BIGkids – Drum In Your Chest

Als Lieblingssänger von Kanye West sollte Benjamin Hudson aka Mr Hudson international Karriere machen, was bislang jedoch nicht geklappt hat. „Supernova“ war auch in Deutschland in den Top 50, darüber hinaus hat man von ihm relativ wenig gehört, diverse Kollaborationen ausgenommen. Gemeinsam mit Rosie Oddie, Tochter des legendären britischen Comedians und Ornithologen Bill Oddie, tingelt er als BIGkids durch Clubs in Camden, trat im Vorprogramm von Panic! At The Disco auf und ließ sich von Snow Patrol remixen. Die erste gemeinsame Single „Drum In Your Chest“ hat mit konventionellen Genre-Schubladen herzlich wenig am Hut.

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Caligola – Back To Earth

Während sich Mando Diao eine kleine Auszeit nehmen, bringen Björn Dixgård und Gustaf Norén, die beiden Stimmen und Songwriter der Schweden, ein neues Projekt an den Start. Caligola ist eigentlich ein internationales Netzwerk für schwedische Künstler – Musiker, Tänzer, Maler, Fotografen, Schauspieler und Modeschöpfer – dem Dixgård und Norén nun gemeinsam mit den Brüdern Salla und Masse Salazar (Latin Kings, Produzenten des Mando Diao-Albums „Give Me Fire“) so etwas wie ein Gesicht nach außen verpassen. Bei ihrem Debütalbum „Back To Earth“ handelt es sich aber keineswegs um eine weitere Garage Rock-Platte, sondern eine Art Antwort auf Gnarls Barkley und Gorillaz mit skandinavischer Prägung.

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Grouplove – Tongue Tied

Apple sei dank! Jahr für Jahr nutzt der Elektronikwarenhersteller die Melodien unentdeckter Künstler für eigene Werbespots und macht die Musik der dazugehörigen Talente über Nacht bekannt. So geschehen bei Yael Naïm oder Feist. Grouplove ist nun die nächste Neuentdeckung, die es gilt, näher unter die Lupe zu nehmen. Erst 2009 gegründet, lieferten die fünf Bandmitglieder US-amerikanischer und britischer Herkunft unlängst eine eponymisch betitelte EP und das im letzten Jahr erschienene Debütalbum mit dem ironischen Titel „Never Trust A Happy Song“ ab. Der darauf enthaltene Song „Tongue Tied“ diente als Hintergrundmusik zur iPod-Touch-Werbung und findet nun den Weg als Download-Release nach Deutschland.

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Aura Dione feat. Rock Mafia – Friends

Rein äußerlich erkennt man nur schwer, dass Singer/Songwriterin Aura Dione in Dänemark, genauer gesagt in Kopenhagen geboren wurde. Dabei hat sie neben ihrem Heimatland auch noch spanische, französische und färöische Wurzeln, die sie ihren Eltern zu verdanken hat. Durch ihren Vater, der leidenschaftlicher Gitarrensammler ist, kam sie schon von Kindesbeinen an mit Musik in Berührung und schrieb im zarten Alter von fünf Jahren ihren ersten eigenen Song. Etwas mehr als 20 Jahre später ist sie ein gefeierter europäischer Popstar und legte kürzlich mit „Geronimo“ ihren zweiten Nr. 1-Hit allein in Deutschland vor. Der Nachfolger „Friends“ soll diesen Erfolg nun zumindest annähernd wiederholen.

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We Are Augustines – Rise Ye Sunken Ships

Nach internen Querelen sowie Problemen mit ihrem Label und ihrem Management lösten sich Pela 2009 auf. Sänger / Gitarrist Billy McCarthy und Bassist Eric Sanderson nahmen aus diesem Split eine Fülle an Songs mit, die eigentlich für eine neue Pela-Platte gedacht waren, gründeten We Are Augustines und holten Drummer Rob Allen ins Boot. Ihr Debütalbum „Rise Ye Sunken Ships“, im vergangenen Jahr bereits digital über ihr eigenes Label Oxcart Records veröffentlicht, erscheint nun als CD-Version und sollte die Wartezeit auf neue Musik von Arcade Fire problemlos überbrücken.

