Rihanna – Diamonds

Der Herbst hat Einzug in die deutschen Lande gehalten. Neben den üblichen Anzeichen erkennt man die graue Jahreszeit seit 2009 an einem weiteren todsicheren Aspekt: Rihanna veröffentlicht ein neues Album. Mit schöner Regelmäßigkeit haut die Powerfrau aus Barbados seit nunmehr drei Jahren im Zeitraum von zwölf Monaten einen Longplayer nach dem anderen raus, wobei sie besonders 2011 nach der Veröffentlichung von „Talk That Talk“ kurz vor dem Burnout stand. „Unapologetic“, also kompromisslos, soll es am 19. November weitergehen und als Appetizer kommt nun auch die erste Single „Diamonds“ als Single-CD in die Läden. Diejenigen, die den Song bislang noch nicht gehört haben und eine Kopie der Kopie von „We Found Love“ erwarten, werden von eher unbekannten, wenn auch nicht ganz unvertrauten Tönen überrascht.

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Loreen – Heal

Baku, 26. Mai 2012. Die Schwedin Loreen zieht mit einer denkwürdigen Performance ein Millionenpublikum in ihren Bann – und gewinnt mit 372 Punkten den Eurovision Song Contest. Ihr Siegertitel „Euphoria“ avanciert zum europaweiten Nr. 1-Hit, wie ihn der ESC seit Jahren nicht mehr hervorgebracht hat. Loreen ist in aller Munde, räumt einen Award nach dem anderen ab. Nur auf ihr Album hat sie lange warten lassen. Erst jetzt, exakt fünf Monate nach Baku, steht „Heal“ endlich in den Läden.

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fun. – Some Nights

Grund zur Freude haben die drei New Yorker von fun. zu Beginn ihrer Karriere nur wenig gehabt. Als sich das Trio um Frontmann Nate Ruess vor vier Jahren aus verschiedenen, weitestgehend erfolglosen Bands zusammengeschlossen hatte, war der Name fun. allenfalls ein Geheimtipp in der Indie-Szene. Das 2009 erschienene Debütalbum „Aim And Ignite“ heimste zwar gute Kritiken ein, fand aber nur wenig Abnehmer. Erst durch die Single „We Are Young“ in Kollaboration mit Janelle Monáe aus dem aktuellen Album „Some Nights“ stellte sich der weltweite Erfolg von fun. ein. Nach ewigem Hin und Her bezüglich der Veröffentlichung der zweiten Auskopplung, dem Titeltrack, hat sich dank guter Chartplatzierungen im Ausland die deutsche Plattenfirma für den CD-Release von „Some Nights“ entschieden.

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3 Doors Down – One Light

Mit dem großen Erfolg der Singles „Kryptonite“ und „Loser“ – gerade in den USA – setzte bei 3 Doors Down die Neuorientierung ein. Mit radiofreundlicheren Songs und einer unüberschaubaren Menge an Balladen brachte man alte Fans gegen sich auf, erschloss sich aber gleichzeitig neue Käuferschichten. Das im vergangenen Jahr veröffentlichte fünfte Album „Time Of My Life“ schaffte es in Deutschland sogar auf Platz 2, echte Singlehits sucht man seit den Dauerbrennern „Here Without You“ und „It’s Not My Time“ jedoch vergebens. Pünktlich zum Weihnachtsgeschäft erscheint „The Greatest Hits“ mit gleich drei neuen Songs. Anstatt die obligatorische Ballade „Goodbyes“ auszukoppeln, erscheint der patente Rocker „One Light“ als erste Single.

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The Weeknd – Wicked Games

Nicht zum ersten Mal könnte Youtube zum Sprungbrett für eine verheißungsvolle Musik-Karriere werden. An die 75 Millionen Views vereint der Kanadier Abel Tesfaye auf seinem Channel, was ihm unter anderem eine Kollaboration mit Drake und Remix-Aufträge für Florence + The Machine und Lady Gaga einbrachte. Nun will das RnB-Talent, besser bekannt unter seinem Künstlernamen The Weeknd, auch den Mainstream erobern. Hinter dem Titel seines Debütalbums „Trilogy“ verstecken sich die drei bislang veröffentlichten Mixtapes „House Of Balloons“, „Thursday“ und „Echoes Of Silence“, die auf drei CDs jeweils remastered und mit exklusiven Bonus-Tracks versehen wurden. Erste Single dieses Mammut-Einstands ist der Downbeat-Track „Wicked Games“.

