Kategorie: Singles & EPs

Glasvegas – Euphoria, Take My Hand

Ein kleines Wortspiel über rockende Schotten gefällig? Nein? Auch gut, denn bei Glasvegas spricht die Musik für sich. Ihr 2008 erschienenes, selbstbetiteltes Debütalbum hat mit „Geraldine“ und „Daddy’s Gone“ Riesenhits abgeworfen, und wurde für so ziemlich jeden Musikpreis nominiert. Nur kurz hat sich das Quartett um Ex-Profifußballer James Allan zurückgezogen, nur um mit dem von Flood (U2, The Killers, Depeche Mode) produzierten „EUPHORIC /// HEARTBREAK \\\“ den nächsten Großangriff zu wagen. Der Vorabsingle „Euphoria, Take My Hand“ nach zu urteilen, dürfte dieser auch gelingen.

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Protest The Hero – C’est La Vie

Der Werdegang von Protest The Hero ist mehr als nur beeindruckend. 1999 hat man im Teenageralter in Whitby, Ontario begonnen gemeinsam Musik zu machen, attackierte mit dem Debüt „Kezia“ frontal das Mathcore-Universum und kletterte mit „Fortress“ an die Spitze der kanadischen Charts. „Scurrilous“ wagt sich nun noch eine Spur weiter vor in Progressive Metal-Gefilde und lässt die chaotisch kanalisierte Wut der Anfangstage fast vergessen. Die Vorabsingle „C’est La Vie“ weiß ein Solo davon zu fideln.

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Rihanna – S&M

Neues von Workaholic Nr. 1: Die barbadische RnB-Queen Rihanna veröffentlicht mit „S&M“ die bereits dritte Single ihres Albums „Loud“ innerhalb von nicht einmal sechs Monaten. Dabei setzt die wandlungsfähige Sängerin auf das äußerst provokante Themengebiet des Sadomasochismus und stellt ihr freizügiges Sexleben medienwirksam zur Schau – ganz im Stile einer Lady Gaga. Mit gewohnt harten Bässen und einer gehörigen Portion Eurodance verleiht sie ihrer Message Nachdruck und sorgt dafür, dass der Song nicht nur musikalisch im Gedächtnis bleibt.

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Within Temptation – Faster

Die Musikrichtungen Symphonic und Gothic Metal trifft man immer mal wieder in den Charts, doch ab 2000 begann der unaufhaltsame Siegeszug der niederländischen Band Within Temptation, die mit dafür sorgte, dass diese Stilrichtungen auch international salonfähig wurden. Besonders mit den Alben „Mother Earth“ (2000) und „The Silent Force“ (2004) konnte sie sich europaweit durchsetzen. Nun meldet sich die mittlerweile sechsköpfige Combo mit ihrer neuen Single „Faster“ zurück und bleibt ihrem Erfolgsrezept – ganz zur Freude der Fans – treu.

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Clueso – Zu schnell vorbei

Clueso hat sich mittlerweile zu so etwas wie einem Dauerbrenner in der deutschen Chart- und Radiolandschaft entwickelt. Neben zwei Teilnahmen am Bundesvision Song Contest und einer Tour mit Herbert Grönemeyer konnte sich sein letztes Album „So sehr dabei“ ein ganzes Jahr in den Charts halten, der Radiohit „Gewinner“ immerhin amtliche 32 Wochen. Beste Voraussetzungen also für das neue Album „An und für sich“, das ab dem 25. März in den Läden stehen wird. Vorab serviert Clueso mit „Zu schnell vorbei“ gewohnt starke Kost.

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Jennifer Lopez feat. Pitbull – On The Floor

Comebacks scheinen besonders bei Popdiven momentan groß in Mode zu sein: Nach der erneuten Wiederauferstehung von Britney Spears schickt sich nun auch Jennifer Lopez an, die Charts mit ihrer neuen Single „On The Floor“ und dem dazugehörigen Album „Love?“ zu entern. Nach ihren Total-Flops „Do It Well“ und „Hold It, Don’t Drop It“ aus dem Jahr 2007 kehrt die Sängerin mit dem teuersten Hinterteil der Welt wieder zu ihren Wurzeln, dem Dance-Pop, zurück und bietet dabei eine willkommene Abwechslung zu Gaga, Britney & Co.

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Gil Scott-Heron & Jamie xx – I’ll Take Care Of U

Auch in seinen 60ern scheut sich der legendäre Poet, Musiker und Autor Gil Scott-Heron nicht auf experimentellen Pfaden zu wandeln. „I’m New Here“, sein erstes Album seit 16 Jahren, war 2010 durch den bloßen Release eine kleine Sensation. In überarbeiteter Form heißt es „We’re New Here“ und wurde von The xx-Beatschmied Jamie xx (u.a. durch seine Remixtätigkeiten für Adele und Florence + The Machine bekannt) neu interpretiert. „I’ll Take Care Of U“ als zweite Single läutet die Afterhour ein.

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Usher – More

Für den mehrfachen Grammy-Preisträger Usher Raymond lief es zuletzt alles andere als rund: Abgesehen von seiner Single „Love In This Club“ und dem dazugehörigen Album „Here I Stand“ konnte er so gut wie keine Erfolge in den Charts feiern. Besonders „Raymond vs. Raymond“ lief für seine Verhältnisse allenfalls mäßig. Und dann hetzte uns der RnB-Superstar auch noch Milchbubi Justin Bieber auf den Hals. Wie dem auch sei: Mit den Discosmashern „OMG“ und besonders „DJ Got Us Fallin‘ In Love“ kam 2010 die ersehnte Wende, und nun schickt sich auch die zweite Auskopplung „More“ aus dem Extended Play „Versus“ an, im selben Fahrwasser mitzuschwimmen.

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Beth Ditto – EP

Eigentlich war es ja eine einfache Rechnung: Nachdem Gossip mit dem Chart-Dauerbrenner „Heavy Cross“ den Durchbruch in Deutschland geschafft hatten, sollte die Kollaboration „Cruel Intentions“ von Sängerin Beth Ditto und dem britischen Electro-Duo Simian Mobile Disco durch die Decke gehen. Tat sie aus unerfindlichen Gründen aber nicht. Dennoch haben die beiden Parteien für Beth Dittos ersten Solo-Output erneut zusammengearbeitet. Vier dezent angehouste Songs für den (Pop-)Dancefloor gibt es unter dem schlichten Banner „EP“.

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Angelzoom – Everyone Cares

Es ist dies Vertraute einer Heimkehr nach Hause, schöne Erinnerungen rufen sich ins Bewusstsein und dürfen die Liebe des Moments ihr Eigen nennen. So verhält es sich auch mit der Stimme von Angelzoom, Claudia Uhle, einst als X-Perience Frontfrau erfolgreich, steht sie seit sieben Solo-Jahren für wirkungsvolle Dark Ambient Electronic – mit diesem vertrauten Gesang. Den holt nun die Erinnerung ein, zu hören in „Everyone Cares“ vom aktuellen Album „Nothing Is Infinite“.

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