Schlagwort: Indie Rock

The Happy Sun

The Happy Sun – The Happy Sun

Österreichs Elektro- und Alternative-Urgestein Gerhard Potuznik hat ein neues Betätigungsfeld gefunden. In seiner Freizeit zwischen Alben als GD Luxxe und diversesten Produzenten-Tätigkeiten (u.a. für Mediengruppe Telekommander und Chicks On Speed) experimentierte er mit Indie- und Post-Punk-Sounds, die ein wenig an The Cure und Joy Division erinnern. Daraus wurde das neue Bandprojekt The Happy Sun, nun mit dem gleichnamigen Album bedacht.

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Boy & Bear

Boy & Bear – Suck On Light

Seit dem Release des Boy & Bear-Debütalbums „Moonfire“ hatte Sänger und Gitarrist Dave Hosking mit schweren gesundheitlichen Problemen zu kämpfen, welche die Bandarbeit mehrmals fast zum Erliegen brachten. Erst 2015 konnte eine aggressive bakterielle Erkrankung diagnostiziert werden, die erhoffte Besserung sollte weiterhin andauern. So schrieb die restliche Band neue Songs, für Hosking später Zufluchtsort und Ausweg. „Suck On Light“ befasst natürlich mit diesem einschneidenden Erlebnis, findet aber auch Hoffnung in der dunkelsten Stunde.

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The Modern Times

The Modern Times – Algorhythmic Dance Music

Sie mögen zwar die großen kommerziellen Erfolge ihrer Co-Revivalisten nicht erreicht haben, doch in Musik und Humor waren Art Brut ganz nahe am Original um Gang Of Four und Konsorten dran. Die Norweger The Modern Times treten nun in schmale Fußstapfen. Ihr unbekümmerter, selbst-ironischer und gerne mal überdrehter Sound, der auch ein wenig Idles und The Streets mitnimmt, schafft es erstmals über die Landesgrenzen. „Algorhythmic Dance Music“ ist ihr zweites Album.

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Gender Roles

Gender Roles – Prang

Gender Roles sind die neuesten Sprösslinge von Brightons lebhafter DIY-Szene. Das Trio supportete unter anderem bereits Jamie Lenman und PUP, veröffentlichte zwei kurzweilige EPs und will nun mit seinem leichten angepunkten Indie Rock aus der Garage durchstarten. Bei den Arbeiten an ihrem Debütalbum stellen die Briten schnell fest, dass viele Probleme hausgemacht sind. Familie, Beziehungen und die Kunst des Alleineseins prägen „Prang“.

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The Night Café

The Night Café – 0151

Es gibt viele gute Gründe, Hausaufgaben zu verschmähen. Ganz vorne mit dabei: eine Band gründen. Zumindest taten dies Sean, Josh, Arran und Carl aus Liverpool. Seit ein paar Jahren sind sie als The Night Café unterwegs, veröffentlichten einige spannende Singles und Kleinformate, und gelten als nächstes großes Indie-Ding. Ihr Debütalbum „0151“ vereint nun altes und neues Material auf stattlichen 63 Minuten Spielzeit. Ob das zu viel des Guten ist?

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The Human Capital

The Murder Capital – When I Have Fears

Zwei gefeierte Singles, Support-Slots für die Post-Punk-Bands der Stunde (Idles, Slaves, Fontaines D.C., Shame), mit Flood einen legendären Produzenten im Studio: Für The Murder Capital könnte es aktuell kaum besser laufen. In ihrer Heimatstadt Dublin verkauft das Quintett sämtliche Venues aus, seit Anfang des Jahres geht zudem ein Raunen durch die Hype-Presse. Ob die Iren tatsächlich das next big thing sind, muss nun das Debütalbum „When I Have Fears“ zeigen. Spoiler Alert: Fuck yeah.

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Zesura

Zesura – Future Cult Leaders

„Let There Be Rock“, forderten Tocotronic vor mittlerweile 20 Jahren. Zesura tun genau das, ohne auch nur im Geringsten an die deutschen Indie-Päpste zu erinnern (bestenfalls episodisch an die ungestüme Frühphase). Das Quartett aus dem Saarbrückener Umland geht es gerne laut und ruppig an, packt ein wenig Noise Rock und Post Punk in den Mix. Und ja, selbst für ein paar poppige Hooks bleibt Platz. „Future Cult Leaders“, der Titel ihres Debütalbums, darf durchaus prophetisch verstanden werden.

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Proper.

Proper. – I Spent The Winter Writing Songs About Getting Better

Aus Great Wight werden Proper., für Frontmann Erik Garlington ein bissiger wie wertvoller Seitenhieb auf befremdliche Reaktion, wie schön (engl. „proper“) er doch spräche. Rasse und Hautfarbe spielen eine entsprechend wichtige Rolle im Sound des Trios, ebenso Familie und sexuelle Identität. Garlingtons Ausbruch aus dem Bible Belt und Leben in New York City als junger Erwachsener, von der Kreativität eines Kanye West oder Max Bemis (Say Anything) inspiriert, bilden das Rückgrat für „I Spent The Winter Writing Songs About Getting Better“.

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Valley Queen

Valley Queen – Supergiant

Gut Ding will Weile haben. Nach dem Release ihrer EP „Destroyer“ hatten Valley Queen mit Line-up-Wechseln zu kämpfen, denn das Leben auf Tour bekam nicht allen Mitgliedern. Mit drei Vierteln der Originalbesetzung ging es schließlich ins Studio, um einen charmanten Longplayer zwischen Indie Rock und Power-Pop einzuspielen, der im besten Sinne an Fleetwood Mac und Konsorten erinnert. „Supergiant“ erschien bereits vergangenen Sommer in der US-Heimat und schafft es nun – endlich und verdient – nach Deutschland.

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Alex Mofa Gang

Alex Mofa Gang – Ende offen

Mit dem Abschluss ihrer ersten Album-Trilogie geht wieder alles zurück auf Anfang. Die Alex Mofa Gang ließ ihren Alex Mofa, den Protagonisten des narrativen Handelsstrangs, aus dem Alltag ausbrechen und auf Reisen gehen. Wohin diese führt? Wie es weitergeht? „Ende offen“ ist das Mission Statement – es geht ums Ankommen, um eine plötzliche Wendung und ungewisse Zukunft. Ganz nebenbei zeigt sich das Quintett aus der Hauptstadt besser denn je.

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