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My Chemical Romance – Number One

Nicht nur die Red Hot Chili Peppers, auch My Chemical Romance geben sich nun dem klassischen Kleinformat und dem Release vermeintlicher Ausschussware hin. Unter dem Banner „Conventional Weapons“ veröffentlichen die US-Amerikaner über die nächsten fünf Monate zwei Songs pro Monat, die 2009 während den sogenannten „Conventional Weapons“-Sessions vor dem noch aktuellen Album „Danger Days: The True Lives Of The Fabulous Killjoys“ aufgenommen wurden. Der erste Teil dieser Serie, schlicht „Number One“ betitelt, ist ab sofort digital und als limitierte 7″ erhältlich.

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From Constant Visions – Tristeria

Scheinbar aus dem Nichts tauchten vor zwei Jahren From Constant Visions aus München mit ihrem Debütalbum „Feast With The Beast“ auf und wussten mit ihrem überaus internationalen Sound zwischen Billy Talent, Papa Roach, Metallica, Emil Bulls und 80s-Rock zu begeistern. Seither war man fleißig auf Tour und hat Erfahrung gesammelt – Erfahrung, die sich nun positiv niederschlägt. Ihr neues, durch Crowdfunding finanziertes Album „Tristeria“, für das man bei Bullet Records anheuerte, klingt noch einen Tacken mächtiger, eingängiger und wahnwitziger als sein Vorgänger.

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Patrick Watson – Blackwind

Obwohl er zuvor bereits als Singer/Songwriter aktiv war, schaffte es der Kanadier Patrick Watson in seiner Heimat erst als Mitglieder einer Band mit dem Namen, nun ja, Patrick Watson zu einer gewissen Berühmtheit, bevor er einige Songs für The Cinematic Orchestra schrieb und auf deren Album „Ma Fleur“ performte. Wenn Watson seinen Namen hört, denkt er mittlerweile aber nicht mehr an sich als Einzelperson, sondern an die Gesamtheit des Quartetts, wie er kürzlich zu Protokoll gab. Was verwirrend klingt, löst sich musikalisch auf dem aktuellen, in Kanada bereits mit Gold ausgezeichneten Album „Adventures In Your Own Backyard“ immerhin in musikalisches Wohlempfinden auf. Wem die cinesastisch-symphonischen Indie-Popper zuvor unbekannt waren, kann sich in Gestalt der dritten Auskopplung „Blackwind“ nun ein Bild von deren faszinierender Klangmelange machen.

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Three Chord Society – Days Of Grace

Einfach mal weit aus dem Fenster lehnen und auf die Kacke hauen: Kaum eine deutsche Band versteht sich aktuell so gut auf eingängigen Punk Rock wie Three Chord Society. Das klingt zunächst einmal mutig, zumal das Quintett aus Bad Segeberg keine großen Hallen ausverkauft und sich nicht in den Verkaufscharts tummelt, aber musikalische Klasse, das gilt es noch einmal gesondert hervorzuheben, manifestiert sich eben nicht in Medienpräsenz und abgesetzten Platten. Auf „Sanguinity“ folgt, nur 21 Monate später, „Days Of Grace“, ein deutlich ernsteres, nach eigenen Angaben ‚erwachseneres‘ Album. Gehen mit der Unbeschwertheit etwa auch die Hits von Bord?

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Madsen feat. Walter Schreifels – Love Is A Killer

Aktuell erleben Madsen wohl die erfolgreichste Phase ihrer Karriere. Ihr fünftes Album „Wo es beginnt“ erreichte mit Platz 2 in Deutschland Band-Rekord und markiert gleichzeitig die Rückkehr zu alter Form, die man zu „Labyrinth“-Zeiten bereits verloren geglaubt hatte. Die erste Single „Lass die Musik an“ sorgte immerhin für gute Airplay- und Klickzahlen, auch wenn es in den Singlecharts für die vier Wendländer traditionell schleppend läuft. Dass es mit dem Nachfolger „Love Is A Killer“ höher hinaus gehen wird, ist kaum zu erwarten, auch wenn die Qualität stimmt.

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