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Billy Zach

Billy Zach – A Little Hope

Sie sprechen von Hoffnung, halten jedoch gebührenden Abstand davon: Billy Zach haben sich in den letzten Jahren ihren Status als Post-Punk-Geheimtipp hart erarbeitet und redlich verdient. Greifbare Finsternis, eng verwoben mit erschöpfender Schwere und erdrückender Wucht, zeichnet das Quartett aus Hamburg weiterhin aus. So verwundert es kaum, dass „A Little Hope“ alles andere als der große Motivator ist. Stattdessen geht es darum, Missstände gezielt aufzuzeigen und die Hoffnung auf Besserung eng mit Wut, Schmerz, Sehnsucht und erdrückendem Tiefgang zu verweben.

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Billy Zach – Interferer

Ein kleines Lebenszeichen von Billy Zach ist mehr als willkommen, gerade nach zwei kurzweiligen Alben in Folge, auf denen das Quartett aus Hamburg seinen Post Punk-Sound konsequent und sehr unterhaltsam weiterentwickelte. Tauchte der Erstling „Struggle On“ immer wieder in der Wave-Garage unter, so wurde es auf „A Momentary Bliss“ eine Spur noisiger und ruppiger. Diesen Weg setzt die neue EP „Interferer“ nun im weitesten Sinne fort und bemüht sich nach eigener Auskunft um den direkten Umgang mit Wut, mit Melancholie und mit bedachter Aggression inmitten unwirklicher bis schauriger Atmosphäre.

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Billy Zach – A Momentary Bliss

Der Abgrund ist bei Billy Zach nicht nur omnipräsent, er scheint stets zum Greifen nah, wie das Hamburger Quartett bereits vor drei Jahren auf seinem Einstand „Struggle On“ zeigte. Gefühlt verfinsterte sich die Welt seither nur weiter, was sich auch auf den Sound auswirkt – traditionell bereits in melancholisch bis forschen Post-Punk-Gefilden angesiedelt, die nun eine zusätzliche Dosis Noise abbekommen. Auf „A Momentary Bliss“ entführt die Band in die Untiefen der gesellschaftlichen Unterstadt, stets dem moralischen und emotionalen Absturz nah.

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Billy Zach – Struggle On

„Shallow“ – ein Begriff, der mit der Musik von Billy Zach nichts zu tun hat, dennoch die perfekte Überschrift für ihr Debütalbum war. Die schrubbende Düsternis ihrer Post Punk-Visionen, gepaart mit Garage-Gitarren und finsteren Wave-Exkursen, erzeugte direkt einen Sturm im Wasserglas. Nun wird nachgelegt, und zwar in besonders ausladender Form. 73 Minuten Musik bäumen sich auf, wenn „Struggle On“ landet. Ist es tatsächlich ein Kampf, mit dieser Unmenge an neuem Material zu Rande zu kommen? Ja, aber eigentlich nein, so die etatmäßig uneindeutige Antwort.

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