Kategorie: Singles & EPs

Stanfour – Learning To Breathe

Viele Newcomer-Bands haben mit ihrem Debütwerk schon ihr gesamtes Pulver verschossen und liefern im Anschluss zumeist nur noch mittelmäßige Massenware ab. Stanfour dagegen konnten sich bisher von Single zu Single steigern. Weder ihre erste Single „Do It All“ noch „For All Lovers“ stachen aus der Masse der Veröffentlichungen heraus. Der erste größere Hit, das ursprünglich von Tom Albrecht für den Sieger der Castingshow „Deutsche Stimme 2003“ geschriebene „In Your Arms“, war dann schon besser, kam letzten Endes aber zu schmalzig daher, als dass er auch auf längere Sicht hätte begeistern können. Mit „Wishing Your Well“ gelang Stanfour 2009 schließlich eine qualitative Steigerung um 100 % und darüber hinaus auch die erste Top 10-Platzierung in ihrer Karriere. „Learning To Breathe“, Vorbote des neuen Albums „October Sky“, könnte nun den nächsten Schritt auf der Karriereleiter der schleswig-holsteinischen Band darstellen.

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Bastille – Overjoyed

Während sich das Frühlingswetter noch von seiner alles andere als beständigen Seite zeigt, liefern Bastille eben jene melancholische Süße, die gerade den Monat April musikalisch perfekt beschreibt. Aus dem Soloprojekt von Dan Smith – Smiths Geburtstag, der 14. Juli, ist gleichzeitig der Jahrestag des Sturms auf die Bastille – ist mittlerweile eine Band geworden, die zuletzt mit der EP „Laura Palmer“ (ein Querverweis auf David Lynch) und dem gratis erhältlichen Mixtape „Other People’s Heartache“ in Erscheinung getreten ist. Mit der Single „Overjoyed“ wollen Bastille nun auch in Deutschland Fuß fassen.

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Sigur Rós – Ekki múkk

Eine ‚langsame Lawine‘ rollt im Zeitlupentempo auf das europäische Festland zu: Mit „Valtari“ erscheint am 25. Mai das erste Sigur Rós-Album seit vier Jahren. In der verlängerten Pause veröffentlichten die Isländer ein Live-Dokument, während Sänger Jónsi neben einer gemeinsamen Ambient-Platte mit seinem Lebensgefährten Alex Somers seine erste Soloplatte auf den Markt brachte. „Valtari“ (dt. „Dampfwalze“) soll nun deutlich ruhiger, zuweilen sogar elektronischer ausfallen. Die Vorabsingle „Ekki múkk“, im Rahmen des Record Store Day auch als streng limitierte 10″ mit der exklusiven B-Seite „Kuistur“ erhältlich, erscheint nun auch digital.

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Taio Cruz feat. Pitbull – There She Goes

Wenn’s um chart- und massentaugliche Partymucke geht, kommt man momentan an diesem Herren nicht vorbei: Berufs-Stimmungskanone Taio Cruz liefert in schöner Regelmäßigkeit einen Club-Smasher nach dem anderen ab. Der Brite mit den nigerianisch-brasilianischen Wurzeln sammelt reihenweise Top 10-Platzierung, allein in Deutschland hat er seit seinem Durchbruch mit „Break Your Heart“ 2009 bereits fünf davon verbuchen können. Mit den Megahits „Hangover“ und „Troublemaker“ festigte er zudem seinen Status als Dancefloor-King. Und der potenzielle nächste Erfolg steht schon in den Startlöchern: Für „There She Goes“ hat er sich den momentan unvermeidlichen Pitbull ins Boot geholt, der dem energiegeladenen Brett jedoch auch nichts anhaben kann.

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Rizzle Kicks – Down With The Trumpets

Als Kollaboratoren für Olly Murs‘ „Heart Skips A Beat“ stieß das britische Hip-Hop-Duo Rizzle Kicks, bestehend aus Harley Alexander-Sule und Jordan Stephens, im Frühjahr diesen Jahres auch auf europäischen Festland auf Interesse. Mit diesem Rückenwind wollen sie dort nun auch als Solokünstler durchstarten und zwar mit dem nicht minder als Sommerhit tauglichen „Down With The Trumpets“, welcher im Juni 2011 den Durchbruch der jungen Herren aus Brighton im Vereinigten Königreich markierte.

