Schlagwort: Electro-Pop

Röyksopp feat. Susanne Sundfør – Running To The Sea

Fast drei Jahre nach ihrer letzten Single „Forsaken Cowboy“ melden sich Röyksopp mit neuem Material zurück – sieht man von den beiden Tracks, darunter ein Depeche Mode-Cover, auf der „Late Night Tales“-Compilation ab. Besagte „Ice Machine“-Bearbeitung wurde von Susanne Sundfør eingesungen, die auch jetzt ihren norwegischen Landsleute beisteht. Im Rahmen dieser Aufnahmen entstand ebenfalls „Running To The Sea“, Anfang des Jahres bereits in Norwegen veröffentlicht und nur knapp an den Top 20 vorbei. Nun kommt auch Deutschland in den Genuss dieser Kollaboration.

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Boxed In – All Your Love Is Gone

Der Moshi Moshi Singles Club geht in eine weitere Runde. Über diese Institution erlaubt das kleine aber feine Indie-Label Moshi Moshi vornehmlich neuen Bands erste Veröffentlichungen – ein erlesener Kreis, zu dem neben Teleman nun auch Boxed In zählt. Hinter diesem Projekt, benannt nach einem Gemälde von Francis Bacon, steckt Oli Bayston, den man vielleicht als ehemaliges Mitglied der weniger erfolgreichen Indie-Rocker Keith kennt. Unter anderem soll er auch schon mit Lianne La Havas und Lily Allen gearbeitet haben. Als Boxed In, live von Drummer Liam Hutton und Bassist Mark Nicholls unterstützt, versucht er sich nun an Synthi-Pop. Erster Release: „All Your Love Is Gone“.

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Pet Shop Boys feat. Example – Thursday

Kaum eine Band ist so zeitlos wie die Pet Shop Boys. Neil Tennant und Chris Lowe gehören zu den Wenigen, die immer noch wie in den 80ern klingen dürfen, ohne dabei altbacken zu wirken. Etwaige Ausflüge in die Moderne sorgen zwangsläufig für Diskussionen, was wohl auch für diese Single gelten wird. Dabei passt die Idee von „Thursday“ prima zu „Electric“, dem aktuellen, zwölften Studioalbum des Duos, das gleichermaßen klassisch, tanzbar, ausufernd und dabei doch zeitgenössisch klingt. Für diese dritte Auskopplung hat man sich tatsächlich den mit einem Brit Award ausgezeichneten Sänger und Rapper Example ins Boot geholt.

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Elenka – Schmetterling

Durch die Charterfolge von Cro ist Chimperator als Label in aller Munde. Man macht allerdings nicht nur HipHop, sondern blickt auch über den Tellerrand hinaus, wofür das Sub Chimperator Department gegründet wurde. Erstes Signing war die Stuttgarter Rockband Heisskalt. Mit der gebürtigen Kasachin Elenka, die im Schwarzwald aufwuchs und mittlerweile in Berlin lebt, hat man nun ein weiteres heißes Eisen im Feuer. Zu ihren Vorbildern zählen Kavinsky und Trentemøller ebenso wie Björk und Edith Piaf. Folklore trifft auf Elektronik, wenn ihre erste Single „Schmetterling“ – digital und als limitierte 12″ zu haben – aus den Boxen blubbert.

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Jack Beauregard – Where Is The Line

„Jack Beauregard klingen so, als habe José Gonzales nach seinem Ausstieg bei Take That gemeinsame Sache mit Kraftwerk gemacht.“ So wie Oliver Minck von der Band Wolke kann man den Sound des Berliner Duos, das sich nach einer Figur aus dem Film „Mein Name ist Nobody“ benannt hat, natürlich auch beschreiben, jedoch trifft es „entspannter moderner Elektropop mit Anleihen aus den 70ern und 80ern“ nicht nur besser, es ist auch ungleich verständlicher. „Irrational“, das dritte Album der Band um Daniel Schaub und Pär Lammers, die auch schon Songs für Lena Meyer-Landrut geschrieben haben, erschien bereits im Juni diesen Jahres und warf mit „Not That Kind“ eine ordentliche, aber nicht überwältigend starke Single ab. „Where Is The Line“, den besten Song der Scheibe, haben sich die beiden als zweite Auskopplung für den Herbst aufgespart.

