Schlagwort: Dance-Rock

Temples

Temples – BLISS

Seit bald 15 Jahren ackern sich Temples aus Kettering durch ihren ureigenen Psych- und Alternative-Mikrokosmos. Nachdem ihre ersten drei Alben in den UK-Charts gelandet waren, der Einstand sogar auf Platz 7, lief mit „Exotico“ im Frühjahr 2023 rein gar nichts. Einige Fans, die die Band auf Tour getroffen hatten, wussten nicht einmal von der neuen Platte. Dieser Schock musste erst einmal verdaut werden. Neue Songs ergaben sich erst nach und nach anhand von Home-Recording-Ideen, man baute sich ein neues Team auf, wechselte zu V2 Records und nahm zudem alles in Eigenregie auf, arbeitete einzelne Tracks sogar erst im Studio fertig aus. „BLISS“ ist mehr als nur ein lautstarkes Lebenszeichen geworden.

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Bloc Party

Bloc Party – Alpha Games

Back and to the left: Das letzte Bloc Party-Album hat tatsächlich über sechs Jahre auf dem Buckel. „Hymns“ zeigte eine Band auf dem Scheideweg, noch ohne die damals recht frischen Neuzugänge Louise Bartle und Justin Harris geschrieben, nach einer musikalischen Identität suchend. Auf Tour und bei Live-Performances des legendären Debüts „Silent Alarm“ fand man sich und den eigenen Sound (wieder). „Alpha Games“ ist bereits seit 2018 in Arbeit, wurde in Etappen geschrieben und aufgenommen, entstand im Kollektiv und distanziert sich ein wenig von der jüngsten Sinnkrise.

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You Me At Six

You Me At Six – Suckapunch

Seit einem Jahrzehnt sind You Me At Six Dauergäste in den britischen Album-Top-10. Freilich hat sich der Sound des Quintetts mittlerweile deutlich gewandelt. Von den Anfängen zwischen Pop-Punk und Emo blieb wenig übrig, man experimentierte immer mehr und tauchte verstärkt in tanzbare Gefilde ab, ohne dabei auf Gitarren zu verzichten. Den vorläufigen Höhepunkt dieser Entwicklung bildet das siebte Album der Band. „Suckapunch“ ist noch elektronischer, spielt zugleich mit HipHop und RnB, bleibt dabei aber stets eine Rock-Platte. Mehr oder minder.

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The Growlers – City Club

Julian Casablancas ist ein umtriebiges Bürschchen. Neben The Strokes und diversen Nebenprojekten unterhält er auch ein eigenes Label, Cult Records. Dort stehen seit kurzem The Growlers unter Vertrag. In den USA als unermüdliche DIY-Touring-Band bekannt, ist das Quintett aus Kalifornien hierzulande bestenfalls ein Geheimtipp. Casablancas war so vom Sound der Growlers begeistert, dass er auf „City Club“ auch gleich sein Debüt als Produzent gibt.

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