Schlagwort: Hard Rock

Radkey – Dark Black Makeup

Eminem, Jesse James, Jane Wyman – die Liste der berühmten Töchter und Söhne der Stadt St. Joseph im US-Bundesstaat Missouri könnte unterschiedlicher kaum sein. Auch die drei Brüder Darrion, Isaiah und Solomon Radke, 22, 20 und 18 Jahre jung, wuchsen dort auf, zogen mit ihrer 2010 gegründeten Band Radkey aber kürzlich nach Kansas City, wo nach ihren Angaben deutlich mehr los sein soll. Vermeintliche ländliche Zurückgezogenheit hört man ihrem Debütalbum „Dark Black Makeup“ sowieso nicht an. Stattdessen lehren sie unter anderem alten Danzig-Anhängern das Fürchten.

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Ivan & The Parazol – Mode Bizarre

Ivan & The Parazol sind mittlerweile gern gesehene Festival-Dauergäste, steuerten unter anderem die Veranstaltungshymnen für das SXSW und das Sziget bei. In hiesigen Gefilden fristen die Ungarn mit ihrem zackigen Gitarren-Sound von klassischem 70s-Rock bis zur hibbeligen Garage-Bombe allerdings noch ein Randgruppendasein. Folglich spät schafft es ihr zweites Album „Mode Bizarre“ nach Deutschland und entpuppt sich sogleich als Indie-Wundertüte.

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Orango – Battles

Obwohl Orango bereits seit 2004 Platten veröffentlichen, schafften es die Norweger bislang kaum über die Landesgrenzen hinaus. Woran das liegt, kann sich Sänger und Gitarrist Helge Bredeli Kanck selbst nicht so recht erklären. Mit dem sechsten Studioalbum „Battles“ soll sich das nun ändern, denn das Trio trägt seine Interpretation des guten, alten Southern Rock mit einer kräftigen Portion Soul und Blues endlich in die Welt hinaus.

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Apocalyptica – Shadowmaker

Nach der Veröffentlichung von „7th Symphony“ nahmen sich Apocalyptica erst einmal eine längere Auszeit, darunter ein ganzes Jahr, in dem kein einziger Song geschrieben wurde. Nach den zwischenzeitlichen Arbeiten am Live-Spektakel „Wagner Reloaded“ mit Orchester ging es dann schnell. Für das achte Studioalbum „Shadowmaker“ integrieren die Finnen ein neues Mitglied auf Zeit und präsentieren ihre erste Platte mit fixem Sänger.

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Spidergawd – II

Kaum angekommen, sind Spidergawd erneut am Start, und das als ausgewiesene Urgewalt. Das eponyme Debütalbum zeigte vergangenes Frühjahr, dass es sich hier um viel mehr als ein bloßes Motorpsycho-Nebenprojekt handelt. Für ein wenig Evolution ist auf „II“ nun gesorgt. Ein ellenlanger Jam fehlt, Überlänge gibt es kaum. Stattdessen setzen die Norweger vermehrt auf feinsten Classic Rock mit Blues-Einschlag, vergessen dabei aber zu keiner Zeit auf die obligatorische Prog-Note. Erhältlich ist auch diese Platte nur auf Vinyl mit beigelegter CD.

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AC/DC – Rock Or Bust

Nachdem die letzten Wochen in Sachen AC/DC hauptsächlich von Negativschlagzeilen rund um ihren Drummer Phil Rudd geprägt waren, gibt es nun, ganze sechs Jahre nach dem letzten regulären Studioalbum „Black Ice“, endlich wieder Erfreulicheres über die fünf Australier zu berichten. „Rock Or Bust“, die neueste Scheibe der Band, steht nach langer Vorankündigung endlich in den Läden und die Erwartungen dürften angesichts des superben Vorgängers nicht gerade gering ausfallen. Immerhin gelang AC/DC mit „Black Ice“ nicht nur das Kunststück, in ganzen 29 Ländern den ersten Platz der Albencharts zu erobern, es hat sich seitdem auch weltweit über sieben Millionen Mal verkauft und gilt als erfolgreichste Veröffentlichung seit dem legendären „Back In Black“. Ob es sich bei „Rock Or Bust“ wohl um einen ähnlichen Meilenstein handeln wird?

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Foo Fighters – Sonic Highways

Nach dem unwahrscheinlich populären und vielfach ausgezeichneten Garagenalbum fürs Stadion, „Wasting Light“, wollte Dave Grohl mehr. Bloß ein Album aufzunehmen ist für den Tausendsassa längst nicht mehr genug, und so schickte er seine Foo Fighters auf eine Rundreise quer durch die USA. Acht Städte, acht Studios, acht Songs, acht Gäste, acht Dokufolgen – begleitet wurden die Aufnahmen durch eine HBO-Serie, die viel mehr als ein bloßes Making of ist, die auf die Musikszene der jeweiligen Städte eingeht. Beinahe droht „Sonic Highways“, das Album hinter diesem Multimedia-Konzept, verloren zu gehen. Bei all der Grandezza kann es für die Foo Fighters eigentlich nur ein Hit oder ein Flop werden. Dazwischen gibt es nichts.

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Queen – Queen Forever

Brian May und Roger Taylor halten das Queen-Banner nach wie vor hoch mit Herzblut und Einsatz. Gemeinsam mit Adam Lambert geht es nun auf große Nordamerika-Tour – eine Entscheidung, die, wie nicht anders zu erwarten war, das Fanlager spaltet. Große Vorfreude herrscht hingegen auf „Queen Forever“, eine Compilation, die vor allem auf Balladen und epische Momente setzt. Neben neu abgemischten und alternativen Versionen bekannter Songs stehen vor allem drei bislang unveröffentlichte Tracks im Mittelpunkt, darunter ein spektakuläres Duett.

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The Picturebooks – Imaginary Horse

Auseinandergenommen und wieder zusammengesetzt, begehen The Picturebooks ihr mittlerweile drittes Album. Das dynamische Duo um Fynn Grabke und Maddin zog sich in die Garage zurück, rückte das Schlagzeug in den Vordergrund und ließ selbstgebaute Percussion-Instrumente zentrale Rollen übernehmen. Der Albumtitel stammt aus Fynns Kindheit. Beim „Imaginary Horse“ handelt es sich um Pon Pon, ein imaginäres Pferd, das den Sänger und Gitarristen während dessen Kindheit begleitete.

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Robert Plant – lullaby and… The Ceaseless Roar

Der Kreis schließt sich und bleibt doch weit geöffnet: Nach dem mehrfach ausgezeichneten Duett-Album „Raising Sand“ mit Alison Krauss sowie dem weitestgehend folkigen, introvertierten „Band Of Joy“ geht Robert Plant zwei Schritte zurück, um derer drei vorwärts zu gelangen. Seine Band heißt nun The Sensational Space Shifters und besteht aus Musikern, mit denen Plant teils schon vor dieser Roots- und Americana-Episode zusammenarbeitete. Auch musikalisch orientiert sich „lullaby and… The Ceaseless Roar“ überwiegend (aber nicht ausschließlich) an den Werken vor dieser Zeit; gewisse Überraschungen inklusive.

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