Lianne La Havas – Is Your Love Big Enough?

Seit ihrem Auftritt in der legendären britischen Live-Musik-Show „Later… With Jools Holland“ im Oktober 2011 liegt die Insel der 22jährigen Londonerin Lianne La Havas zu Füßen. Vier Stunden nachdem sie ihre zwei Songs performt hatte, war ihre monatliche Show im Londoner Club ‚The Social‘ ausverkauft, auch für ihre Januar-Tour waren binnen kürzester Zeit keine Tickets mehr zu haben. Die BBC setzte sie auf ihre „Sound of 2012“-Longlist, MTV und Zeit Online halten sie für eine der größten musikalischen Hoffnungsträgerinnen des Jahres. Ob La Havas, halb Jamaikanerin, halb Griechin, die hohen Erwartungen erfüllen kann, wird sich am 13. Juli zeigen, wenn ihr Debütalbum „Is Your Love Big Enough?“ auch in Deutschland erscheint. Die gleichnamige Single gibt es bereits jetzt digital zu kaufen.

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Nabiha – Never Played The Bass

Während der Sommer langsam aber sicher auf Touren kommt, mehren sich die potentiellen Hits für die heiße Jahreszeit. Im erweiterten Favoritenkreis sollte auch Nabiha den ihr zustehenden Platz finden. Die 23jährige Dänin mit nordwestafrikanischen Wurzeln (Gambia, Mali, Marokko) schaffte es mit ihren ersten vier Singles in die Top 10 der nationalen Charts, platzierte das dazugehörige Album „Cracks“ auf Platz 2 und konnte als Stimme von Hampenberg & Alexander Browns „Raise The Roof“ sogar ihre erste Pole Position verbuchen. Hierzulande mahlen die Mühlen deutlich langsamer. Ein Longplayer ist noch nicht in Sicht, die Single „Never Played The Bass“ erscheint digital.

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Linkin Park

Linkin Park – Living Things

Mit ihren mittlerweile 16 Jahren Bühnenerfahrung, weltweit über 50 Millionen verkauften Alben und zwei Grammy-Awards gehört die kalifornische Rockband Linkin Park zu den bekanntesten und bestverkaufenden Vertretern ihres Genres. Bedienten sie mit ihren ersten Meisterwerken „Hybrid Theory“ und „Meteora“ noch weitestgehend die Nu Metal-Fraktion, so haben sie sich spätestens seit ihrem 2007er Album „Minutes To Midnight“ dem sanfteren, radiotauglichen Poprock verschrieben. Trotz erneut bombastischen Verkaufszahlen stießen sie jedoch mit ihrer im Jahr 2010 veröffentlichten Platte „A Thousand Suns“ vor allem alteingesessene Fans vor den Kopf; waren hier doch Songs enthalten, die so gar nicht zum bekannten Soundschema der Band passten. Zwei Jahre später versuchen Linkin Park mit ihrem neuen Longplayer „Living Things“ Aufbauarbeit zu leisten, was ihnen auch ansatzweise wie in alten Zeiten gelingt.

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Cro – Du

Nach Casper rettet nun Cro deutschen HipHop, obwohl dieser weder gerettet werden will noch muss. Neben dem identischen Anfangsbuchstaben ist beiden Rappern wohl der ruhige Crossover-Habitus gen andere Genres gemein, wobei der Mann mit der Panda-Maske ein erklärtes Faible für Pop-Musik hat. Nicht umsonst trägt sein in einer Woche erscheinendes Album den Titel „Raop“, ein Hybrid aus Rap und Pop. Beeindruckend ist im Übrigen der Erfolg von „Easy“, das vor dem Release 16 Wochen lang als Gratis-Download erhältlich war und es doch auf Platz 2 in den Single-Charts geschafft hat, mehrwöchiger Top 10-Aufenthalt inklusive. Ob der zweite Appetizer „Du“ mithalten kann, ist fraglich.

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Kasabian – Live At The O2

Drei Mal Pole Position in den britischen Albumcharts in Folge, die vier bisherigen Longplayer konnten in der Heimat zusammen sieben Platin-Auszeichnungen einheimsen – Kasabian zählen momentan zu den heißesten Rockacts von der Insel. Zuletzt kratzen sie mit „Velociraptor!“ sogar an den deutschen Top 20, sind überdies auf diversen Festivals präsent. Ende 2011 ging das Quartett um Kreativduo Tom Meighan und Sergio Pizzorno auf eine ausverkaufte Arena-Tour durch Großbritannien und Irland – zu sehen und zu hören auf „Live At The O2“, erhältlich als DVD und BluRay, jeweils wahlweise mit CD.

