Metz – Metz

So eine Band kann nur via Sub Pop erscheinen: Metz aus Toronto putzten geraume Zeit Klinken in kleinen Clubs, erspielten sich im Laufe der letzten drei Jahre Support-Gigs für Mudhoney, Mission Of Burma und Death From Above 1979, und ernteten unter anderem Lob von Einstürzende Neubauten-Bassist Alexander Hacke. Das Konzept des Trios ist relativ simpel: Verstärker laut aufdrehen, einfach darauf los spielen und in den eigenen Feedback-Schleifen ersaufen. „Metz“ heißt das von Graham Walsh (Holy Fuck) und Alexandre Bonenfant produzierte Debüt, das den guten alten Rock’n’Roll durch Noise und Punk zerrt. Fans von Shellac, Public Image Ltd., The Pixies und The Jesus Lizard sollten Augen und Ohren weit aufsperren.

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Lilabungalow – Lilabungalow

Unglaublich aber wahr: Lilabungalow gibt es seit 2004 als Soloprojekt (vier Jahre später wurde eine dreiköpfige Band mit zusätzlichen Live-Gästen daraus), man war unter anderem mit Herbert Grönemeyer und Northern Lite auf Tour, eine Platte gab es aber bislang nicht. Zumindest prangert man bei analogsoul diesen Missstand an und behebt ihn gleichzeitig. Das nennt man wohl ‚guten Service‘. Die Erfurter um den studierten Musiklehrer Patrick Föllmer verstehen sich auf Popsongs, die mit herkömmlicher Radioware herzlich wenig zu tun haben und eine Vielzahl an Soul-, Electro- und Rock-Einflüssen mitnehmen. Wie das klingt, veranschaulicht das Debütalbum „Lilabungalow“.

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Kylie Minogue – Flower

Seit einem Vierteljahrhundert tummelt sich Kylie Minogue bereits im Haifischbecken der Musikindustrie. Dabei schiffte die gebürtige Australierin ihr Lebenswerk nahezu unbeschadet durch die raue musikalische See und krönt das Jahr ihres 25jährigen Jubiläums, allem elektronischen Gegenwind zum Trotz, nun mit dem Album „The Abbey Road Sessions“, auf dem eine Auswahl ihrer größeren (und kleineren) Hits mit Orchester neu interpretiert wurde. Als Lead-Single dient derweil ein der breiteren Öffentlichkeit bisher weitestgehend unbekannter Song: „Flower“. Zwar schaffte es die Nummer im Jahr 2007 nicht auf Minogues zehntes Album „X“, wusste aber dennoch bei der darauffolgenden Tour zu begeistern.

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Re-Machined – A Tribute To Deep Purple’s Machine Head

Mit Tribute-Compilations ist es so eine Sache. Mal ist die Bandauswahl mehr als fragwürdig, mal wirkt die Songauswahl ungelenkt, dazu ist es sowieso eine große Herausforderung, große Originale entsprechend neu zu verpacken, um sich vor Leichenschändung und Einfallslosigkeit zu schützen. Entsprechend ist auch dieser Sampler zum 40jährigen Jubiläum des wegweisenden Deep Purple-Albums „Machine Head“ mit Vorsicht zu genießen. Dabei hat sich auf „Re-Machine – A Tribute To Deep Purple’s Machine Head“ einiges an Prominenz eingefunden, verbunden mit der einen oder anderen Überraschung. Eines sei aber vorab verraten: Obwohl die Beteiligten durchaus Rang und Namen haben, ist längst nicht alles Gold, was Richie Blackmore-Riffs spielt.

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Interview mit Mandy Capristo

Fünf Jahre Monrose-Mitglied, ein Solo-Album in den Top Ten, die Single auf Platz 11. Mandy Capristo hat mit ihren gerade mal 22 Jahren bereits mehr erreicht, als sich die meisten ihrer gleichaltrigen Kolleginnen kaum zu träumen wagen. Nach ihrer hochgelobten „Graceful Acoustic Tour“ steht mit dem Musical-Engagement für Peter Maffays neuestes „Tabaluga“-Projekt gleich das nächste Highlight in den Startlöchern. Im Interview mit beatblogger.de verrät die erfolgreiche Sängerin, wie sie mit dem alltäglichen Stress umgeht, welche Bedeutung reine Akustik-Auftritte für sie haben und warum es ihr egal ist, ob sie vor drei oder 300 Leuten spielt.

