Schlagwort: Latin

Blanco White

Blanco White – On The Other Side

Als Josh Edwards zehn Jahre alt war, nahmen seine Eltern ihn und seine beiden kleinen Schwestern aus der Schule für eine Rundreise durch Lateinamerika. Für Edwards, zwischen West-London und den Black Mountains in Südwales aufgewachsen, war dies die Initialzündung für eine bis heute andaudernde Liebe für alles Spanische, vor allem die Musik. Als Blanco White bringt er nun die Klänge seiner britischen Heimat mit jenen Lateinamerikas zusammen. Nach mehreren EPs ist „On The Other Side“ das Debütalbum.

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Junglelyd

Junglelyd – Junglelyd

Südamerika schätzt Cumbia. Dieses Genre, ursprünglich aus Kolumbien stammend und mittlerweile am ganzen Kontinent beliebt, verbindet afrikanische Rhythmen mit südamerikanischen Melodien und europäischer Arrangierung. Für viele Künstler ist Cumbia die Basis für einen tanzbaren, durchaus elektronischen Sound, der es mittlerweile sogar bis nach Dänemark geschafft hat. Dort residieren Junglelyd um DJ Kenneth Rasmussen. Ihre Mixtur aus lateinamerikanischem Style, Dub und Elektronik im Unterbau sowie Soul, Jazz und Psychedelic an vorderster Front warf bislang zwei EPs und begeisternde Konzerte ab. Nun steht das Debütalbum, welches den Bandnamen trägt, in den Startlöchern.

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Calexico – The Thread That Keeps Us

Joey Burns ging im Frühjahr und Sommer vergangenen Jahres unter die Wanderer. Während den Aufnahmen zum neuen Calexico-Album streifte er durch den Norden Kaliforniens, ließ sich vom weit offenen Land zu musikalischen Höchstleistungen inspirieren. Und doch ist dieses „The Thread That Keeps Us“ von privaten Ängsten und Hoffnungen gezeichnet, wie auch vom schwerfälligen und bedrohlichen politischen Klima – und zugleich so abwechslungsreich und kraftvoll wie schon lange nicht mehr.

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Buika – Vivir Sin Miedo

In Spanien ein großer Star, hierzulande bislang eher eine Randnotiz – Concha Buika, die unter ihrem Nachnamen performt, vereint Flamenco, Jazz, Latin und Pop zu einem spektakulären Mix zwischen Tradition und Moderne. Für ihr neues Album „Vivir Sin Miedo“ wagt sie sich nun noch weiter hinaus und erweitert ihr klangliches Spektrum. Prominente Gäste, eine internationale Produktion und erstmals mehr englische and spanische Songs beweisen Mut zum Risiko.

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Calexico – Edge Of The Sun

In Mexico City fanden Joey Burns und John Convertino eine neue musikalische Heimat für Calexico. Coyocán, eine stille Oase gesäumt von prächtigen Herrschaftshäusern aus der Zeit der spanischen Konquistadoren, inspirierte zu einer Platte, die den bisherigen kreativen Prozess aufbrechen ließ. Fast jeder Song auf „Edge Of The Sun“ entstand mit einem anderen Kollaborationspartner. Das Ergebnis ist angenehm anders und doch typisch Calexico.

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Studio Rio Presents: The Brazil Connection

Die anstehende Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien birgt nicht nur gesellschaftspolitisch, sondern auch musikalisch einiges an Zündstoff. Neben so manchem mehr oder weniger gelungenen WM-Song gibt es aber auch echte Entdeckungen abseits der ausgelatschten Pfade. Eines der interessantesten Projekte der Saison kommt von den Berman Brothers, die bereits für die Rhythms Del Mundo-Serie verantwortlich war. Auf „The Brazil Connection“ hüllen sie die Original-Vocal-Tracks verschiedener Soul-Klassiker in brasilianisches Samba- und Bossa Nova-Gewand.

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Jennifer Lopez feat. Pitbull – Dance Again

Selbst in einer fabelhaften Karriere wie jener der rassigen Sängerin und Berufs-Latina Jennifer Lopez läuft nicht immer alles hundertprozentig rund. Während ihre Filmkarriere bekanntlich oft eher suboptimal verläuft, verdient sie ihren nicht gerade kärglichen Lebensunterhalt mit der Musik. Nach jahrelangen Durststrecken gelang ihr 2011 mit „On The Floor“ mal wieder ein Welthit, auch das Album „Love?“ lief recht erfolgreich, doch auf eine offizielle Nachfolge-Single wartete man vergebens. Nachdem „I’m Into You“ und „Papi“ nur digital veröffentlicht wurden und nichts Großes in den Charts reißen konnten, vertraut J.Lo nun erneut auf ihren Lieblings-Duettpartner Pitbull und lässt den Non-Album-Track „Dance Again“ auf die Tanzwütigen los.

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Taio Cruz feat. Pitbull – There She Goes

Wenn’s um chart- und massentaugliche Partymucke geht, kommt man momentan an diesem Herren nicht vorbei: Berufs-Stimmungskanone Taio Cruz liefert in schöner Regelmäßigkeit einen Club-Smasher nach dem anderen ab. Der Brite mit den nigerianisch-brasilianischen Wurzeln sammelt reihenweise Top 10-Platzierung, allein in Deutschland hat er seit seinem Durchbruch mit „Break Your Heart“ 2009 bereits fünf davon verbuchen können. Mit den Megahits „Hangover“ und „Troublemaker“ festigte er zudem seinen Status als Dancefloor-King. Und der potenzielle nächste Erfolg steht schon in den Startlöchern: Für „There She Goes“ hat er sich den momentan unvermeidlichen Pitbull ins Boot geholt, der dem energiegeladenen Brett jedoch auch nichts anhaben kann.

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Yolanda Be Cool & DCUP – We No Speak Americano

Gestatten: Sommerhit. In weiten Teilen Europas steht „We No Speak Americano“ bereits ganz oben in den Charts. Nun rollt der Italo-Dance Hit auch auf Deutschland zu. Die australische Band Yolanda Be Cool hat sich mit „Tu vuò fà l’americano“ einen Klassiker aus den 50er Jahren geschnappt und ihn von Produzent DCUP in ein sommerlich groovendes Gewand stecken lassen.

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Nelly Furtado – Mi Plan

Nelly Furtado schreibt ihre Erfolgsgeschichte weiter. Nach Platz 2 für die aktuelle Single „Manos Al Aire“ scheint es, als könne die 30-jährige Kanada-Portugiesin 2009 nahtlos dort ansetzen, wo sie 2007 mit ihrem überaus erfolgreichen Album „Loose“ aufhörte. Dabei ist ihr nunmehr viertes Studioalbum „Mi Plan“ alles andere als eine spanischsprachige Neuauflage von „Loose“. Musik und Mentalität richten sich komplett auf spanische Gewohnheiten und zeigen eine wandelbare Nelly Furtado, die sich auf ganz neuen Wegen in die Richtung ihrer musikalischen Anfänge begibt.

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