Kategorie: Singles & EPs

Dúné – Heat

Dúné sind weit gereist. Die selbst proklamierten Erfinder des „Indielectrock“ tourten mit ihrem 2007er Debütalbum „W Are In There You Are Out Here“ durch ganz Europa, spielten unter anderem im Vorprogramm der Foo Fighters und von Muse. Gemeinsam mit Volbeat-Produzent Jakob Hansen wurde „Enter Metropolis“ eingespielt, das eine Spur runder und gefestigter wirkt. Mit der Vorabsingle „Heat“ hat man sogar einen richtigen Hit im Gepäck.

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Nelly Furtado – Manos Al Aire

Spätestens seit ihrem letzten Album „Loose“ zählt Nelly Furtado wohl zu den musikalischen Weltstars der heutigen Zeit. Dabei war das Ausmaß des Erfolges so überwältigend, dass sich wohl niemand getraut hätte, auch nur davon zu träumen. Die Singles sorgten für Rekorde, das Album hielt sich fast ein ganzes Jahr in den Top 10 und fast jeder eiferte dem Timbaland-Sound nach. Doch drei Jahre später möchte Nelly Furtado wieder anders klingen. „Mi Plan“ heißt ihr erstes spanischsprachiges Album, aus dem vorab „Manos Al Aire“ als Leadsingle veröffentlich wird.

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Terry Lynn – Kingstonlogic

Jamaika ist das Karibik-Idyll schlechthin, denkt man. Sängerin Terry Lynn ist da anderer Meinung. Angesiedelt zwischen Reggae und Elektro, stellt sie auf ihrem Debütalbum „Kingstonlogic 2.0“ das wahre Leben ihres jamaikanischen Ghettos Olympic Gardens dar – genannt Waterhouse, gelegen in Kingston, von Gewalt und Hoffnungslosigkeit regiert. Kämpferisch sieht sich Lynn in der Pflicht, das, was manche Heldengeschichte zu überblenden versucht, ans Licht zu bringen. Mit Erfolg, denn „Kingstonlogic“ ist wie geschaffen für die europäischen Clubs.

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MPHO – Box N Locks

Ach ja, die Superlative. Neuer Topstar, fantastische Songwriterin, herausragende Produzentin, Ausnahmekünstlerin etc. – die in Großbritannien lebende Südafrikanerin Mpho Skeef wird als neue Crossover-Pop-Geheimwaffe abgefeiert, was angesichts ihres im Oktober erscheinenden Debütalbums „Pop Art“ vollkommen zu Recht geschieht. Santigold lässt grüßen, wenn die hibbelige erste Single „Box N Locks“ abhebt.

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The Dø – At Last!

Es raschelt in den Feuilletons, denn The Dø haben in Frankreich ein eindrucksvolles Debüt hingelegt. Das Duo, bestehend aus Dan Levy, Komponist und Multiinstrumentalist, sowie Sängerin Olivia Merilahti fand bei der gemeinsamen Arbeit an einer Filmmusik zusammen. Vor zwei Jahren beschloss es, gemeinsam ein paar Songs zu schreiben, ehe 2008 schließlich das Album „A Mouthful“ erschien. Damit nicht genug, denn man grüßte sogar von der Spitze der französischen Albencharts. Erstaunlich dabei, The Dø singen nicht etwa in ihrer Heimatsprache, sondern weitestgehend auf Englisch. Vorhang auf für die erste Kostprobe hierzulande: „At Last!“.

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Loona – Parapapapapa

Loona hat es schon oft versucht. Ende der 90er und Anfang des neuen Jahrtausends gelang es ihr einige Male, zuletzt scheiterte die charismatische Sängerin allerdings immer öfter. Die Rede ist vom sagenumwobenen Sommerhit. Mit „Bailando“, „Mamboleo“ und „Latino Lover“ hat die Niederländerin schon einige auf ihrem Konto – 2009 soll nun endlich mit „Parapapapapa“ ein neuer hinzukommen. Die Vorlage lieferte Cidinho & Doca’s „Rap Das Armas“, einem der angesagtesten Club-Songs der letzten Monate, der hierzulande allerdings eher nur am Rande wahrgenommen wurde. Im neuen Loona-Gewand soll sich dies nun ändern.

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Samy Deluxe – Stumm (Xenja)

Mit „Dis wo ich herkomm“ hat sich Samy Deluxe 2009, fünf Jahre nach seinem letzten Studioalbum, eindrucksvoll zurück gemeldet. Der Longplayer schaffte direkt den Sprung in die Top 3 und sorgte auch für gute Platzierungen in den Nachbarländern Schweiz und Österreich. Nachdem die chillige Soul-Nummer „Bis die Sonne rauskommt“ als Leadsingle ausgewählt wurde, steht nun eine Doppelveröffentlichung an. Zum Download stehen die Hip Hop Tracks „Stumm (Xenja)“ und „Musik um durch den Tag zu kommen“. Auf den interessanteren Song dieser Auswahl möchte Beatblogger mit diesem Artikel sein Augenmerk werfen.

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The Black Eyed Peas – I Gotta Feeling

„The Energy Never Dies“, oder auch kurz „The E.N.D.“ – so lautet der Titel des neuesten Longplayers der Black Eyed Peas, mit dem sich das Quartett nach über drei Jahren Schaffenspause zurückmeldet. Energie stirbt nie, sondern bleibt immer erhalten – neben der Bestätigung dieses physikalischen Gesetzes präsentiert die derzeit wohl erfolgreichste Band weltweit auch ihre Singles auf den vorderen Charträngen.

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Muff Potter – Niemand will den Hund begraben

Der Majorlabel-Ausflug ist vorbei, Muff Potter veröffentlichen wieder auf ihrem eigenen Label Huck’s Plattenkiste. Viel ist von der geplanten Auszeit 2008 sowieso nicht geblieben, denn nach Bandgeburtstag und Ärzte-Tour wurde bereits im Herbst die neue Platte „Gute Aussicht“ geschrieben und komplett live eingespielt. Entsprechend roher und rauer klingt das Material auch.

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Sally Shapiro – Love In July

Für viele Informationen rund um das eigene Dasein, war Sally Shapiro bisher nicht zu haben. So bleibt es vorerst bei diesem Pseudonym. Bekannt ist, sie stammt irgendwo aus Schweden und wird von Johan Agebjorn produziert. Doch selbst diese Details hat die Genialität in „Disco Romance“ nicht zu dem Erfolg gebraucht, den das Debüt vor zwei Jahren hinlegte. Entspannte Beats a la Italo Disco, ein funkelnder Tanz auf die 80er. Eben dem Jahrzehnt, das auch die Stimme Sally Shapiros hervorbrachte. Ohne jemals live aufgetreten zu sein, verlieh sie der Musik mehr, als womöglich gedacht. Darum erscheint demnächst das Follow-Up „My Guilty Pleasure“, jetzt schon gesäumt von der digitalen Single „Love In July“.

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