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Stooshe – Black Heart

Zwei Singles in den britischen Top 5, dazu eine Erwähnung in der renommierten BBC-‚Sound of 2012‘-Liste  – da sollte sich anlässlich der Deutschland-Veröffentlichung ihrer zweiten Single „Black Heart“ ein genauerer Blick auf die laut der Sun „lebhafteste, aufregendste Girlband seit den Spice Girls“ durchaus lohnen. Hinter Stooshe stecken die Sängerinnen Karis Anderson, Alexandra Bugg und Courtney Rumbold, die ihre zwischen Pop und Soul hin und her pendelnden Songs gerne mit Texten voller sexueller Anspielungen garnieren. Ihr erster Song „Fuck Me“ war dann allerdings doch etwas zu direkt für die britische Musiklandschaft, so dass der Titel unter dem Namen „Love Me“ und unter Beteiligung des Gym Class Heroes-Rappers Travie McCoy noch einmal neu aufgenommen wurde. „Black Heart“ dagegen wurde von den Briten gleich ins Herz geschlossen und so stand einem längeren Chartsaufenthalt nichts mehr im Wege.

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Tyson – Mr Rain

Wenn in diesen Tagen der Name Tyson fällt, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass damit weder der ehemalige Profiboxer Mike Tyson noch die amerikanische Lebensmittelkette gemeint ist. Tyson lautet nämlich auch der Name eines Newcomers, der sich ganz und gar der Discomusik verschrieben hat – genauer gesagt dem amerikanischen Disco-Sound der 80er Jahre. Der 27-jährige Londoner, der aus einer musikbegeisterten Familie stammt – sein Vater gehörte gar der legendären Reggaeband Misty In Roots an – und schon bei der Band Unklejam mit seiner einzigartigen Stimme für Aufsehen sorgen konnte, wird am 19. Oktober sein Debütalbum „Die On The Dancefloor“ veröffentlichen. Mit „Mr Rain“ fiel die Wahl der Vorab-Single glücklicherweise auf einen der interessantesten Songs der CD.

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Maroon 5 – One More Night

Die fünf Vollblutmusiker von Maroon 5 haben in den letzten Jahren eine wahre Berg- und Talfahrt durchgemacht. Nachdem die Debüt-Single „This Love“ 2002 den überraschenden Erfolg brachte, verflüchtigte sich derselbe langsam aber stetig von Single zu Single. „Hands All Over“, das letzte Album der US-Amerikaner, wäre vergleichsweise unbemerkt untergegangen, wenn die Beteiligung von Frontsänger Adam Levine und Christina Aguilera an der Casting-Show „The Voice“ nicht zum äußerst erfolgreichen Comeback beider Musik-Acts geführt hätte („Moves Like Jagger“ verkaufte über 300.000 Einheiten in Deutschland). Nachdem die erste Single „Payphone“ und das dazugehörige neue Album „Overexposed“ den Schwung von Jaggers Tanzschritten mitnehmen konnten, versuchen sich Maroon 5 mit „One More Night“ nun an einer gewagteren Auskopplung.

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Vierkanttretlager – Fotoalbum

Als Vertreter für Schleswig-Holstein beim Bundesvision Song Contest 2012 gehen am 28. September Vierkanttretlager an den Start. Das Quartett aus Husum sorgte Anfang des Jahres mit seinem Debütalbum „Die Natur greift an“ für ein verdientes Rauschen im Indie-Rock-Blätterwald. Vergleiche mit Blumfeld und Tocotronic sind ebenso kühn wie schwer von der Hand zu weisen, das Feature mit Casper war wohl (und richtigerweise) unverzichtbar. Für den Raab’schen Musikwettbewerb bietet man „Fotoalbum“ in einer neuen Version auf, die zeitgleich mit der Veranstaltung als Download-Single erscheint.

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Sutcliffe feat. Guðrið Hansdóttir – Ever Wonder

Die Americana-Anfänge sind weitestgehend passé, stattdessen haben Sutcliffe mittlerweile Folk Rock mit Pop-Elementen für sich entdeckt. Gesang ist für das Quintett aus Nürnberg gelegentliches schmuckes Beiwerk, man versteht sich als Instrumental-Band, die faszinierende Geschichten erzählt – so zuletzt vor zwei Jahren auf „Mom, Where Are The Seahorses?“. Für die erste Vorabsingle aus dem am 26. Oktober erscheinenden dritten Album „III“, „Ever Wonder“, hat man sich jedoch einen interessanten Gast eingeladen, der hierzulande (noch) keinen Namen hat.

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