Justin Timberlake – Mirrors

Schauspieler, Singer/Songwriter, Moderator, Entertainer… die Liste der Berufe, die Justin Timberlake seit Jahren schwerst erfolgreich ausführt, könnte ewig so weitergeführt werden. Nach zahlreichen Kino-Blockbustern konzentriert sich der 32-Jährige aus Tennessee in diesem Jahr endlich wieder auf die Musik, sein zweites großes Standbein, mit der er seit der Gründung von ‚N Sync 1995 seine Fans beglückt. Allerdings mussten diese ganze sieben Jahre ausharren, ehe JT nun mit „The 20/20 Experience“ wieder ein brandneues Album vorlegt. Nach dem überaus erfolgreichen Vorboten „Suit & Tie“ zusammen mit Jay-Z lässt das Multitalent mit „Mirrors“ gleich die zweite Katze aus dem Sack – und beweist auch hier wieder einmal, dass ihm in seinem Metier kaum jemand das Wasser reichen kann.

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Saxon – Sacrifice

Eine Band wie Saxon, die ihr Können nun schon seit annähernd 35 Jahren unter Beweis stellt, muss sich für gar nichts mehr rechtfertigen. Alle Höhen und Tiefen einer Rockerkarriere haben die fünf Herren aus Barnsley, Großbritannien, schon durchlebt – phänomenale Flops und Anbiederungen an den Kommerz, aber auch gigantische Triumphe in ihren frühen Jahren und ein erfolgreicher Comebackversuch inklusive. Anno 2013 haben es Saxon derweil überhaupt nicht nötig, aktuellen Trends hinterherzulaufen und somit ziehen sie ihr Ding ganz konsequent durch. Seit 1979 steht der Name Saxon für reinrassigen Heavy Metal wie kaum ein anderer, und somit ahnt der geneigte Leser vermutlich auch schon, was ihn auf „Sacrifice“, dem 20. Album der Band, zu erwarten hat.

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Eliza And The Bear – Upon The North / The Southern Wild

Benannt nach einer Gedichtsammlung von Eleanor Rees, in der „die Dunkelheit der Stadt die Traumwelt der Märchen verfolgt“, betreten Eliza And The Bear die Szenerie. Das britische Quintett um den von Arthritis geplagten James Kellegher – Musik lindert nach eigenen Angaben die Schmerzen in seinen Händen – ist musikalisch irgendwo zwischen Indie Pop und Folk Rock anzusiedeln, versteht sich auf The Flaming Lips, Dry The River und Arcade Fire. Entsprechend verspielt und doch ernst klingt ihre Single „Upon The North / The Southern Wild“, eine Doppel-A-Seite.

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Vocal Trance Gems – Volume 1

Die goldenen, kommerziellen Zeiten des Vocal Trance liegen inzwischen ein gutes Jahrzehnt zurück. Doch außerhalb der Charts hat das Genre überlebt – und erfreut sich größerer Beliebtheit denn je. Ana Criado, Emma Hewitt, Aruna, Betsie Larkin oder Susana: Die Stars sind längst aus dem Schatten der DJs getreten und auch solo äußerst erfolgreich. Und nicht nur das: Wurde die Trance-Landschaft vor ein paar Jahren noch von wenigen Sängerinnen dominiert, herrscht heute eine unglaubliche Vielfalt. Das beatblogger-Special „Vocal Trance Gems“ zur gleichnamigen neuen Compilation-Serie auf Adrian Raz Recordings widmet sich den bezaubernden Stimmen der Szene und stellt euch einige ihrer Juwelen vor.

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Hurts – Miracle

2012 war ein ruhiges Jahr für Hurts. Nach dem großen Durchbruch 2010 mit „Wonderful Life“ und der erfolgreichen Nachfolgesingle „Stay“ ging es erst mal auf große Europatour, was sich für das Schreiben neuer Songs als Hindernisgrund erwies. Nicht etwa aus Zeitgründen, sondern wegen der fehlenden Trauer und Einsamkeit, die laut Theo Hutchcraft und Adam Anderson zwingende Voraussetzung für das Verfassen gutklassiger Titel seien, kam es zu der Zwangspause. Inzwischen haben die beiden Briten diese Hürde aber erfolgreich gemeistert und alle Songs des am 8. März erscheinenden neuen Albums „Exile“ sind im Kasten – inklusive der Vorab-Single „Miracle“.

