Schlagwort: Garage Rock

The Hawkins

The Hawkins – Silence Is A Bomb

Die vier Musiker hinter The Hawkins müssen Rock’n’Roll mit der Muttermilch aufgesogen haben. Sie stammen aus einer schwedischen Kleinstadt mitten im Wald, wie sie gerne betonen, kennen sich schon ewig und machen seit sieben Jahren gemeinsam Musik. In dieser Zeit sprang ein Album ab, dazu kommen diverse Kleinformate, welche den Bogen von Queen über The Hives bis zu Royal Republic spannen. „Silence Is A Bomb“ packt all das erneut in den rifflastigen Turbomixer.

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Phoxjaw

Phoxjaw – Royal Swan

Wo Phoxjaw hindreschen, wächst kein Gras mehr. Und sonst eigentlich auch nichts, denn seit der vor zwei Jahren veröffentlichen Debüt-EP langt das Quartett mit seinem Mix aus Alternative Rock, Post-Hardcore und Stoner/Alternative Metal ordentlich zu. Ihr erstes Album nahmen sie beinahe komplett in Eigenregie und dem Lagerkoller nahe im walisischen Devil’s Bridge Cottage auf. Sämtliche Instrumente spielten die Briten getrennt voneinander ein, die Gitarrenspuren beispielsweise in einem Wäscheschrank. Klingt komisch, funktioniert aber: „Royal Swan“ erweist sich als Volltreffer.

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Pabst

Pabst – Deuce Ex Machina

Vor knapp zwei Jahren gingen Pabst mit elf Songs geradezu durch die Decke. „Chlorine“ erwies sich als räudiger, unverschämt eingängiger Bastard von einem Debütalbum, ungeschliffen und doch so voluminös mit seinen fiesen, knackigen Hits. Seither tourte das Berliner Trio fleißig durch die Lande, gründete ein eigenes Label und konnte sich die Dienste von Moses Schneider sowie Magnus Wichmann für den Nachfolger sichern. Tatsächlich hört man deren Feinschliff auf „Deuce Ex Machina“, an der zwingenden Wucht des Pabst’schen Sounds hat sich allerdings herzlich wenig geändert.

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Hinds

Hinds – The Prettiest Curse

Bislang waren Hinds eine sympathische, kleine Lo-Fi-Band mit Händchen für kurzweilige Melodien und selbstbewusste Indie-Breitseiten. Davon rücken die vier Spanierinnen nun zumindest ein klein wenig ab. Man wollte die musikalischen Schwingen ausbreiten und hörte vor sowie nach jeder Sessions zur neuen Platte ein anderes Album. „The Prettiest Curse“ zeigt sich eine Spur poppiger, vielschichtiger und größer, mit greifbarem Mut zu instrumentalem Tiefgang. Schließlich, so Ana Perrote, habe man bereits zwei reduzierte Werke mit Bühnen-ähnlichem Sound eingespielt, also warum sich abermals wiederholen?

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Diet Cig

Diet Cig – Do You Wonder About Me?

Mit einer EP und dem Album „Swear I’m Good At This“ erreichten Diet Cig binnen kürzester Zeit Kultstatus. Das Duo aus New Paltz im US-Bundesstaat New York kultiviert einen eigentümlichen Pop/Rock-Ansatz, der sich irgendwo zwischen Indie, Garage und Punk platziert. Nach zwei nahezu pausenlosen Jahren auf Tour nahmen sich Alex Luciano und Noah Bowman eine kleine Auszeit, um an neuem Material zu arbeiten und menschlich zu wachsen, um ihr – wie sie es nennen – Hochstapler-Syndrom abzulegen. Nun ist „Do You Wonder About Me?“ am Start.

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Her Name Was Fire

Her Name Was Fire – Decadent Movement

Obwohl Rock in Portugal seit jeher populär ist, konnte das Land auf der Iberischen Halbinsel nur wenige Bands von internationalem Format hervorbringen. Metal-Fans kennen natürlich Moonspell, im Post-Rock-Bereich feierten First Breath After Coma Achtungserfolge, ansonsten gestaltet sich die Liste recht übersichtlich. Her Name Was Fire könnten und sollten das nun ändern. Das Power-Duo aus Lissabon hat ein hörbares Faible für druckvolle Klänge aus der Garage, möglichst laut und gerne mal abgedreht. „Decadent Movement“ ist bereits ihr zweites Album.

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The Animen

The Animen – Same Sun / Different Light

Nach zwei Alben und einem etablierten Sound wollten The Animen raus aus ihrer Haut. Erste Songs für einen Nachfolger zu „Are We There Yet?“ standen bereits nach der anschließenden XXL-Tour, wiederholen wollten sich die Schweizer allerdings nichts. Neue Regel: Jeder muss jeden Track gleichermaßen mögen. Bei der Gelegenheit wurden alte Aufnahmemuster aufgebrochen und neue Einflüsse zugelassen. Entsprechend bunt und doch fokussiert präsentiert sich „Same Sun / Different Light“.

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The Goners

The Goners – Good Mourning

Teile von Yvonne (der Band, nicht der Catterfeld) und der ehemalige Sänger / Gitarrist von Salem’s Pot finden mit The Goners ein neues Betätigungsfeld. Das Quintett aus Eskilstuna, etwas über 100 km westlich von Stockholm gelegen, versteht sich auf handfesten Rock aus der Garage mit Hard’n’Heavy-Anleihen. Dicke Riffs, düstere Untertöne und ein Hauch von Untergangsstimmung umwehen den Einstand „Good Mourning“, der vermutlich nichts mit „‚Allo ‚Allo“ zu tun hat.

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SONS

SONS – Family Dinner

Gut Ding will Weile haben, und so mussten SONS wiederholt Anlauf nehmen, um so richtig in Deutschland zu landen. Ihr Debütalbum „Family Dinner“ erschien bereits im Vorjahr in ihrer belgischen Heimat und wurde global gleich digital nachgeliefert. Diverse Festival-Auftritte sollten folgen, der große musikalische Angriff auf die Nachbarländer folgt aber erst jetzt. Nun reicht das Quartett seinen Einstand auch physisch nach und breitet damit herrlich chaotische Rock-Schwingen zwischen Indie, Garage und Psychedelic aus.

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Mint Mind

Mint Mind – Thoughtsicles

Seit mittlerweile 20 Jahren unterstützt Rick McPhail Tocotronic, 2004 stieß er als fixes Mitglied zu den Ikonen der Hamburger Schule. Damit alleine ist der gebürtige US-Amerikaner allerdings nicht annähernd ausgelastet und unterhält diverse Nebenprojekte, zuletzt unter anderem Venus Vegas und Glacier. Aktuell sind Mint Mind an der Reihe, mit denen er sich etwas direkteren Klängen widmet. Indie-Ursuppe, Post Punk, Fuzz und sogar der eine oder andere Kraut-Ausflug begleiten das neue Album „Thoughtsicles“.

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