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Antlered Man – Giftes Parts 1 And 2

Alle heiligen Zeiten wird eine Platte an Land geschwemmt, die sich gleichermaßen konsequent jeglicher Kategorisierung verschließt und dabei die Bedeutung des Begriffs ‚Brillanz‘ neu definiert. Antlered Man hießen bis 2009 Metro Riots, bevor sie unter ihrem neuen Namen diverse, deutlich düstere Singles in Eigenregie veröffentlichten, die nun auf ein Album gebannt wurden. Für „Giftes Parts 1 And 2“ gründeten die Briten eigens das Label Goo Grrrl Records, hierzulande durch Noisolution würdig vertreten. The rest, as they say, is noise.

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Stefanie Heinzmann – Diggin‘ In The Dirt

Als die Schweizerin Stefanie Heinzmann Anfang 2008 aus einer Castingshow der etwas anderen Art als Siegerin hervorging, war noch nicht abzusehen, ob sie sich auf längere Sicht halten könnte, oder ob die Halbwertzeit doch nur in etwa die eines DSDS-Siegers sein würde. Vier Jahre, zwei Alben und einige Hit-Singles später zeigt sich, dass Castingsshow-Gewinner durchaus das Potential zu einer längerfristigen Karriere haben können, wenn sie auch nach dem ersten Boom weiterhin ausreichend Förderung und Promotion erhalten. Bei Stefanie Heinzmann scheint die Masche tatsächlich aufzugehen, denn „Diggin‘ In The Dirt“, Vorbote des dritten, selbstbetitelten Albums schlägt sich in den Downloadcharts bereits recht wacker.

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Tove Styrke – Call My Name

Mal wieder ein wenig Dance-Pop aus Schweden gefällig? Zugegeben, mit Robyn, Lykke Li und Firefox AK ist das Segment eigentlich bestens abgedeckt, doch für die 19jährige Tove Styrke aus Umeå sollte noch ein Plätzchen frei sein. Mit zarten 16 Jahren nahm sie an „Swedish Idol“ teil und erreichte den dritten Platz (Staffelsieger Erik Grönwall heuerte nach zwei erfolgreichen Alben bei den Melodic-Rockern H.E.A.T an). Drei Hits und ein Top 10-Album später soll nun auch Deutschland erobert werden. Als erste Single erscheint „Call My Name“, digital bereits seit geraumer Zeit erhältlich und dank TV-Promo (Styrke ist im Trailer zur VOX-Show „Das perfekte Model“ zu hören) bereits bestens bekannt.

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The Last 3 Lines – Visions From Oniria

Irgendwas muss an The Last 3 Lines dran sein, wenn für ihren ersten Release einst ein eigenes Label gegründet wurde. Bereits seit 2008 sind sie bei den Spaniern Aloud Music untergebracht und arbeiten sich seither kontinuierlich nach oben. Das Sextett aus Barcelona zockt launigen Indie Rock mit elektronischer Schlagseite, einem Faible für Experimente und unverschämt eingängigen Melodien. Unter anderem durften sie 2010 Placebo als Support begleiten. Ihr neues Album „Visions From Oniria“ könnte den Wirkungskreis der Spanier noch weiter vergrößern.

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Of Monsters And Men – Little Talks

Björk, Sigur Rós, zuletzt Retro Stefson – sie sind seltene Entdeckungen, die Islands Musiker dafür umso kostbarer machen: jene, die vom kleinen Diamanten zur internationalen Größe von unschätzbarem Wert werden. Vor zwei Jahren traten erstmals Of Monsters And Men in Erscheinung. Der sechsköpfigen Band reichte ein Song, um sich bereits ins Bewusstsein der Vulkaninsel zu katapultieren. Nun will man mit dem fröhlichen Folk-Stück „Little Talks“ europaweit Aufmerksamkeit erlangen. Die Chancen stehen gut.

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