Kategorie: Singles & EPs

Sabaton – Screaming Eagles

Manchmal muss man nur seine eigene Nische finden, um so richtig erfolgreich zu werden. Bei Sabaton ist diese Rechnung jedenfalls aufgegangen, denn nachdem sich die Band thematisch auf das Besingen von Kriegen des 20. Jahrhunderts spezialisiert hat, stellte sich bei ihnen auch der Erfolg ein. In Schweden konnte man gar einen Nummer 1-Hit mit der Single „Cliffs Of Gallipoli“ erzielen und das letzte Album „Coat Of Arms“ bescherte Sabaton dann auch den ersten Top 20-Erfolg in den deutschen Albumcharts.

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Yuksek – On A Train

Wie Yuksek die Promo-Kampagne zur ersten Single aus seinem im Juni erscheinenden neuen Album „Living On The Edge Of Time“ aufgezogen hat, war schon clever. So wurde eine eigene ‚Mega Mystery Band‘ ins Leben gerufen – ein musikalisches Mysterium mit dem fantastischen „On A Train“ als stark gehyptes Video. Was in der Indie-Online-Welt hohe Wellen geschlagen hat, erscheint nun auch endlich als Download-EP. Dabei stellt sich eine Frage: Funktioniert der Song auch ohne mysteriöse, gewogen abgehobene Hintergrundgeschichte?

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Jedward – Lipstick

Gut, dass es im Musikbusiness überall ein Plätzchen für Durchgeknallte gibt. So haben auch die beiden wild herumhüpfenden Flummi-Zwillinge John und Edward Grimes, besser bekannt als Jedward, ihre Daseinsberechtigung. Sie vertraten mit ihrem Song „Lipstick“ Irland beim Eurovision Song Contest 2011 in Düsseldorf und konnten einen guten acht Platz belegen – zwei Plätze vor Lena. Dabei wird den meisten wohl ihre spektakuläre und gleichzeitig verrückte Bühnenshow besonders in Erinnerung geblieben sein, wenngleich auch der Titel ein spürbares Medienecho hinterlassen hat.

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Bruno Mars – The Lazy Song

Zur rechten Zeit am rechten Ort. So oder so ähnlich ließe sich der kometenhafte Aufstieg des jungen Singer/Songwriters Bruno Mars aus Waikiki, Hawaii treffend beschreiben. Seine ersten beiden Singles „Just The Way You Are“ und besonders „Grenade“ schossen nur so durch die Decke, und auch das Debütalbum „Doo-Wops & Hooligans“ zündete auf Anhieb in den Charts weltweit. Mit „The Lazy Song“ koppelt der frisch gebackene Grammy-Preisträger nun einen Wohlfühlsong vom Feinsten aus, der den vorherrschenden Herzschmerz der Vorgänger beiseite drängt und Sommerfeeling pur verbreitet.

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Andreas Bourani – Nur in meinem Kopf

Mit Andreas Bourani ist ein weiterer, durchaus interessanter Deutsch-Pop-Newcomer aufgetaucht. Musikalisch aktiv ist der Wahlberliner allerdings bereits seit etwa zehn Jahren, damals jedoch weitgehend fernab jeder Öffentlichkeit oder medialer Präsenz. Anno 2011 sieht die Lage für ihn aber schon deutlich besser aus. So wird Bourani inzwischen von einer routinierten Begleitband unterstützt, in welcher unter anderen Musiker von Die Happy tätig sind. Auch die Produktion seiner Musik hat er echten Profis überlassen, welche unter anderem auch Adel Tawils Werken den letzten Schliff verpassen.

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Brooke Fraser – Something In The Water

Wer ist diese Dame? Eine Frage, die man sich in Australien oder ihrer neuseeländischen Heimat nicht stellen würde. Als Mitglied des Hillsong United Ensembles hat man indirekt schon rund um den Gospel-Globus von Brooke Fraser gehört. Erstmals führen sie nun ihre Solopfade ebenfalls über den Pazifik hinaus. Der Grund ist ein Song – keine altbackene Kirchenkost, vielmehr mit dem Etwas, was Pop und Zeitgeist auszeichnet: „Something In The Water“.

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Lady Gaga – Judas

Mit „Born This Way“ konnte Lady Gaga gleich mehrere Rekorde aufstellen. Der Titel war nicht nur der tausendste Nummer Eins-Hit der Billboard-Charts und der bei iTunes weltweit am schnellsten verkaufte Download Only-Song, er war auch der erste Song, der in Deutschland die Spitzenposition erreichte, bevor er überhaupt auf Maxi-CD zu kaufen war. Bevor Lady Gaga nun ihr gleichnamiges zweites Album veröffentlicht, wird noch eine zweite Auskopplung vorgeschoben.

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The Life Between – Underneath The Snow

Welcher Musikrichtung wird wohl jemand frönen, der in erster Linie mit den berühmten Werken klassischer Komponisten großgeworden ist? Antwort: Natürlich der reinrassigen Popmusik. Zumindest im Falle des aus Österreich stammenden Wahlhamburgers Michael Zlanabitnig geht diese Regel voll auf. Gemeinsam mit seiner Band The Life Between widmet er sich ganz der zu gleichen Teilen eingängigen wie gefühlsbetonten Popmusik. Inzwischen hat das Quartett bereits ein beachtenswertes, „Colours Of Your Choice“ betiteltes und von Wolfgang Stach produziertes Debutalbum veröffentlicht. Aus diesem Werk wird mit „Underneath The Snow“ nun schon die zweite Single ausgekoppelt.

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Joy Denalane – Niemand (Was wir nicht tun)

Der Kampf um den Titel ‚Queen of German Soul‘ ist ums Neue entbrannt. Cassandra Steen hat bereits vorgelegt, wird aber zumindest rein musikalisch von der Veteranin Joy Denalane locker überholt. An ihrem neuen Album „Maureen“ – Denalanes zweiter Vorname – hat neben Max Herre unter anderem auch Sékou Neblett mitgearbeitet, ein alter Bekannter aus Freundeskreis- bzw. FK Allstars-Tagen. Mit der Single „Niemand (Was wir nicht tun)“ meldet sich die Jungstudentin überaus stark aus der kleinen Schaffenspause zurück.

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Jessie J feat. B.o.B – Price Tag

Neue Singer/Songwriter braucht die Welt. Das dachte sich wohl auch Jessica Ellen Cornish, besser bekannt unter ihrem Pseudonym Jessie J, und begann ab 2005 Hits für Chris Brown und Miley Cyrus zu schreiben. Doch schon bald wollte die junge Britin selbst im Rampenlicht stehen und nahm im selben Jahr ihr Debütalbum „Who You Are“ auf. Bis zur Veröffentlichung sollte es jedoch ganze sechs Jahre dauern. Nach ihrer erfolgreichen ersten Single „Do It Like A Dude“ erscheint nun der unbeschwerte Feel-Good-Track „Price Tag“, der – zusammen mit Raps von B.o.B – eine ausgesprochen positive Message rüberbringt.

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