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Parov Stelar feat. Marvin Gaye – Keep On Dancing

Mit einem Major-Vertrag in der Tasche, erreicht Parov Stelar nun endlich jenes große Publikum, das dem mehrfachen Amadeus-Preisträger auch zusteht. Für den Nachfolger zu seiner großartigen Electro Swing-Platte „The Princess“ widmet sich der Linzer der Kunst des Samplens. Auf dem am 4. Oktober erscheinenden „The Art Of Sampling“ vereint Parov Stelar altes und neues Material, das sich um eben jene Thematik dreht. Für die erste Single „Keep On Dancing“ konnte der Österreicher eine seiner Lieblingsstimmen in neue Gewänder hüllen.

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Moby with Wayne Coyne – The Perfect Life

Die weltweiten Chart-Erfolge mögen zwar (momentan?) der Vergangenheit angehören, doch das Moby hindert nicht daran, weiterhin ansprechende Musik zu fabrizieren. Seine letzten beiden Alben „Wait For Me“ und „Destroyed“ überraschten mit Karriere umspannender Bandbreite, die Gästeliste für das am 27. September erscheinende „Innocents“ lässt ähnliches erwarten. Skylar Grey, Mark Lanegan und Cold Specks werden unter anderem dem elften Studioalben des US-Amerikaners ihre Stimme leihen. Für die Single „The Perfect Life“ bricht Moby mit einer alten Tradition.

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Hurts – Somebody To Die For

Gut riskiert ist halb gewonnen: Statt bei Album Nummer Zwei auf Nummer sicher zu gehen und eine „Happiness“-Kopie abzuliefern haben Hurts Mut bewiesen und ihren 80ies-getränkten Synthiepop auf „Exile“ mit allerlei Gitarrenklängen, modernen Elektrosounds, und hier und da sogar leichten Noise-Anleihen vermengt. Das Ergebnis des Experiments ist zwar bei weitem nicht das Album des Jahres, aber zum Glück auch nicht der gefürchtete Megaflop, der viele Bands beim zweiten Album ereilt. Stattdessen war Hurts hierzulande ein ordentlicher dritter Platz in den Albencharts beschieden. Deutlich weniger glücklich lief es für die Singleauskopplungen „Miracle“ und „Blind“, die nur die hinteren Ränge der Charts belegen konnten. Doch das ist für die Briten überhaupt kein Grund, um mit „Somebody To Die For“ nicht noch eine dritte Single zu veröffentlichen.

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NONONO – Pumpin Blood

Ein kräftiges ‚Nein‘ kann überzeugende Wirkung haben, dachten sich wohl NONONO, die sich mit ihrem Bandnamen gegen falsche Schubladen stemmen. Über gemeinsame Freunde lernten sich die Psychologiestudentin Stina Wappling und das Produzentenduo Astma & Rocwell (u.a. Icona Pop) kennen, sorgten mit einem ersten gemeinsamen Song für weißes Rauschen in der Blogosphäre und arbeiten seither an ihrem Debütalbum, das noch dieses Jahr erscheinen und packenden, wenngleich düsteren Schweden-Pop mit sich bringen soll. Mit „Pumpin Blood“ hat man einen potentiellen Hit am Start.

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Retro Stefson – Qween

Längst weiß man, dass es sich in Island prima tanzen lässt. Obwohl Retro Stefson den World-Music-Anteil ihres internationalen Debüts „Kimbabwe“ mittlerweile ein wenig zurückgeschraubt haben, unterhält auch die aktuelle, eponyme Platte mit deutlich tanzbarerem, poppigen Material. Nach „Glow“ erscheint nun eine zweite Auskopplung, mit Sicherheit eine gute Wahl. Schließlich versteckt sich hinter dem gewohnt seltsam geschriebenen „Qween“ der beste Song des neuen Albums.

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