Schlagwort: Garage Punk

Warish

Warish – Down In Flames

Wenn Riley Hawk nicht gerade auf dem Board steht, widmet sich der Sohn von Skater-Legende Tony Hawk der Musik. Mit Petyr bewegte er sich zuletzt zwischen Stoner Rock und Psychedelic, jetzt soll es eine Spur druckvoller und direkter klingen. Im Trio-Format entstanden Warish, die erst im Dezember eine erste EP veröffentlichten. Der ruppige Garage Punk mit Sludge-Untertönen erinnert entfernt an die Anfänge von Nirvana und den Misfits, gibt sich fies und verschwitzt. Mit „Down In Flames“ steht nun das Debütalbum in den Startlöchern.

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Metz

Metz – Automat

Wenn irgendwo eine verzerrte, komplett entstellte Gitarre laut aufheult, sind Metz meistens nicht weit. Die ungekrönten Noise-Garage-Punk-Könige aus Toronto können auf drei überaus lebhafte, kratzbürstige Alben zurückblicken. Dazu kommen eine Reihe an Kleinformaten und Sampler-Beiträgen, die nun endlich einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Auf „Automat“ sammeln Metz diverseste Singles, B-Seiten und Raritäten der letzten zehn Jahre.

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Jon Spencer – Spencer Sings The Hits

Seine Blues Explosion mag mittlerweile in die ewigen Jagdgründe eingegangen sein, doch davon lässt sich Jon Spencer keinesfalls beeindrucken. Das Urgestein der New Yorker Underground-Rock-Szene macht nun einfach solo weiter, und das dreckiger und kantiger denn je. Auf „Spencer Sings The Hits“ versucht er seinen Platz in der modernen Welt zu finden und analysiert, wie Rock’n’Roll dem Chaos entgegenwirken kann.

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Deaf Wish – Lithium Zion

Einfach mal kratzbürstig sein und gegen den Strich werkeln – von linearer Präsentation hielten Deaf Wish so und so noch nie was. Das DIY-Quartett aus Melbourne lebt für die Musik und erreichte mit dem Sub Pop-Deal bereits Ungeahntes. „Pain“ war vor drei Jahren ein hartes Stück Arbeit und auch der Nachfolger „Lithium Zion“ suhlt sich abermals in gekonnt kaputten Noise-Gefilden. Bloß treffen die Songs dieses Mal ihr Ziel deutlich besser.

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Turbowolf – The Free Life

Dicke Gitarren, mächtige Drums und der omnipräsente Schalk im Nacken: Turbowolf befinden sich seit jeher auf dem Sprung und sind zu höheren Weihen berufen. Ihr letztes Album „Two Hands“ donnerte vor drei Jahren durch sämtliche Rock- und Punk-Spielarten, von präzisem Synthi-Einsatz begleitet. Davon gibt es nun mehr, wobei die Briten bei den Aufnahmen zu „The Free Life“ fast wahnsinnig wurden. Sich komplett von der Außenwelt abzuschotten, mag vielleicht keine allzu gute Idee gewesen sein, das Ergebnis spricht allerdings für sich.

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Inheaven – Inheaven

Inheaven beantworten die ungestellte Frage, wie eine Supergroup bestehend aus Mitgliedern von My Bloody Valentine und The Subways klingen würde. Shoegaze-Power auf der einen Seite, eingängige Indie-Arschtritte auf der anderen – das Quartett aus Brighton macht aktuell ordentlich Wellen, und das vollkommen verdient. Nach diversen Klein-Releases und Festival-Auftritten steht nun das schlicht „Inheaven“ betitelte Debütalbum in den Startlöchern.

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PUP – The Dream Is Over

„The Dream Is Over“ – mit diesen Worten ließ ein Doktor PUP-Sänger Stefan Babcock wissen, dass eine kleine Stimmbandzyste seine Musikerkarriere beenden würde. Der Kanadier ließ sich von dieser Diagnose nicht beeindrucken und machte sie sogar zum Titel des zweiten Albums. Am Sound hat sich seit dem eponymen Debüt wenig geändert – fieser Garage Punk, mal etwas melodischer mit Alternative-Schlagseite, mal herrlich rasend.

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The Dirty Nil – Higher Power

„Ist das noch Punkrock?“, fragten wütende Fat Wreck-Fans, als The Dirty Nil auf dem Edel-Punk-Label 2011 ihre Debütsingle veröffentlichen. Nein, ist es natürlich nicht, und gerade deswegen macht der Sound der drei Kanadier so viel Spaß. Einige Jahre sind mittlerweile ins Land gezogen, nun steht das erste Album „Higher Power“ endlich in den Startlöchern. Darauf zu hören: 90s College-Rock mit Noise-Energie und dezenten Hardcore-Einflüssen.

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Meat Wave – Delusion Moon

Anno dazumal wurden den verschiedenen Mondphasen Krankheiten zugewiesen; eine Form von Wahn(sinn), der sich für Meat Wave ins Hier und Jetzt transportieren lässt. Das Trio aus Chicago, benannt nach einer Überschrift des Satire-Zines „The Onion“, verbindet seit 2011 Punk und Noise mit Garage-Rock und einem Händchen für eingängige Lo-Fi-Pop-Melodien. Auf ihrem zweiten Album „Delusion Moon“ geben sie sich nun dem konzeptuellen Mondwahn hin.

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Metz – II

Nach dem Urknall will nun nachgelegt werden: Mit ihrem eponymen Debütalbum gelang Metz im Herbst 2012 eine Punktlandung. Eine unwahrscheinlich laute, intensive halbe Stunde voller Lärm führte zu einer Fülle an Live-Gigs und Konzerttouren für das Trio aus Toronto. Nach knapp zwei Jahren auf Tour schlossen sich Metz monatelang im Proberaum ein, um einen ähnlich intensiven Nachfolger zu zimmern. Schlicht „II“ betitelt, werden abermals keine Gefangenen genommen.

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