Schlagwort: Folk-Rock

The Head And The Heart

The Head And The Heart – Living Mirage

Als The Head And The Heart-Sänger Jonathan Russell vor zehn Jahren seine Freundin bei einer Open-Mic-Nacht in Seattle kennenlernte, fragte er sich, ob diese Beziehung funktionieren könne. Diese Prämisse, begleitet von kleinen Exkursen aus dem Alltag und der Vergangenheit der Musiker, legt den Grundstein für das vierte Studioalbum von The Head And The Heart. Nach zwei Top-10-Platten in ihrer amerikanischen Heimat will „Living Mirage“ nun an diesen Erfolg anknüpfen.

Weiterlesen
Jade Bird

Jade Bird – Jade Bird

Beinahe im Monatstakt schießen aktuell junge, unheimlich talentierte Musikerinnen aus dem Boden und verlangen nach verdienter Aufmerksamkeit. Eigentlich waren sie immer schon da, wenn man genau sein will, bloß hat es ein wenig gedauert mit der verdienten Bühne. Dass Jade Bird – ihr echter Name – erst 21 ist, hört man der jungen Südlondonerin kaum an. Zu schmissigen Indie- und Folk-Klängen arbeitet sie sich an Traurigkeit und Melancholie ab. „Jade Bird“ ist ein starkes Debüt geworden.

Weiterlesen
Skinny Lister

Skinny Lister – The Story Is…

Vom sympathischen Folk-Act hin zu höheren Weihen: Nach Support-Touren für Frank Turner, Dropkick Murphys und Flogging Molly wollten sich Skinny Lister verändern und öffnen sich musikalisch ein wenig. Die folkige Tradition ihrer ersten drei Alben bleibt erhalten, erhält nun jedoch deutlich mehr Indie- und Pop-Appeal. Ob das gut gehen kann? „The Story Is…“ gibt sich breitenwirksamer und setzt doch nach wie vor auf sympathische Alltagsgeschichten.

Weiterlesen

Cub & Wolf – How To Keep Caring

Wie dreckig und verwaschen kann Folk eigentlich klingen, um noch als solcher zu gelten? Bei Cub & Wolf könnte man meinen, J Mascis höchstpersönlich hätte sich auf das relativ ruhige, beinahe poppige Genre gestürzt und sämtliche Regler nach oben gedreht. Das schwedische Duo um Mitglieder von Golden Kanine und Grant Creon stehen auf Lo-Fi-Produktionen wie auch auf 90s-Soundästhetik. „How To Keep Caring“ ist ihr bereits zweites Album.

Weiterlesen

Turin Brakes – Invisible Storm

Zwei Stimmen und eine Band für feinsinnigen Pop/Rock-Sound mit Indie-Flair – längst sind Turin Brakes aus ihrer ursprünglichen Acoustic-Formel ausgebrochen und loten ihre einstmals engen musikalischen Grenzen immer weiter aus. Nach dem soliden „Lost Property“ wollte man eigentlich etwas kürzer treten, auf Tour sprudelten die Idee dann förmlich aus Olly Knights und Gale Paridjanian heraus. „Invisible Storm“ nimmt den Aufwind mit.

Weiterlesen

Robert Plant – Carry Fire

Zeit seiner ein halbes Jahrhundert umfassenden Karriere war Robert Plant ein Meister darin, sich und seinen Sound immer wieder neu zu erfinden. Daran hat sich bis heute nichts verändert. Zuletzt rückte der Brite auf „lullaby and… The Ceaseless Roar“ wieder sein World-Music-Faible in den Mittelpunkt und stellte seine neue Band The Sensational Space Shifters vor. Diese ist ihm, unter anderem um Seth Lakeman erweitert, erhalten geblieben, und scheint auf „Carry Fire“ endlich angekommen zu sein.

Weiterlesen

The Rural Alberta Advantage – The Wild

Wie der Name verrät, kommen The Rural Alberta Advantage aus der kanadischen Provinz… Ontario? Hinter dem Verwirrspiel steckt charmanter Folk Rock mit Indie-Einschlag, der seit einem Jahrzehnt die nordamerikanischen Charts in Spannungsfeld zwischen Tradition und Alternative aufmischt und bereits verdient mit dem einen oder anderen Preis dekoriert wurde. Auf „The Wild“ ist erstmals Robin Hatch zu hören, die erst im vergangenen Jahr Amy Pond ersetzte und sich fortan um Keys, Bass Pedal und Backings kümmert.

Weiterlesen

Waxahatchee – Out In The Storm

Raus aus der Unzufriedenheit, rein in die Selbstreflexion. Katie Crutchfield hatte an „Ivy Tripp“, ihrem Waxahatchee-Debüt für Merge Records, ordentlich zu knabbern. In den Überresten einer ungesunden Beziehung gefangen, fehlte der nötige Tiefgang. Die folgende Tour gestaltete sich entsprechend emotional und gab der US-Amerikanerin die nötige Kraft, um sich endlich freizuschwimmen. „Out In The Storm“ präsentiert nun eine starke Frau zwischen ungeschönter Ehrlichkeit und melancholischer Verletzlichkeit.

Weiterlesen

Kevin Morby – City Music

Seine Woods-Vergangenheit hat Kevin Morby längst hinter sich gelassen. Aktuell agiert er als Suchender zwischen eigener Vergangenheit und dem Erbe seiner musikalischen Vorbilder. Wanderlust und urbane Grenzerfahrungen dienen als Ankerpunkt für „City Music“. Morbys viertes Album bewegt sich eine Spur weg von dessen autobiographischem Vorgänger. Vor dem inneren Auge des Singer/Songwriters starren die musikalischen Genies der 70er Jahre auf ihr Publikum und verarbeiten diese ungewöhnlichen Eindrücke in Form eines Mixtapes.

Weiterlesen

Arbouretum – Song Of The Rose

Kaum jemand spielt so gut mit Emotionen und philosophisch-esoterischer Mystik wie Dave Heumann. Als Sänger und Gitarrist von Arbouretum ist er Vordenker einer der rustikalsten und zugleich verträumtesten Formationen Baltimores. Doomige Schwere, Drone-Intensität, folkige Verletzlichkeit und das zeitlose Gefühl nativer Americana-Klänge tragen das Quartett seit jeher durch die Lande. Für „Song Of The Rose“ nahmen sich Arbouretum ungewöhnlich viel Zeit – beim Songwriting wie auch im Studio.

Weiterlesen

Wir verwenden Cookies. Cool?