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Medina – Forever

Es ist nun ziemlich genau zwei Jahre her, dass die Dänin Andrea Fuentealba Valbak, besser bekannt unter ihrem Künstlernamen Medina, nach ihrem Heimatland auch in Europa ihren Durchbruch feierte; besonders in Deutschland, wo sie das englischsprachige Debüt „You And I“, sowie das dazugehörige Album „Welcome To Medina“ unter den Top Ten platzierte. Im vergangenen Jahr zog sie sich auf ihren Heimatmarkt zurück und veröffentlichte ihr drittes dänisches Album „For altid“. Die gleichnamige Vorabsingle wurde dort zu ihrem nunmehr sechsten Nummer-Eins-Hit. Wie sich die anglifizierte Adaption „Forever“, hierzulande nur als Download-Track angeboten, schlägt, bleibt abzuwarten.

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The Rasmus – I’m A Mess

„Was ist eigentlich mit…?“ – Diese oft für verschollen geglaubte Künstler verwendete Frage dürfte man bezüglich der finnischen Alternative-Rocker von The Rasmus unverblümt stellen. Denn seit Mitte 2008 haben sie sich in unseren Breitengraden kaum noch blicken lassen, sieht man mal vom Duett „October & April“ zusammen mit Anette Olzon aus dem Jahr 2009 ab. Ihren Durchbruch feierte die nordische Band 2003 mit dem Nr. 1-Hit „In The Shadows“, dem der nicht minder erfolgreiche Longplayer „Dead Letters“ folgte. Zu diesem Zeitpunkt waren sie in ihrer Heimat übrigens schon seit sieben Jahren gefeierte Superstars. Nach einer langen Pause wagt man nun mit der Single „I’m A Mess“ das große Comeback und setzt den Fans leichte Radiokost par excellence vor.

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Santigold – Disparate Youth

Aus dem „o“ ist mittlerweile ein „i“ geworden, doch davon abgesehen ist Santi White aka Santigold ganz die Alte. Mit ihrem eponymen Debütalbum sorgte sie 2008 für einen Sturm im Indie-Wasserglas, die Singles „L.E.S. Artistes“ und „Say Aha“ rotieren auch heute noch auf alternativen Radiostationen. Die Zeit zwischen ihren Solo-Veröffentlichungen verbrachte die 35jährige US-Amerikanerin unter anderem mit Kollaborationen verschiedenster Natur (Jay-Z, Basement Jaxx, Beastie Boys) und arbeitete immer wieder an „Master Of My Make-Believe“, das am 4. Mai in die Läden kommt. Als mittlerweile dritte Vorab-Single erweist sich „Disparate Youth“ als potentieller Crossover-Hit, vergleichbar mit den bereits erwähnten ‚Klassikern‘.

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Citizens! – Reptile

Als eine Art Antwort auf die „Sound of…“-Newcomerschau der britischen BBC veröffentlichte die Spiegel Online-Redaktion Anfang des Jahres seine „Pop-Prognose“, in der es darum ging, hoffnungsvolle Top-Talente zu finden. Einige davon waren bereits etabliert (Lana Del Rey), auf dem Sprung (Kraftklub) oder auch von den britischen Kollegen hochgehandelt worden (Michael Kiwanuka). Citizens! hingegen ragen auf ihrem siebten Platz heraus. Teile der fünf Londoner haben sich bereits vor ein paar Jahren als Official Secrets Act erfolgreich an einer großen Karriere versucht und sagen nun mit ihrer zweiten Single „Reptile“ – das maue „True Romance“ fällt zu Recht unter den Tisch – belangloser Revival-Mucke und unmenschlichen Pop-Songs den Kampf an mit ihrem reißerischen Schlachtruf „Death to Guetta!“.

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Frittenbude – Wings

Auch wenn sich Frittenbude als Electropunk-Formation verstehen, wäre es fatal, das Trio aus dem Freistaat Bayern in jene Schublade zu zwängen. Dafür experimentieren Strizi Streuner, Martin Monster und Ja!kob viel zu gerne, wagen gar den gelegentlichen Crossover hin zu Pop und Rap. Am 11. Mai erscheint ihr drittes Album „Delfinarium“, dessen erste Vorabsingle „Einfach nicht leicht“, nun ja, einfach nicht überzeugen konnte. Mit „Wings“ haben Frittenbude hingegen einen echten Hit am Start.

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