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Vreid – Welcome Farewell

Die norwegischen Melodic-Black-Metaller Vreid sind zurück. In nordische Schwärze getaucht, naht damit die Wiederkehr ihrer kühlen Monumental-Wucht, deren grimmiger Freiheitsdrang gleichsam so emotional zwingend wie präzise ist. Zwei Jahre nach dem hochgelobten „V“ präsentiert das Windir-Nachfolgequartett sein sechstes Album „Welcome Farewell“. Und wirkt dabei, als hätte es diesen Vorgänger nie gegeben.

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Laura Mvula – Green Garden

Sie soll eine der heißesten Künstlerinnen des Jahres sein. Findet nicht nur ihre Plattenfirma, auch die BBC hat von Laura Mvula Notiz genommen und setzte auf den vierten Platz ihrer alljährlichen Talenteliste. Dennoch ist die 25jährige Britin hierzulande noch nicht angekommen, ihre erste, herausragende Single „She“ wurde gefließentlich ignoriert. Die Insulaner sind schon einen Schritt weiter: „Sing To The Moon“, Mvulas Debütalbum, erscheint dort am 4. März, während ein Deutschland-Termin noch nicht feststeht. Was es mit dem ihr zugeschriebenen neuen Genre ‚Gospeldelia‘ auf sich haben soll, zeigt die zweite Vorab-Auskopplung „Green Garden“.

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Dido – No Freedom

Zugegeben, der Name Dido Florian Cloud de Bounevialle O’Malley Armstrong eignet sich nun wirklich nicht zur Beschriftung eines CD-Covers. Genau aus diesem Grund legte sich die britische Singer/Songwriterin Dido schon früh lediglich auf ihren außergewöhnlichen ersten Vornamen fest. Während sie ihre Solo-Karriere bereits 1999 begann, wurde ihr der große Durchbruch erst ein Jahr später als Feature-Act beim Song „Stan“ zusammen mit Eminem zuteil. Ein weiterer Höhepunkt war der Überhit „White Flag“ aus dem Album „Life For Rent“ 2003. Seit ihrer 2008er LP „Safe Trip Home“ war es jedoch merklich still um sie geworden. Mit „No Freedom“ wird sich das nun wieder ändern, auch wenn der Titel lediglich als Download veröffentlicht wird.

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Gudrid Hansdóttir – A Faroese Fisherman Speaks Of Drowning

Nur selten schafft es Musik von den Färöer Inseln auf das europäische Festland. Dass man in allen Bereichen mithalten kann, zeigt aktuell zum Beispiel Hamferðs Sieg beim „Wacken Metal-Battle“, der den Metallern von der Insel einen Plattenvertrag bei Nuclear Blast eingebracht hat. Deutlich kleinere Brötchen muss hierzulande Gudrid Hansdóttir backen, zuletzt gemeinsam mit Sutcliffe in Erscheinung getreten. Ihr drei Alben haben in der Heimat zahlreiche Preise abgeräumt, in Deutschland ist ihr sympathisch folkiger Singer/Songwriter-Sound nach wie vor eine Randgruppenerscheinung. Pünktlich zum Vinyl-Release ihrer dritten Platte „Beyond The Grey“ erscheint „A Faroese Fisherman Speaks Of Drowning“ als Download-Single.

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Stratovarius – Nemesis

Zu Beginn ein kleiner Zeitsprung zurück in die 90er Jahre: Damals hatten sich die Finnen Stratovarius von Album zu Album immer mehr gesteigert und mit „Episode“ 1996 schließlich den Melodic Power Metal-Thron bestiegen, den sie bis zu ihrem 2000er-Werk „Infinite“ auch wacker verteidigten. Danach jedoch schwächelten Stratovarius und andere Bands, beispielsweise die damaligen Newcomer von Sonata Arctica, nahmen ihren Platz ein. Nach dem schwachen „Stratovarius“-Album und Timo Tolkkis Ausstieg hatte niemand mehr große Erwartungen an die Band, und so waren die Comeback-Scheiben „Polaris“ und „Elysium“ nicht weniger als eine riesige Überraschung. Stratovarius waren plötzlich wieder fast so gut wie in den 90ern – und die Erwartungshaltung an das neue Album „Nemesis“ ist dementsprechend gigantisch.

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