Schlagwort: Indie Rock

Valley Queen

Valley Queen – Supergiant

Gut Ding will Weile haben. Nach dem Release ihrer EP „Destroyer“ hatten Valley Queen mit Line-up-Wechseln zu kämpfen, denn das Leben auf Tour bekam nicht allen Mitgliedern. Mit drei Vierteln der Originalbesetzung ging es schließlich ins Studio, um einen charmanten Longplayer zwischen Indie Rock und Power-Pop einzuspielen, der im besten Sinne an Fleetwood Mac und Konsorten erinnert. „Supergiant“ erschien bereits vergangenen Sommer in der US-Heimat und schafft es nun – endlich und verdient – nach Deutschland.

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Alex Mofa Gang

Alex Mofa Gang – Ende offen

Mit dem Abschluss ihrer ersten Album-Trilogie geht wieder alles zurück auf Anfang. Die Alex Mofa Gang ließ ihren Alex Mofa, den Protagonisten des narrativen Handelsstrangs, aus dem Alltag ausbrechen und auf Reisen gehen. Wohin diese führt? Wie es weitergeht? „Ende offen“ ist das Mission Statement – es geht ums Ankommen, um eine plötzliche Wendung und ungewisse Zukunft. Ganz nebenbei zeigt sich das Quintett aus der Hauptstadt besser denn je.

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The Halo Trees

The Halo Trees – Antennas To The Sky

Der überaus umtriebige Sascha Blach, unter anderem auch als Mastermind von Eden weint im Grab und Transit Poetry bekannt, wollte zu neuen musikalischen Ufern aufbrechen. Tiefe, melancholische Musik sollte es werden, handgemacht und nachdenklich. Mit Nick Cave, David Bowie und The National als Referenzen, wurden The Halo Trees 2016 ins Leben gerufen. Mittlerweile konnte der Berliner ein stabiles Line-up um sich scharen und präsentiert nach einer kurzweiligen EP nun das Debütalbum „Antennas To The Sky“.

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Apex Manor

Apex Manor – Heartbreak City

Pimento Cheese rettete Ross Flournoys Leben. Nach dem Release des Apex Manor-Debüts „The Year Of Magical Drinking“ 2011 schwor er dem Alkohol ab und stieg in das Pimento-Geschäft seines Vaters ein. Es dauerte eine Weile, um sich vollends zu erholen, doch nun scheint Flournoy mit sich selbst und seiner Vergangenheit im Reinen zu sein. Seit dem Einstand vergingen acht Jahre, nun sind Apex Manor wieder da. „Heartbreak City“ bewegt sich einmal mehr zwischen schroffen und verträumten musikalischen Welten.

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The Violent Years

The Violent Years – Via Antarctica

Ein verloren geglaubtes Album meldet sich zurück. Eigentlich hatten The Violent Years aus der südnorwegischen Küstenstadt Mandal ihr „Via Antarctica“ bereits fertig aufgenommen, doch dann wurden alle Daten gestohlen. Als Reaktion spielte man sich auf „Blame“ frei und machte sich erst danach an die mühevolle Rekonstruktion des verlorenen Materials. Entsprechend düster, hoffnungslos und aussichtslos gestalten sich diese zehn neuen, alten Tracks.

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The Gotobeds

The Gotobeds – Debt Begins At 30

Wann ist das Leben eigentlich zu Ende? Wer jetzt „30“ sagt, ist a) viel zu jung, b) zynisch und/oder c) ein Fan der Gotobeds. Das Quartett aus Pittsburgh, eine der unangenehmsten und doch sympathischsten Rock-Bands der letzten Jahre, lud sich einige Freunde ins Studio ein, um die Leichtigkeit des Seins mit Wut und Frust zu torpedieren. Freilich ist der Albumtitel „Debt Begins At 30“ mit Vorsicht zu genießen, und doch scheint die Auflösung jeglicher Lebensfreude zum Greifen nahe.

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Alex Lahey

Alex Lahey – The Best Of Luck Club

„I Love You Like A Brother“ mischte im Herbst 2017 zumindest die Musikszene Down Under auf. Alex Lahey landete mit einer herrlich scharfsinnigen, humorvollen und eingängigen Platte zwischen Alternative Rock, Indie und ein wenig Singer/Songwriter einen Volltreffer, der hierzulande allerdings nicht annähernd ausreichend Aufmerksamkeit erreichte. Ob es jetzt besser klappt? Lahey widmet sich Selbstzweifeln, mentaler Gesundheit, Trennungen und neuen Beziehungen sowie der Gelangweiltheit ihrer Generation. „The Best Of Luck Club“ entpuppt sich als kleine Offenbarung.

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Burning Alms

Burning Alms – Afternoon Sass

Burning Alms lassen nicht sonderlich viele Informationen über sich aus und rücken stattdessen die Musik in den Mittelpunkt. Macht auch Sinn, denn was das mittlerweile in London ansässige Trio auf Platte bannt, weiß zu faszinieren. Schrammeliger Rock mit Noise-, Punk- und sogar Jazz-Einschlag experimentiert mit wachsender Begeisterung und findet doch immer wieder zu unerwartet eingängigen Sounds Marke Trail Of Dead oder Sebadoh zurück. „Afternoon Sass“ ist ihr neuester Nackenschlag.

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Charly Bliss

Charly Bliss – Young Enough

Vor zwei Jahren schlugen Charly Bliss, scheins aus dem Nirgendwo, mit dem poppig-punkigen Nackenschlag „Guppy“ auf und setzten Stoßwellen frei. Eva Hendricks‘ glockenheller Gesang, von scharfkantigen Gitarren umgarnt, war ein Happening für sich. Auf dem Zweitling „Young Enough“ schwimmen sich die New Yorker mehrfach frei. Einerseits setzen sie neue musikalische Akzente, andererseits rechnet Hendricks mit einer missbrauchenden Beziehung ab, richtet ein überdimensionales ‚Fuck you!‘ an den Ex und richtet sich in einem Kraftakt wieder auf.

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An Horse

An Horse – Modern Air

Nach mehreren Jahren im ununterbrochenen Tour-Album-Tour-Zyklus, von mehreren privaten Schicksalsschlägen begleitet, waren An Horse am Ende. Kate Cooper und Damon Cox verordneten sich eine künstlerische Pause und verließen ihre australische Heimat in Richtung Montreal bzw. New York. Stolze sechs Jahre sollte diese Auszeit dauern, in der man freundschaftlich verbunden blieb, dann ging alles ganz schnell. Ideen wurden hin- und hergeschickt, über Weihnachten ging es nach Brisbane, dann folgte der Feinschliff in Kanada und schon steht „Modern Air“ in den Startlöchern.

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