Schlagwort: Garage Punk

Abramowicz – Generation

Deutschland, deine Gitarrenbands. Mit festem Schritt und kurzweiligen Melodien treten Abramowicz an, um das Erbe jener Bands anzutreten, die gar nicht daran denken sich zur Ruhe zu setzen. Bereits 2010 gegründet, wuchsen die Hamburger erst im Sommer vergangenen Jahres vom Trio zum Quintett mit Verpflichtung eines Lead-Gitarristen und eines Keyboarders. Die Idee: Garage-Punk, kurzweiliger Rock, eine fette Portion Eingängigkeit und ein wenig Genreclash zwischen nordamerikanischen Springsteen-Rock-Jüngern und heimischen Globetrotter. Die 4-Song-EP „Generation“ macht schon mal Bock auf mehr.

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Paper – Mischmasch

Mit Bandnamen ist es ja so eine Sache. Einprägsam sollten sie sein, gerne kurz und schlagkräftig, möglichst unverwechselbar. Was sich Paper bei ihrer Gründung wohl gedacht haben? Das schwedische Trio um Calle Olsson (The Bear Quartet, Paddington DC) hat sein Debütalbum „An Object“ längst hinter sich gelassen und präsentiert auf dem direkten Nachfolger nun mehr von allem; mehr Garage Rock, mehr Punk, mehr Krautrock, mehr Elektronik. Eben ein echter „Mischmasch“, gleichermaßen komplex wie hitverdächtig, irgendwo zwischen den Hives und Joy Division.

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Obits – Moody, Standard And Poor

Auch wenn die erst 2007 gegründeten Obits eine relativ junge Band sind, steckt hinter dem dialektal widersprüchlich wahrnehmbaren Namen mit Rick Froberg (Drive Like Jehu, Hot Snakes, Pitchfork) ein prominenter Name der Post-Hardcore-Liga. Die wütenden Schreie hat der Elder Statesman der Lautstürmerei längst in den Schrank eingesperrt und zockt mit seinen drei Mitstreitern nun eine relativ reduzierte Mischung aus Indie, Surf Rock und Garage Punk. „Moody, Standard And Poor“, das mittlerweile zweite Album, setzt ein grundsympathisches Lo-Fi-Ausrufezeichen.

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