Astrid North – North

Als Sängerin der Cultured Pearls hatte Astrid North in Form von „Tic Toc“, „Sugar Sugar Honey“ und „Kissing The Sheets“ kleinere Radiohit, überdies war sie Teil von Soullounge und arbeitete mit Little Red Riding Hood und Basic Jazz Lounge. Seitdem sich ihre Hauptband aufgelöst hat, ist sie ebenso solo unterwegs, unterstützte unter anderem vor zwei Jahren Miss Platnum als Opening Act. Mit der Veröffentlichung ihres ersten, in Eigenregie erscheinenden Soloalbums „North“ geht für Astrid North nun eine lange Reise zu Ende, auf der sie sich musikalisch gefunden hat und zeigt, dass sie mehr als eine der „Leading Ladys der hiesigen Soulszene“ (‚Der Spiegel‘) ist.

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Pure Love – Handsome Devils Club

Vor ziemlich genau einem Jahr verkündete Frank Carter seinen Ausstieg bei den UK-Hardcore-Punk-Königen Gallows und nannte ‚musikalische Differenzen‘ als Grund. Während sich seine Kollegen kurze Zeit später Wade MacNeil von den kurz zuvor aufgelösten Alexisonfire als Nachfolger sichern konnten und im Herbst ein neues Album veröffentlichen werden, bringt Carter nun gemeinsam mit Jim Carroll (ehemals The Hope Conspiracy und The Suicide File) Pure Love an den Start, die mit jugendlicher Wut herzlich wenig zu tun haben. Das gemeinsame Debütalbum „Anthems“ soll am 28. September erscheinen, die erste Single „Handsome Devils Club“ überrascht bereits jetzt mit einem Aufbruch gen neue musikalische Ufer.

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Kimbra – Vows

Im vergangenen Winter hörte man wohl kaum ein anderes Lied so oft im Radio wie „Somebody That I Used To Know“ von Gotye, welcher durch den weltweiten Erfolg außerhalb von Down Under bekannt wurde. Dessen Gastsängerin Kimbra Johnson ist im ozeanischen Bereich ebenfalls keine Unbekannte und konnte mit ihrem Debütalbum „Vows“ Platinum-Status in ihrer Heimat Neuseeland und in Australien erreichen. Um nun auch der deutschen Fangemeinde zu beweisen, dass Kimbra nicht einfach jemand ist, den man mal gekannt hat, wird nun besagtes Album in einer Deluxe-Edition samt sechs neuer Titel erstveröffentlicht.

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Bristol Blonde – Blacklight

Europaweit wird Sony Music offensichtlich zur Förderplattform für junge, talentierte Popmusiker(innen) mit einem Händchen für bezaubernde Melodien und leichtfüßiges Auftreten. Während erst vor zwei Wochen I’m All Ears in Dänemark debütierten, ist in Belgien nun Bristol Blonde dran. Hinter diesem Projekt steckt Tessa De Block, die selbst in ihrer Heimat bislang kaum in Erscheinung getreten ist (Backings für Hair-Glow, dazu ein gemeinsamer Song mit Veteran und Revolting Cocks-Mitbegründer Luc Van Acker), und live von einer dreiköpfigen Band unterstützt wird. „Blacklight“ heißt ihre Debütsingle, die digital auch den Weg nach Deutschland findet.

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Lupe Fiasco – Around My Way (Freedom Ain’t Free)

Auch mit einem US-Nummer-Eins-Album im Gepäck konnte sich Lupe Fiasco nicht in Deutschland etablieren. Sein einziger Chart-Einsteiger, „Superstar“, liegt bereits vier Jahre zurück, weder das abgefeierte „Lupe Fiasco’s Food & Liquor“, noch die dazugehörige, Grammy-prämierte Single „Daydreamin’“ und schon gar nicht besagtes US-Hitalbum „Lasers“ platzierten sich hierzulande, gehen aber wohl nach wie vor als Fan- und Kritikerlieblinge durch. Ein zweiter Teil des „Food & Liquor“-Albums, selbst zweigeteilt und mit dem Untertitel „The Great American Rap Album“ versehen, dessen erstes Kapitel Ende September auf den Markt kommen soll, ist aktuell in Planung. Wie das klingen kann und soll, zeigt die erste Single „Around My Way (Freedom Ain’t Free)“.

