Schlagwort: Folk Pop

Darlingside – Birds Say

Bands mit mehr als einem Sänger sind eher selten, aber gleich vier Stimmen? Tatsächlich singt bei Darlingside jeder – in eigenen Passagen, in eigenen Tracks, aber gerne auch gemeinsam. Das US-Quartett vermischt Folk mit Chamber-Pop und sympathischem Indie-Flair, gemütlich fließenden Arrangements und leicht nachdenklicher Emotionalität. Süßlich und doch erdig: „Birds Say“, das zweite Album, ist eine Grenzerfahrung im positiven Sinn.

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Júníus Meyvant – Floating Harmonies

Lange Jahre war Unnar Gísli Sigurmundsson ein Suchender. Sein Freiheitsdrang kostete ihm einst seinen Platz an der Musikschule. Fortan wurden Skateboarden und Malen zu seinen einzigen Zeitvertreiben, bis er mit Anfang 20 schließlich eine abgehalfterte Gitarre entdeckte. Nun sorgt er als Júníus Meyvant in seiner isländischen Heimat für Furore. Irgendwo zwischen Folk, Pop und Wellness rotiert er längst über die nationalen Radiogrenzen hinaus und packt nun zwölf schlagkräftige, musikalische Argumente auf sein Debütalbum „Floating Harmonies“.

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Ben Abraham – Sirens

Musik wurde Ben Abraham bereits in die Wiege gelegt. Seine Eltern, ein Folk-Pop-Duo, waren große Stars in ihrer indonesischen Heimat. Sohn Ben schien sich zunächst in Richtung Mainstream-Pop zu entwickeln, versuchte sich nach demütigenden Erfahrungen aber stattdessen lange Jahre als Drehbuchautor und kam erst über Umwege zur Musik zurück. Der gebürtige Australier tritt auf seinem Debütalbum „Sirens“ in elterliche Fußstapfen mit ähnlich fragilen, zuweilen folkigen Pop-Perlen, die nach Eigenvertrieb in der Heimat dank Secretly Canadian nun um die Welt gehen.

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My Sound Of Silence – Low Velocity Bullets

Die brodelnde Musikszene Umeås ist Heimat einer spannenden neuen musikalischen Beziehung. Helena Andersson und Therese Lithner wurden einander 2009 von gemeinsamen Freunden aus der lokalen Szene vorgestellt, die ihre musikalische Kompatibilität erkannt hatten. Seither feilen die schwedischen Perfektionistinnen an ihrem Sound, der im Laufe der Zeit noch eine Spur scharfkantiger und emotionaler geworden ist. Als My Sound Of Silence veröffentlichen sie nun ihr Debütalbum „Low Velocity Bullets“ und vereinen Folk in seiner Lo-Fi-Ausprägung mit einem Händchen für Pop und sperrige Gitarrenmusik.

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Heimatt – With You I Will Dance…

Heimatt, ein neu-norwegischer Begriff für „heimwärts“, beschreibt die Suche des Dänen Magnus Grilstad nach seinem Wohlfühlort. Dieser liegt in Norwegen, wo er einen Großteil seiner Jugend verbrachte. Weite Natur und nordische Wildnis inspirierten den Sound seiner Band, die mit ihrem Debütalbum Folk-Pop im Stile von Of Monsters And Men zelebriert. Wie die Platte heißt? Tief Luft holen: „With You I Will Dance All The Way Through The Night. I Will Tie Your Hands And Go Blind. If You Just Let Me.“

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Villagers – Where Have You Been All My Life?

Schon wieder ein neues Villagers-Album, nur neun Monate nach „Darling Arithmetic“? Ja und nein. Die Songs an sich, die es auf „Where Have You Been All My Life?“ geschafft haben, sind fast durchgehend bestens bekannt, stammen sie doch alle aus der Feder von Mastermind Conor O’Brien. Auf der letzten Tour wurden verschiedene Tracks in neuen, erweiterten, leicht umarrangierten Versionen präsentiert. Im Rahmen einer fieberhaften Ein-Tages-Session auf Band festgehalten, wurden diese Neubearbeitungen nun auch dem Armsessel-Publikum zugänglich gemacht.

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Ben Galliers – Calm Seas Don’t Make Good Sailors

Als Ben Galliers vor 15 Jahren von Coventry nach Deutschland zog, waren ihm musikalische Gedanken fern. Profifußballer wollte er werden, spielte mit Anfang 20 drei Jahre in der Regionalliga für Rot-Weiß Essen und Dynamo Dresden, fühlte sich aber nicht gut genug. Galliers blieb Deutschland aber treu, studierte und lernte 2010 schließlich seine heutige Band kennen, die auch seinen Namen trägt. „Calm Seas Don’t Make Good Sailors“, das erste Album, spielt sich weitestgehend zwischen Folk-Pop, Indie und Singer/Songwriter ab, jagt von einer Perle zur nächsten.

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Villagers – Darling Arithmetic

Nach zwei erfolgreich, mehrfach ausgezeichneten und für den Mercury Prize nominierten Alben entschloss sich Conor O’Brien für ein wenig Umorientierung und nahm seinem Soloprojekt Villagers den vielschichtigen Detailreichtum, um – musikalisch wie textlich – die nackte Songidee offenzulegen. Der Ire gibt auf „Darling Arithmetic“ wesentlich mehr von sich preis als je zuvor und schüttelt neun Perlen zwischen Pop, Indie, Folk und Singer/Songwriter aus dem Ärmel.

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Raglans – Raglans

Als The Fray Ende vergangenen Jahres durch Deutschland tourten, hatten sie vier junge Iren dabei, die mit radiofreundlichen Indie Pop/Rock-Songs ihre Sache als Einheizer gut machten. Besagte Männer von der grünen Insel sind die 2010 gegründeten Raglans, die auch schon mit Haim und den Libertines auftraten, und nun ihr Debütalbum in hiesige Gefilde tragen. Schlicht Raglans betitelt, wird eingängiger Britrock mit einer Prise Folk und großen Pop-Melodien serviert.

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Jonathan Jeremiah – Oh Desire

Die Zeiten, in denen sich Jonathan Jeremiah seine Studiostunden hart erarbeiten musste, sind vorbei. Mit seinen beiden Alben „A Solitary Man“ und „Gold Dust“, diversen Soundtrack-Beiträgen und Tour-Aktivitäten konnte sich der Brite auch beim deutschen Publikum einen Namen machen. Aus den geplanten drei Wochen Aufnahmesessions, für die Jeremiah erstmals seine komplette Live-Band einsetzte und gleichzeitig selbst produzierte, wurde ein halbes Jahr;  Zeit, die sich für die Entstehung von „Oh Desire“ lohnte.

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