Rhythms Del Mundo – Africa

Die Weltreise von Rhythms Del Mundo geht weiter. Das 2004 vom US-Amerikaner Kenny Young nach der Tsunami-Katastrophe im Indischen Ozean gegründete Projekt Artists Project Earth, das sich ausschließlich durch die Verkäufe dieser Samplerreihe finanziert, interpretiert mit Musikern rund um den Globus Welthits von U2, Radiohead und Bob Dylan ebenso neu wie jene von deutschen Künstlern wie Juli, Xavier Naidoo und 2raumwohnung. Dieses Mal führte die Reise nach Afrika. In Ländern wie Mali, Kenia, Südafrika und Swasiland erarbeiteten populäre Musiker des Kontinents – unter anderem Mitglieder der ehemaligen Band von Grammy-Gewinnerin Miriam Makeba, Musiker aus dem Senegal und die Ali Farka Touré Band – Welthits auf ihre spezielle Art und Weise neu. „Africa“ muss sich keinesfalls hinter den kubanischen Ausgaben verstecken.

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Rudimental feat. John Newman & Alex Clare – Not Giving In

Auch wenn es in ihrer britischen Heimat mit einem Nummer-Eins-Hit geklappt hat (dazu kommen weitere Top-Platzierungen in Belgien, Holland, Australien und Neuseeland), reichte es hierzulande nicht zu höheren Weihen. „Feel The Love“, der Drum’n’Bass-Sommerhit von Rudimental, schaffte es nur auf die #59. Ein erstes Album soll in UK im Februar 2013 erscheinen, für Deutschland gibt man sich erst einmal zurückhaltend. So dürfte es auch kaum verwundern, dass das Follow-Up „Not Giving In“ als weitestgehend unbeachteter 1-Track-Download hinterher geschoben wird.

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Laura Mvula – She

Als vermeintliches RCA-Kernthema für das nächste Jahr wird Laura Mvula angekündigt, eine von vielen faszinierenden, ’neuen‘ britischen Soulstimmen, die jedoch – gesanglich wie musikalisch – angenehm anders klingt. Sie durfte bereits für Rebecca Ferguson eröffnen, erinnert in ihrer unorthodoxen Präsentation an Cold Specks und arbeitete mit Produzent und Grammy-Gewinner Tom Elmhirst, der auch schon mit Amy Winehouse, Adele und Lily Allen im Studio stand. Ein Album ist bislang noch Zukunftsmusik, dafür schafft es die Single „She“ mit gleich drei exklusiven B-Seiten über den Download-Weg auch nach Deutschland.

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Deftones – Koi No Yokan

Zweieinhalb Jahre nach „Diamond Eyes“ stellen die Deftones bereits einen Nachfolger vor – was, wenn man die Gemütlichkeit der Kalifornier kennt, beinahe utopisch anmutet, ist nun Realität geworden. Für das siebte Studioalbum sperrte sich das Alternative-Metal-Quintett abermals mit Nick Raskulinecz im Studio ein, spielte einfach darauf los und hielt sich sogar an die magische Abgabe-Deadline. Diese einzige auferlegte Regel schadete dem kreativen Fluss keineswegs, ganz im Gegenteil: „Koi No Yokan“ (dt. „Vorahnung / Erwartung der Liebe“) weckt Erinnerungen an das Meisterwerk „White Pony“.

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Dúné – Hell No!

So erfolgreich Dúné mit ihrem zweiten Album „Enter Metropolis“ auch waren, für die Band waren die letzten Jahre eine Zeit der großen Veränderungen. Gleich drei Mitglieder – Gitarrist Simon Troelsgaard, Drummer Malte Aarup-Sørensen und Keyboarderin Cecilie Dyrberg – verabschiedeten sich, man ist mittlerweile nur mehr als Quartett unterwegs. Den Tatendrang der Dänen konnten diese Abgänge nicht schmälern: Im Februar 2013 soll ihr drittes Album „Wild Hearts“ erscheinen. Vorab deutet „Hell No!“ als exklusive iTunes-Single an, dass sich die zarte Evolution bei Dúné fortsetzt. Zumindest scheint man sich von der vor einem Jahr veröffentlichten mauen EP „Echoes Of December“ zu distanzieren.

