Steve Earle & The Dukes – Terraplane

Country-Outlaw Steve Earle kann auf eine bewegte Karriere mit zahlreichen Höhen und Tiefen zurückblicken. Kürzlich 60 geworden und zum siebten Mal geschieden, erfüllte er sich einen lange gehegten Wunsch und nahm eine Blues-Platte auf. „Terraplane“, Earles bereits 16. Studioalbum und ein wissendes Nicken in Richtung Robert Johnson, entstand vornehmlich auf ausgedehnten Tourneen, die er nach eigenen Angaben absolvieren musste, um sich seine aktuelle Scheidung leisten zu können. Von Überdruss oder Verbitterung ist allerdings nichts zu hören.

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The Subways – The Subways

Nach Meinung der Subways war seit der Veröffentlichung ihres dritten Studioalbums „Money And Celebrity“ im Herbst 2011 viel zu viel Zeit vergangen. Zur Entschädigung bekamen Fans bei der Vorbestellung der neuen Platte (wahlweise digital oder via PledgeMusic-Kampagne) die ersten sechs Songs gleich mitgeschickt. Dieses Aufbrechen des Album-Formats wurde mit der Idee einer A- und einer B-Seite in bester Vinyl-Manier argumentiert. Nun gibt es alle zwölf Tracks auf CD in Form von „The Subways“ mit gewohnt unbeschwerten Qualitäten.

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Grande Roses – Built On Schemes

Längst sind Grande Roses im illustren Kreis der ganz Großen angekommen, auch wenn das nur wenige bislang gemerkt zu haben scheinen – ausgezeichnete Rezensionen hin oder her. Ein Geheimtipp, nach wie vor? Nach dem großen Happy End von „Disease“, das endlich eine Heimat gefunden hatte, verfeinerten die Schweden ihren Stil und klingen nun noch eine Spur düsterer, hymnischer. Post Punk, ein wenig Sisters Of Mercy-Flair und exaltierter Rock’n’Roll sind die Hauptzutaten von „Built On Schemes“, das die Herren aus Skandinavien endgültig in die Semi-Düster-Rock-Champions-League hieven sollte.

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Duke Garwood – Heavy Love

Bislang hat Duke Garwood den Ruf eines Musician’s Musician inne – eines Musikers, der vor allem unter Kollegen geschätzt wird. Der 45jährige Brite nahm bereits mit Mark Lanegan und Archie Bronson Outfit auf, gilt darüberhinaus als Freund diverser Musiker aus dem Queens Of The Stone Age-Umfeld, unter anderem Greg Dulli und Alain Johannes. Nach der Lanegan-Kollaboration „Black Pudding“ unterschrieb der Blues Rock-Veteran bei Heavenly, wo nun auch sein fünftes Soloalbum „Heavy Love“ erscheint.

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Frankie Chavez – Heart & Spine

Für deutsche Ohren unter Umständen noch ein Newcomer, hat sich Frankie Chavez in Südeuropa bereits einen Namen gemacht. Der 34jährige – gerne als „europäische Ein-Mann-Version der Black Keys“ bezeichnet – bewegt sich musikalisch im breiten Spannungsfeld zwischen Blues, Folk, Garage, Rock’n’Roll, Americana und gefühlt zig weiteren Genres. Was nach einer schier ungreifbaren und zusammenhanglosen Menge klingt, funktioniert auf der neuen Platte „Heart & Spine“ gar prächtig und höchst amüsant.

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Interview mit Fabio Lione von Angra

Seit 2013 ist der durch sein Schaffen bei Rhapsody Of Fire in der Metalszene weithin bekannte Fabio Lione der neue Sänger von Angra. Es ist nicht zuletzt auch sein charismatisches Gesangsorgan, das dem neuen Album „Secret Garden“ das gewisse Etwas verleiht. Im Interview mit beatblogger.de verrät er interessante Details zum Schaffensprozess des aktuellen Albums, zu zukünftigen Plänen und natürlich auch zum Wacken-Auftritt in diesem Jahr.

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Deichkind – Niveau weshalb warum

Nicht zuletzt dank „Bück dich hoch“ und „Leider geil“ konnten Deichkind für ihr letztes Album „Befehl von ganz unten“ erstmals Platin einfahren. Das Trio, das sich besonders durch seine unkonventionellen Live-Shows und die unverkennbar kuriose Video-Ästhetik zwischen Neon-Fasching und Realsatire auszeichnet, gründete daraufhin die Plattenfirma Sultan Günther Music und veröffentlichte zum Einstand den etwas anderen WM-Song „Ich habe eine Fahne“. Dieser fehlt zwar auf „Niveau weshalb warum“, dafür gibt es ordentlich Nachschub für jene, die den Nummer-Zwei-Vorgänger zu schätzen wussten.

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Nörd – Na und? Wir kennen euch doch auch nicht

Nörd, so die Mär, kennen ihr Publikum nicht, und packen diese Feststellung direkt in den Titel ihres Debütalbums „Na und? Wir kennen euch doch auch nicht“. Seit geraumer Zeit tänzeln die Berliner durch das Feuilleton, lieferten den Soundtrack für einen Film mit Uwe Ochsenknecht, begrüßten u.a. Westernhagen und Klaas Heufler-Umlauf als Protagonisten in einem Musikvideo, arbeiteten eng mit Oliver Koletzki zusammen und tourten als Support von Bosse. Für besagten Erstling zähmt man nun das gute alte Pop-(Diana-)Ross von sämtlichen Seiten auf.

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Nathaniel Rateliff – Closer

Stets on tour, sammelt Nathaniel Rateliff aus Hermann, Denver Erfahrungen im Akkord. Der Singer/Songwriter ist mit einer siebenköpfigen Begleitband unterwegs und lebt dabei seine Leidenschaft für Soulmusik aus. Nach gemeinsamen Auftritten mit Mumford & Sons, The Lumineers und Michael Kiwanuka erscheint nun die neue EP „Closer“ digital und auf Vinyl. Die Fortsetzung des vor ziemlich genau einem Jahr erschienene Album „Falling Faster Than You Can Run“ komplettiert und beschließt den aktuellen Release-Zyklus.

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Funeral For A Friend – Chapter And Verse

Es scheppert, rattert, klappt und rollt weiterhin bei Funeral For A Friend. Längst sind die Waliser Routiners im breiten Spannungsfeld zwischen Hardcore und Punk. Der stete Mut zu überraschen und Veränderungen – im Kleinen wie im Großen – herbeizuführen, ist längst Markenzeichen des Quintetts. Nach „Conduit“ beschränkt sich „Chapter And Verse“ nun auf das Wesentliche. Epische Elemente werden zurückgereiht, dafür brettern die Veteranen auf ihrem siebten Studioalbum so direkt und launig wie schon lange nicht mehr voran.

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