Schlagwort: Indie Rock

Courteneers

Courteneers – More. Again. Forever.

In ihrer britischen Heimat sind die Courteneers mittlerweile Dauergäste in den Top 5 der Album-Charts und heimsen regelmäßig Gold-Auszeichnungen ein. Der Rest Europas konnte sich bislang nur bedingt für das Trio begeistern, hier fristet man ein Kenner-Dasein am Rand. Ob das sechste Studiowerk den Status Quo ändern kann? Zumindest rein musikalisch bringt „More. Again. Forever.“ – eine Abhandlung über die Aufs und Abs, welche das Leben mit sich bringt – alles mit.

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AJJ

AJJ – Good Luck Everybody

AJJ waren schon mal glücklicher. Die Welt um sie herum wird scheinbar immer düsterer und hässlicher, und so rücken die Folk-Punks den Blick mehr denn je auf die gruseligen Aspekte des modernen Lebens in Amerika. Wer als Hauptdarsteller agiert, kann man sich wahrscheinlich vorstellen. So ist „Good Luck Everybody“, der Titel des neuen Albums, durchaus zynisch zu nehmen. Und auch musikalisch spielt die US-Band mit den Erwartungen.

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Mint Mind

Mint Mind – Thoughtsicles

Seit mittlerweile 20 Jahren unterstützt Rick McPhail Tocotronic, 2004 stieß er als fixes Mitglied zu den Ikonen der Hamburger Schule. Damit alleine ist der gebürtige US-Amerikaner allerdings nicht annähernd ausgelastet und unterhält diverse Nebenprojekte, zuletzt unter anderem Venus Vegas und Glacier. Aktuell sind Mint Mind an der Reihe, mit denen er sich etwas direkteren Klängen widmet. Indie-Ursuppe, Post Punk, Fuzz und sogar der eine oder andere Kraut-Ausflug begleiten das neue Album „Thoughtsicles“.

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Memoriez

Memoriez – Holymodernothing

Ist der futuristische Retro-Sound von Danger Mouse und Beck heute eigentlich noch interessant? Memoriez stellen diese Frage nicht, sondern spielen einfach munter los. Das Indie-Trio, irgendwo zwischen Hamburg und Los Angeles verankert, machte vor einer halben Ewigkeit mit „Huntin‘ Like A Hurricane“ auf sich aufmerksam, danach tauchte man unter. Sänger und Songwriter Joachim Zunke zog von der Hansestadt an die sonnige US-Westküste, und das macht sich auch auf dem selbstbewussteren, beseelten zweiten Album bemerkbar. „Holymodernothing“ steht digital in den Startlöchern, bevor Anfang 2020 eine Vinyl-Auflage nachgereicht wird.

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The New Rising Sons

The New Rising Sons – Set It Right

Vor mittlerweile über 20 Jahren fanden sich Garrett Klahn (Texas Is The Reason) und Drew Thomas (Into Another), beide frisch bei ihren jeweiligen Bands ausgestiegen. Kurz darauf stieß Kevin McGinnis dazu, The New Rising Sons waren gegründet. Eine in Eigenregie veröffentlichte EP wirbelte Staub auf, danach spielte man ein Album ein, das allerdings aufgrund von Differenzen mit der Plattenfirma sowie innerhalb der Band nie erscheinen soll. Zum 20jährigen Jubiläum kommt „Set It Right“ nun doch noch als limitierte Vinyl-Edition auf Arctic Rodeo.

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The DogHunters

The DogHunters – Splitter Phaser Naked

Es lebe die Selbstironie. Wer seine Debüt-EP „The Shit Singles“ nennt, kann über sich lachen. Noch dazu war die Musik alles andere als verkehrt auf dem ersten Release von The DogHunters. Das Quintett aus Köln versteht sich auf eingängigen, durchaus sonnigen Indie Rock mit starker psychedelischer Schlagseite und kleinen, wilden Ausschlägen in etwas kantigere Gefilde. Der ureigene Sinn für Humor kommt auch auf dem Debütalbum durch: „Splitter Phaser Naked“ ist amüsantes Denglisch in Reinkultur.

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Kettcar

Kettcar – …und das geht so

Nach der Bandpause ist vor der Bandpause, und so kündigen Kettcar eine weitere Auszeit an, weil ihnen die letzte so gut getan an. „Ich vs. Wir“ hat bereits zwei Jahre auf dem Buckel, wurde ausgiebig betourt und erhielt eine kleine EP hinterher. Auch Anfang 2020 spielt die Band noch ein paar ausgewählte Konzerte, dann verabschiedet man sich erst einmal. Wer bei der kommenden Tour nicht dabei sein kann, kriegt das Doppel-Live-Album „…und das geht so“ für die eigene Stereoanlage.

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Dives

Dives – Teenage Years Are Over

Seit 2011 macht das Pink Noise Girls Rock Camp Lust auf Musik in ganz Österreich. Bei einem solcher Camp trafen sich 2016 Viktoria Kirner, Tamara Leichtfried und Dora de Goederen, die Band Dives war geboren. Seither arbeitet das Trio am herrlich schrägen eingängigen Mix aus Indie, Surf und Garage, der bereits zu diversen Festival- und Club-Auftritten führte. Auf eine starke EP folgt nun das nicht minder packende Debütalbum „Teenage Years Are Over“.

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The Fame

The Fame – Maybe, Tomorrow

Eine Online-Anzeige brachte The Fame zusammen. Das Quartett aus Toronto veröffentlichte im vergangenen Jahr seine Debütsingle und wagt nun den nächsten Schritt. Musikalisch irgendwo im Indie Rock um den Jahrtausendwechsel mit dezenten Britpop- und Garage-Untertönen angesiedelt, vereint die EP „Maybe, Tomorrow“ die ersten vier Tracks der noch jungen Karriere der Kanadier. Die Vorbilder sind greifbar, und doch lässt sich ein eigener Stil bereits erkennen.

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FEET

FEET – What’s Inside Is More Than Just Ham

Ausnahmsweise muss der Rock aktuell nicht gerettet werden. Falls doch, wäre das FEET wohl auch herzlich egal, denn die fünf Briten scheren sich einen feuchten Kehricht um Erwartungen. Aus einem Zufallstreffen an der Universität von Coventry vor einigen Jahren entstanden, sorgen ihre sympathisch-kauzigen Singles zwischen treibendem Post Punk, verwaschenen Indie-Klängen und etwas Garage Rock seit geraumer Zeit für beste Unterhaltung. Nun folgt das Debütalbum „What’s Inside Is More Than Just Ham“.

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