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Red Lamb – Red Lamb

Ex-Anthrax-Leadgitarrist Dan Spitz und Megadeth-Boss Dave Mustaine – zwei absolute Größen im Thrash Metal-Genre, und doch treten ihre Namen auf dem Red Lamb-Debütalbum eher in den Hintergrund, da es bei diesem Projekt vielmehr um die Vermittlung einer gesellschaftlichen Botschaft geht. Dan Spitz‘ Söhne sind von Autismus betroffen, weshalb er es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Welt über dieses nach wie vor sehr einseitig beleuchtete Störungsbild zu unterrichten. Folglich handelt es sich bei „Red Lamb“ um eine Mischung aus Familientherapie und Aufklärungsmission. So ungewöhnlich die Thematik, so berechenbar der Sound, denn musikalisch betreten Red Lamb genau jene Pfade, die man angesichts der Hauptbeteiligten erwarten konnte – geboten wird nicht weniger als reinrassiger Heavy Metal mit einer ordentlichen Schippe Thrash.

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The Weeknd – Trilogy

Für Abel Tesfaye könnte das Internet zum Sprungbrett für eine große Karriere werden. Über Youtube verbreitete der Kanadier Cover-Versionen und eigene Songs zwischen RnB und Downbeat bzw. Post-Dubstep, die mittlerweile über 75 Millionen Mal geklickt worden sind. Eine Kollaboration mit Drake und Remix-Aufträge für Florence + The Machine und Lady Gaga waren unter anderem die Folge. Mittlerweile hat The Weeknd, so Tesfayes Künstlername, einen Major-Deal unterschrieben und veröffentlicht „Trilogy“. Auf drei CDs wurden seine bisherigen Mixtapes „House Of Balloons“, „Thursday“ und „Echoes Of Silence“ erstmals abgemischt, gemastered und mit je einem Bonus-Track pro Silberling versehen.

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The Bamboos feat. Daniel Merriweather – I Never

Auch wenn es hierzulande mit dem Durchbruch noch nicht geklappt hat – in ihrer australischen Heimat sind die Soul- / Funk-Experten The Bamboos mit ihren Singles und Alben regelmäßig in den Charts vertreten. Das aktuelle Album „Medicine Man“ unterhält immer noch bestens, was neben Stammsängerin Kylie Audist an diversen hochkarätigen Gästen liegt. Nachdem Aloe Blacc der ersten Single „Where Does The Time Go?“ seine Stimme lieh, konnte für den Nachfolger „I Never“ der hierzulande ebenfalls nicht gänzlich unbekannte Daniel Merriweather gewonnen werden.

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Bad Religion – Fuck You

Die Maschine läuft immer weiter und weiter. Im Januar erscheint „True North“, das mittlerweile 16. Studioalbum der kalifornischen Punk Rock-Legenden Bad Religion, die aktuell ihren x-ten Frühling erleben. Hintergedanke des von Gitarrist Brett Gurewitz und Langzeit-Kollaborateur Joe Barresi (Queens Of The Stone Age, Tool, Melvins) produzierten Werks war es, vermehrt Punk-Songs unterhalb der magischen Zwei-Minuten-Marke zu schaffen. Die erste Single „Fuck You“ dauert somit, wenn man es genau nimmt, 14 Sekunden zu lange.

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Kreator – Civilization Collapse

So stark die heimische Konkurrenz auch ist, in Sachen Thrash Metal gibt es an Kreator aktuell kein Vorbeikommen. Ihr 13. Studioalbum „Phantom Antichrist“ schaffte es in die Top 5, das Video zum Titeltrack wurde mehr als 600.000 Mal geklickt. Darüber hinaus war Mille unter anderem als Gast bei Callejon zu hören und auch die lange Festival-Saison wurde mehr als erfolgreich über die Bühne(n) gebracht. Passend zur laufenden Europa-Tournee erscheint mit „Civilization Collapse“ nun eine zweite Single als Download und als 7″. Interessantes Detail am Rande: Zwar heißt der Song an sich „Civilisation Collapse“, als Titel der Single wurde jedoch die amerikanisierte Schreibweise gewählt.

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