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Gojira – L’Enfant Sauvage

2010 befanden sich Gojira am Scheideweg. Die französischen Tech Metal-Experten waren zwei Jahre mit ihrem Album „The Way Of All Flesh“ unterwegs gewesen, wurden von Metallica als Opener für deren Tour ausgewählt und supporteten Lamb Of God, während Frontmann Joe Duplantier auf dem Cavalera Conspiracy-Debüt „Inflikted“ mitspielte. Erstmals ohne Management- und Label-Deal unterwegs, begab sich das Quartett aus Bayonne ins Studio ohne fixen Zeitplan. Herausgekommen ist dabei „L’Enfant Sauvage“ (dt. „Das wilde Kind“) für das man bei Roadrunner unterschrieb. Joe Duplantier befasst sich mit einer der großen Fragen der Menschheitsgeschichte: „Was ist Freiheit?“

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Interview mit Jedward

Sie stehen für ausgefallene Klamotten, verrückte Bühnenshows und schier unendliche Energie: Die hyperaktiven irischen Zwillinge John und Edward Grimes, zusammen Jedward, eroberten mit ihrer ersten Teilnahme am Eurovision Song Contest 2011 in Düsseldorf und ihrem Ohrwurm „Lipstick“ sofort die europäischen Herzen im Sturm. Nach dem respektablen achten Platz und der Pole Position in den deutschen iTunes-Charts trat das 20-jährige Musikduo dieses Jahr in Aserbaidschan gleich nochmal an, musste sich mit seinem Song „Waterline“ jedoch mit Platz 19 begnügen. Im Interview mit beatblogger.de erzählen Jedward von ihrem musikalischen Background, ihrer Zeit bei der britischen Castingshow „The X Factor“ und ob sie sich eine dritte Teilnahme beim ESC vorstellen könnten.

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Iguana – Get The City Love You

Übertreibung, skurrile Querverweise, Realitätsfremdheit – so mancher Pressetext ist wohl eher auf Unterhaltungswert ausgelegt und hat mit einer anständigen Informationsquelle in etwa so viel gemein wie das neue Manowar-Album mit fett produzierten Gitarren. Im Fall von Iguana findet man jedoch vor allem einen (von vielen) Sätzen, der wie Arsch auf Eimer auf das zweite Album der Mannen aus Chemnitz und Erfurt passt: „Ohne die allzu oft zitierten Wüstenklischees zu bedienen, schlagen die zehn Songs in feinster Desert-Sessions-Manier die unterschiedlichsten Töne an.“ Sechs Jahre nach dem Einstand „Wheeler Dealer“ beweist „Get The City Love You“ – ein Titel wie ein Faustschlag in das Gesicht eines jeden Anglisten – dass es nicht immer Kyuss und Queens Of The Stone Age sein müssen, wenn man auf Wüsten-Rock-Pfaden wandelt.

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Pink Floyd – The Story Of Wish You Were Here

Wie setzt man seine musikalische Reise möglichst kreativ und unaufgeregt fort, nachdem man eines der wichtigsten und erfolgreichsten Alben aller Zeiten veröffentlicht hat? Wie rafft man sich ein weiteres Mal auf, ohne unter dem schier unglaublichen Druck zusammenzubrechen? Wie geht man mit Enttäuschungen und zwischenmenschlichen Katastrophen um? Pink Floyd hatten am Erfolg von „The Dark Side Of The Moon“ zu knabbern und begannen sich gleichzeitig mehr und mehr von der ihnen so verhassten Musikindustrie zu distanzieren. Wie das Lieblings-Floyd-Album von Richard Wright und David Gilmour dennoch Form angenommen hat und welches ehemalige Bandmitglied entscheidend für die Entstehung war, verrät die Dokumentation „The Story Of Wish You Were Here“.

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Ed Sheeran – Lego House

Manchmal, aber nur manchmal, haben Castingshows auch etwas Gutes an sich. So brachte die erste Staffel von „The Voice of Germany“ im vergangenen Winter nicht nur die Gewinnerin Ivy Quainoo hervor, sondern gab auch der Deutschland-Karriere des 21-jährigen Briten Ed Sheeran den nötigen Anstoß. Kurz nach seinem Auftritt im Finale der besagten Sendung schoss „The A Team“ hierzulande in die Top 10, das dazugehörige Debütalbum „+“ verfehlte diese denkbar knapp. Ziemlich verspätet reicht nun die Plattenfirma die Nachfolgesingle „Lego House“ als 2-Track hierzulande nach.

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