Coldcut – Only Heaven

Englands Electro-Pioniere Coldcut melden sich nach fast einem Jahrzehnt Pause wieder aus dem Studio zurück. Die Ninja-Tune-Begründer und einstigen Förderer von Yazz oder Lisa Stansfield, denen sie in den späten 80ern durch Kollaborationen zu erster Aufmerksamkeit verhalfen, machten sich in jüngerer Vergangenheit rar. Ihr letztes Album „Sound Mirrors“ hat bereits zehn Jahre auf dem Buckel. Eine neue Platte soll nun in Arbeit sein, mit „Only Heaven“ steht bereits eine mächtige EP in den Startlöchern.

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Julian Nantes – The Youth The Love The Pain

Plötzlich Werbestar: Mit „Ride With Me“ von seinem zweiten Solo-Release „So Walk Slow“ landete der Salzburger Singer/Songwriter Julian Nantes in der TV-Werbung eines österreichischen Mobilfunkanbieters. Einige Auftritte und viele neue Erfahrungen später, veröffentlicht Nantes sein Album „The Youth The Love The Pain“. In acht neuen Songs versucht er sich nicht nur an nachdenklichen, sondern auch an durchaus lebhaften, energischen Sounds.

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Fai Baba – Sad And Horny

Fai Baba ist ein Mysterium. Der Künstler hat viele Namen, unter denen er sich und Schaffen präsentiert. Pläne hat der Schweizer sowieso immer, so auch für seinen neuesten Streich. Eigentlich wollte er gemeinsam mit einem Filmemacher den Soundtrack für einen Streifen zwischen Road Movie und Film Noir schreiben. Die Idee scheiterte zwar, die Inspiration blieb jedoch. Unterstützt von Zürichs stets beschäftigtem Drummer Domi Chansorn, steht nun „Sad And Horny“ in den Läden.

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The Growlers – City Club

Julian Casablancas ist ein umtriebiges Bürschchen. Neben The Strokes und diversen Nebenprojekten unterhält er auch ein eigenes Label, Cult Records. Dort stehen seit kurzem The Growlers unter Vertrag. In den USA als unermüdliche DIY-Touring-Band bekannt, ist das Quintett aus Kalifornien hierzulande bestenfalls ein Geheimtipp. Casablancas war so vom Sound der Growlers begeistert, dass er auf „City Club“ auch gleich sein Debüt als Produzent gibt.

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Sløtface – Empire Records

Während manche ein X für ein U vormachen, verwandeln andere ein U in ein Ø. Sløtface begründen ihre Namensänderung mit Zensur durch soziale Medien. Ihrem Faible für zackige Gitarren und Pop-Hooks tat dies jedoch keinen Abbruch. Mit der bereits zweiten EP in diesem Jahr kündigen die Norweger ein erstes Album für 2017 an. Ob die vier neuen Tracks von „Empire Records“ darauf Platz finden werden, muss sich erst zeigen.

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DAWA – (r) e a c h

Mit dem Song Contest hat es für DAWA zwar nicht geklappt, ihr Album „Psithurisma“ gestaltete sich dennoch sympathisch. Der besinnliche und doch fordernde Folk der Österreicher verband und verbindet Indie-Flair mit Mainstream-Kompatibiltät und blieb dabei stets unterhaltsam. Für „(r) e a c h“ verdichtet die Band ihren Sound nun weiter. E-Bass und zusätzliche Percussion sowie live eingespielte Studio-Aufnahmen verleihen mehr – höchst willkommene – Intensität.

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Anders Enda Barnet – I Was Quiet

Anders Göransson tourt regelmäßig um die Welt. Der schwedische Singer/Songwriter durfte unter anderem bereits Kristoffer And The Harbour und Daniel Johnston begleiten. Grund genug, die gesammelten Erfahrungen in ein Soloprojekt zu stecken. Als Anders Erna Barnet verarbeitet er Themen aus dem Alltag und vermengt diese mit melodischen Indie-Songs, welche den Bogen von den 80ern bis heute spannen. Bei „I Was Quiet“ ist das Präteritum Programm.

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Der Ringer und Isolation Berlin – Ich gehör nur mir allein

Es war Liebe auf den ersten Blick, die gemeinsame Tour von Isolation Berlin und Der Ringer. Echte Freundschaft im Musikgeschäft? Gibt es wirklich, und dann auch noch unter Labelmates. Isolation Berlin legten mit „Und aus den Wolken tropft die Zeit“ eines der besten deutschsprachigen Indie-Alben des Jahres hin, Der Ringer kündigen ihr Staatsakt-Debüt für Ende Januar 2017 an. Nun treffen sich die neuen BFFs auf der gemeinsamen EP „Ich gehör nur mir allein“.

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Línt – Then They Came For Us

Das Gefühl, über den Dingen zu stehen. Über musikalischen Wolken zu schweben. Purer Schönheit in die Augen zu sehen. Die volle Wucht des menschlichen Gefühlshaushalts auf einmal zu erfahren. All das und noch viel mehr steckt hinter dem Sound von Línt; sechs Norweger, die sich Post Rock Marke Explosions In The Sky, Sigur Rós und Mogwai verschrieben haben. Auf ihrem Debüt „Then They Came For Us“ werden sie zu Klangforschern.

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Wildhart – Shine

So ein klein wenig Hype hat sich an die Fersen von Wildhart geheftet. Mit ihrer Debüt-EP machten die drei Schweden auf sich und ihren atmosphärischen, aufwühlenden Electro-Pop aufmerksam. Über 100.000 Streams zählen aber nicht, denn jetzt geht es ans Eingemachte. „Shine“ ist das erste Album des Trios und vereint sechs brandneue Tracks mit dem bereits veröffentlichten Material. Gleichzeitig treten Wildhart den Beweis an, dass elektronische Popmusik auch warm und organisch klingen kann.

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