song digital und ohne großen Promo-Aufwand veröffentlicht werden. Schade drum, denn wie schon das gecancelte „Magic“ macht „Play The Guitar“ mit seinen Rock-Elementen Laune.

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The Ghosts – Enough Time

Die Karriere von The Ghosts beginnt mit einem Ende. Sämtliche Mitglieder der Londoner Synth-Pop-Band hatten mit Verlusten verschiedenster Art zu kämpfen, insbesondere Sänger und Songwriter Alex Starling, ehemals Ou Est Le Swimming Pool. Über den Charlatans-Percussionist Jon Brookes lernte er Drummer Ian Palmer kennen und gründete mit ihm die Band, deren musikalische Vorlieben sich irgendwo zwischen 80er-Synthi-Pop, MGMT, Empire Of The Sun und TV On The Radio bewegen. Bevor im April ihr Debütalbum „The End“ mit Sicherheit große Wellen schlagen wird, entpuppt sich die erste Single „Enough Time“ als zarter Frühlingsbote.

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