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Blondshell – Violins

Mit jedem Album findet Blondshell weiter zu sich, zu ihrem Sound und zu ihrer vollen Stärke als Songwriterin. Während die beiden Vorgänger elementare Themen in den Kontext von Beziehungen setzten, geht die Endzwanzigerin nun wesentlich deutlicher und direkter an jene Dinge heran, die ihr wichtig sind. „Violins“ stellt die inhärente, zunehmende Gewalt in dieser Welt der gleichzeitigen Schönheit gegenüber und sucht nach einem Einklang zwischen beiden Extremen, der in der Regel nicht so leicht gelingen will. Wenig überraschend werden die elf neuen Songs von einer gewissen, nicht gänzlich von der Hand zu weisenden Schwere untermalt.

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Blondshell – If You Asked For A Picture

Was, wenn ich der Bösewicht bin? Mit dieser möglichen Erkenntnis sah sich Sabrina Teitelbaum bei den Arbeiten an ihrem zweiten Album als Blondshell konfrontiert. Während sich der Einstand vor zwei Jahren einer Schwarz-Weiß-Optik widmete und keine Nuancen wahrnehmen wollte, sieht die US-Amerikanerin die Dinge nun etwas differenzierter. Mit Kritik sparen die zwölf neuen Songs allerdings nicht, ob Selbst- oder anderweitig. Für „If You Asked For A Picture“ entwickelt Blondshell ihre Momentaufnahmen weiter und ließ sich zugleich von recht maskulinen Platten und Bands, wie „Rated R“ von Queens Of The Stone Age und „Californication“ von den Red Hot Chili Peppers, inspirieren, nur um diese in kompromisslose Weiblichkeit umzudenken.

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Blondshell

Blondshell – Blondshell

Von wegen durch die Blume: Sabrina Teitelbaum sieht keinen Grund, irgendwas zu beschönigen, und packt erfrischende Direktheit in ihre Texte. Die 25jährige US-Amerikanerin versteckt sich keineswegs hinter großen Metaphern und sagt deutlich, was Sache ist. Inmitten dieser durchaus therapeutischen Offenbarungen stecken großartige Songs und feinsinnige Melodien, die Pop-Sensibilitäten mit Indie und Alternative vermischen. Was zumindest dem Papier nach nicht zusammenpassen sollte, geht für Blondshell, so Teitelbaums Künstlername, absolut auf. Das erste Album heißt ebenfalls „Blondshell“ und begibt sich in große Songwriter-Tradition mit dem gewissen eigenständigen Etwas.

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