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Passion Pit – Gossamer

Weniger als fixer Bestandteil sondern eher als Randerscheinung der großen Electro-Pop-Welle um MGMT und Empire Of The Sun tauchten vor wenigen Jahren auch Passion Pit auf mit ihrer Helium-Hymne „Sleepyhead“. Mastermind Michael Angelakos lachte sich fortan eine Band an und spielte das hervorragende Debütalbum „Manners“ ein, das jedoch weitestgehend unterging. Unbeeindruckt von diesem Rückschlag, erscheint nun, drei Jahre später, das unter der Regie von Chris Zane (Mumford & Sons, Les Savy Fav, Friendly Fires) aufgenommene „Gossamer“, das nahtlos an die Klasse des Debüts anknüpft und sich noch eine Spur poppiger gibt.

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Walk The Moon – Anna Sun

Die Suche nach der Sommer-Schönheit geht weiter. Gerade im etwas alternativeren Bereich drängen sich eine Menge Kandidaten auf, unter anderem M83, Passion Pit, Crocodiles und Reverend And The Makers. Vorne mit dabei: Walk The Moon, ein Indie Pop/Rock-Quartett aus Cincinnati, Ohio, das sich bereits seit College-Zeiten kennt und durch erste Releases in Eigenregie zu nationalem Erfolg kam, unter anderem durch ihr Debütalbum „I Want! I Want!“ und die Single „Anna Sun“, für die sich Frontmann Nicholas Petricca den Namen seiner Professorin ausborgte. Besagter Song bekommt nun auch einen digitalen Deutschland-Release, um den in zwei Wochen erscheinenden Major-Einstand „Walk The Moon“ entsprechend anzukündigen.

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Lianne La Havas – Is Your Love Big Enough?

Seit ihrem Auftritt in der legendären britischen Live-Musik-Show „Later… With Jools Holland“ im Oktober 2011 liegt die Insel der 22jährigen Londonerin Lianne La Havas zu Füßen. Vier Stunden nachdem sie ihre zwei Songs performt hatte, war ihre monatliche Show im Londoner Club ‚The Social‘ ausverkauft, auch für ihre Januar-Tour waren binnen kürzester Zeit keine Tickets mehr zu haben. Die BBC setzte sie auf ihre „Sound of 2012“-Longlist, MTV und Zeit Online halten sie für eine der größten musikalischen Hoffnungsträgerinnen des Jahres. In Justin Vernon von Bon Iver hat La Havas einen prominenten Fan, als Background-Sängerin von Paloma Faith lernte sie einst, aus ihrem privat gehaltenen Gesang eine Darbietung für die Öffentlichkeit zu machen. Das von ihrem Mentor Matt Hales (Aqualung) co-produzierte Debütalbum „Is Your Love Big Enough?“ verspricht Großes.

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Richard Hawley – Down In The Woods

In Großbritannien ein großer Name, ist Richard Hawley hierzulande immer noch ein Nischenthema. Der ehemalige Gitarrist der Longpips und von Pulp veröffentlicht seit elf Jahren spannende Soloalben, die ihm unter anderem eine Mercury Prize-Nominierung und einen Mojo Award einbrachten. Für die siebte Studioplatte bewegt sich der 45jährige Sheffielder jedoch weg von Streichern und Düsternis, um sich erneut seiner alten Liebe zu widmen: der Gitarre. „Standing At The Sky’s Edge“ als bissiges Post-Blues-Werk mit Grinderman-Einschlag erreichte in der Heimat Platz 3 und schaffte es sogar in Deutschland für eine Woche in die Albumcharts. Zu den Highlights dieses Aufbäumens zählt „Down In The Woods“, das nun als zweite Single digital erscheint.

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Chima – Stille

Mit seinen 39 Jahren ist der Deutsch-Nigerianer Chima bereits ein Veteran im Musikgeschäft. Seine ersten Gehversuche wagte er Mitte der 90er Jahre, gemeinsam mit den Geschwistern Aisha und Ismael Abdallah, als Teil der Rapgruppe Otropic T(h)ree, was sich jedoch als kommerzielle Bauchlandung erwies. Einer breiten Öffentlichkeit wurde Chima als Teil der Brothers Keepers bekannt, die 2000 mit „Adriano“ die Top 4 erreichten. Sämtliche Soloversuche in den nächsten Jahren, darunter die hervorragende Single „Wundervoll“, ein Soul-Electro-Pop-Hybrid, und das dazugehörige Album „Im Rahmen der Möglichkeiten“, floppten. Nach sechs Jahre Release-Auszeit geht es nun mit einem neuen Major-Vertrag und dem Album „Stille“ einer rosigen Zukunft entgegen.

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