Schlagwort: Folk-Rock

Sammy Brue

Sammy Brue – Crash Test Kid

Darf man einen 19jährigen ungestraft als Wunderkind bezeichnen oder gibt das Aua? Sammy Brue dürfte das ziemlich egal sein. Der junge Amerikaner veröffentlichte sein Debütalbum, als er noch zur High School ging, und tourte zuletzt mit Michael Kiwanuka und der Marcus King Band um die Welt. Nun landet der Americana-, Folk- und Alternative-Hoffnungsträger mit seiner zweiten Platte. „Crash Test Kid“ befasst sich mit der, wie Brue es nennt, „Scheiße“, die alle weltweit durchmachen müssen, und plädiert für die Übernahme durch eine neue, junge Generation.

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Mt. Joy

Mt. Joy – Rearrange Us

Nach einem Berg im Valley Forge National Historical Park in Pennsylvania benannt, landeten Mt. Joy vor zwei Jahren mit einem Paukenschlag. Ihr selbstbenanntes Debütalbum entpuppte sich als charmante Wundertüte zwischen Indie, Alternative, Folk und Americana, zwei US-Radio-Hits und über zwei Millionen Hörer auf Spotify waren die Folge. Seit vergangenem Oktober veröffentlicht das Quintett aus Los Angeles bereits fleißig neue Songs, die nun in „Rearrange Us“ münden.

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Joe Volk + Naiare

Joe Volk + Naiare – Primitive Energetics

Der Stoner- und Psych-Veteran Joe Volk holt ein weiteres Mal aus. Manchen mag der Brite von seiner Zeit bei Conga und Crippled Black Phoenix bekannt sein, tatsächlich widmet sich der Wahlschweizer mit seiner Band Naiare seit geraumer Zeit Düsterfolk der besonders aufwühlenden Art. Doomig, psychedelisch, ein wenig bluesig und durchaus rockbar, arbeiten sich Volk und Konsorten ein weiteres Mal zur Oberfläche vor. „Primitive Energetics“ klingt in etwa so, wie es der Titel vermuten lässt.

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Disq

Disq – Collector

Zu Beginn des neuen Jahrtausends war Saddle Creek DIE ultimative Talenteschmiede für die lokale Szene von Omaha, Nebraska. Hier machten Conor Oberst (Bright Eyes, Desaparecidos) und Tim Kasher (Cursive, The Good Life) ihre ersten Schritte, später öffnete man sich für Bands außerhalb der Heimatstadt (Two Gallants, Rilo Kiley, The Thermals). Disq haben das Potenzial, sich in diese illustre Riege einzureihen. Das Quintett aus Madison, Wisconsin, allesamt zwischen dem Ende der Teens und den frühen Zwanzigern angesiedelt, veröffentlichte vor vier Jahren bereits ein Kleinod in Eigenregie. Dem Schülerband-Status entwachsen, widmet sich das Debütalbum „Collector“ einem überaus bunten musikalischen Mix.

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AJJ

AJJ – Good Luck Everybody

AJJ waren schon mal glücklicher. Die Welt um sie herum wird scheinbar immer düsterer und hässlicher, und so rücken die Folk-Punks den Blick mehr denn je auf die gruseligen Aspekte des modernen Lebens in Amerika. Wer als Hauptdarsteller agiert, kann man sich wahrscheinlich vorstellen. So ist „Good Luck Everybody“, der Titel des neuen Albums, durchaus zynisch zu nehmen. Und auch musikalisch spielt die US-Band mit den Erwartungen.

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Boy & Bear

Boy & Bear – Suck On Light

Seit dem Release des Boy & Bear-Debütalbums „Moonfire“ hatte Sänger und Gitarrist Dave Hosking mit schweren gesundheitlichen Problemen zu kämpfen, welche die Bandarbeit mehrmals fast zum Erliegen brachten. Erst 2015 konnte eine aggressive bakterielle Erkrankung diagnostiziert werden, die erhoffte Besserung sollte weiterhin andauern. So schrieb die restliche Band neue Songs, für Hosking später Zufluchtsort und Ausweg. „Suck On Light“ befasst natürlich mit diesem einschneidenden Erlebnis, findet aber auch Hoffnung in der dunkelsten Stunde.

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Hiss Golden Messenger

Hiss Golden Messenger – Terms Of Surrender

Ein turbulentes, emotional aufwühlendes Jahr ließ M.C. Taylor zweifeln, doch irgendwann fand er zurück zur Musik und zur Bedeutung von Liebe in sämtlichen Formen und Facetten. Der Bandleader von Hiss Golden Messenger veröffentlicht aktuell neue Musik im Jahrestakt und münzt nun Tracks, die er ursprünglich für zu persönlich hielt, in gewohnt mitreißende Folk- und Americana-Perlen um. „Terms Of Surrender“ zeugt von Sorge und Entbehrung, schöpft aber auch Hoffnung und zeigt große Entschlossenheit.

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Calexico And Iron & Wine

Calexico And Iron & Wine – Years To Burn

Auf dieses Album hat die Welt 14 Jahre gewartet: 2005 veröffentlichten Calexico und Iron & Wine „In The Reins“, eine gemeinsame EP. Sam Beam aka Iron & Wine schrieb alle Songs, dann nahm man gemeinsam auf. Viele weitere getrennte Release und eine gemeinsame Tour später, findet man nun erneut zusammen – dieses Mal auf Albumlänge und musikalisch etwas offener. „Years To Burn“ vertieft den gemeinschaftlichen Ansatz, bricht vertraute Muster auf und führt beide Welten erstaunlich nahtlos zusammen.

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Krief

Krief – Dovetale

Nach langen Jahren bei The Dears wollte Patrick Krief wieder auf eigenen musikalischen Beinen stehen. „Automanic“, ein Doppelalbum über Herzschmerz und Selbstzerstörung, erwies sich als sprichwörtliche schwere Geburt. Die schlechten Zeiten sind für den Kanadier mittlerweile passé, in seinen Songs finden sich nur noch wenige Überreste davon. Stattdessen bezog „Dovetale“ seine Kraft aus Freude und Glückseligkeit, aus Hoffnung und dem Eheleben. Der Mix aus Indie Rock und Folk Pop erreicht neue Höhen.

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The Head And The Heart

The Head And The Heart – Living Mirage

Als The Head And The Heart-Sänger Jonathan Russell vor zehn Jahren seine Freundin bei einer Open-Mic-Nacht in Seattle kennenlernte, fragte er sich, ob diese Beziehung funktionieren könne. Diese Prämisse, begleitet von kleinen Exkursen aus dem Alltag und der Vergangenheit der Musiker, legt den Grundstein für das vierte Studioalbum von The Head And The Heart. Nach zwei Top-10-Platten in ihrer amerikanischen Heimat will „Living Mirage“ nun an diesen Erfolg anknüpfen.

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