Schlagwort: Power Pop

Oceanator

Oceanator – Things I Never Said

Kann Liebe immer über die dunkelsten Momente des Lebens siegen? Das ist eine der Fragen, mit der sich Elise Okusami auf ihrem Debütalbum als Oceanator auseinandersetzt. Die New Yorker Singer/Songwriterin bemüht sich um Offenheit und setzt sich direkt mit ihren Ängsten, mit Zweifeln, mit Sorgen auseinander. „Things I Never Said“ befasst sich mit den Herausforderungen des Erwachsenwerdens und nimmt physische sowie emotionale Einsamkeit als Eckpfeiler für Abhandlungen über das Hier und Jetzt.

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Disheveled Cuss

Disheveled Cuss – Disheveled Cuss

Der Name Nick Reinhart dürfte manchen von den Kult-Math-Rockern Tera Melos bekannt sein. Der amerikanische Sänger und Gitarrist wirkte unter anderem bei Death Grips, Portugal. The Man und Best Coast mit, und ist Teil von Big Walnuts Yonder. Mit seinem neuesten Projekt Disheveled Cuss widmet sich Reinhart nun Alternative-Pop/Rock-Klängen der 90er in bester Pixies-, Weezer- und Dinosaur Jr.-Tradition. Das Album heißt ebenfalls „Disheveled Cuss“ und taucht tief in die Jugendzeit des Protagonisten ein.

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Her Name Was Fire

Her Name Was Fire – Decadent Movement

Obwohl Rock in Portugal seit jeher populär ist, konnte das Land auf der Iberischen Halbinsel nur wenige Bands von internationalem Format hervorbringen. Metal-Fans kennen natürlich Moonspell, im Post-Rock-Bereich feierten First Breath After Coma Achtungserfolge, ansonsten gestaltet sich die Liste recht übersichtlich. Her Name Was Fire könnten und sollten das nun ändern. Das Power-Duo aus Lissabon hat ein hörbares Faible für druckvolle Klänge aus der Garage, möglichst laut und gerne mal abgedreht. „Decadent Movement“ ist bereits ihr zweites Album.

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Disq

Disq – Collector

Zu Beginn des neuen Jahrtausends war Saddle Creek DIE ultimative Talenteschmiede für die lokale Szene von Omaha, Nebraska. Hier machten Conor Oberst (Bright Eyes, Desaparecidos) und Tim Kasher (Cursive, The Good Life) ihre ersten Schritte, später öffnete man sich für Bands außerhalb der Heimatstadt (Two Gallants, Rilo Kiley, The Thermals). Disq haben das Potenzial, sich in diese illustre Riege einzureihen. Das Quintett aus Madison, Wisconsin, allesamt zwischen dem Ende der Teens und den frühen Zwanzigern angesiedelt, veröffentlichte vor vier Jahren bereits ein Kleinod in Eigenregie. Dem Schülerband-Status entwachsen, widmet sich das Debütalbum „Collector“ einem überaus bunten musikalischen Mix.

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The Slow Readers Club

The Slow Readers Club – The Joy Of The Return

The Smiths. Oasis. The Stone Roses. Manchester kann auf eine gewaltige Musiktradition und unzählige Bands sowie Künstler von Weltformat zurückblicken. The Slow Readers Club wollen in diese Fußstapfen treten. Sie schafften es bereits vor einigen Jahren, ohne Plattenvertrag, einige der größten Venues der Stadt auszuverkaufen und stiegen mit ihrer letzten Platte sogar in die britischen Top 20 ein. Der hymnische Indie-Sound, irgendwo zwischen Pop und Alternative angesiedelt, findet sich auch auf dem vierten Studioalbum „The Joy Of The Return“ wieder.

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Nathan Gray

Nathan Gray – Working Title

Wenn Nathan Gray etwas aktuell nicht kennt, dann wohl kreatives Kargland. Vor zwei Jahren erschien sein prächtiges Solo-Debüt „Feral Hymns“, eine Mischung aus neuen Songs und Alleingang-Vertonungen von Exzerpten seiner diversen Bandprojekte, Anfang letzten Jahres ein grandioses Live-Paket. Von Wiederholungen hält Gray herzlich wenig, reizt nun den Bandsound – unter anderem von Boysetsfire– und Sisters Of Mercy-Mitgliedern unterstützt – aus und präsentiert mit „Working Title“ eine ermutigende Platte des Aufbäumens mit neuer musikalischer Vielschichtigkeit.

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Beach Slang

Beach Slang – The Deadbeat Bang Of Heartbreak City

Das alte „Bäumchen wechsle dich“-Spiel bei Beach Slang setzt sich fort. Nach einem kleinen Intermezzo mit dem neuen Nebenprojekt Quiet Slang – eine Spielwiese für Neuarrangierungen diverser Slang-Tracks – schraubte James Alex einmal mehr am Line-up. Unter anderem wirkt kein Geringerer von Tommy Stinson (The Replacements, Guns N‘ Roses) am Tieftöner mit, womit sich Alex einen Rock’n’Roll-Traum erfüllen konnte. Auf „The Deadbeat Bang Of Heartbreak City“ wagt sich das Quintett noch weiter hinaus und wächst auf allen Ebenen.

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Zac

Zac – Zac

„Thou shalt not judge a book by its cover“ – Scroobius Pip weiß, wovon er spricht. Die Band Zac hatte er dabei allerdings sicher nicht im Hinterkopf. Giuda-Kreativkopf Lorenzo Moretti und Multi-Instrumentalist Tiziano Tarli widmen sich unter diesem ominösen Namen Beat- und Mod-Musik der 60s und 70s. Diese Musikrichtung würde man nun nicht gerade in Italien vermuten, das Label kommt immerhin aus London und das Debütalbum heißt wie die Band. Alles klar? Nein? Auch egal.

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Young Guv

Young Guv – GUV II

Erst Anfang August legte Ben Cook aka Young Guv eine Sammlung sympathischer Indie- und Power-Pop-Tracks für den Spätsommer vor. „GUV I“ war, das ist nun klar, der erste Teil einer Doppel-LP-Serie. Warum warten, wenn das Schöne und Gute so nahe liegt? Keine drei Monate später scharrt bereits der zweite Teil in den Startlöchern. Dieser heißt natürlich „GUV II“ und sammelt abermals sympathische Hooklines, packende Refrains und bissige Texte.

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Chris Farren

Chris Farren – Born Hot

Die schmale Gratwanderung zwischen Selbstfindung, Selbsthass und (vorgetäuschtem) Selbstbewusstsein beschäftigt Chris Farren aktuell mehr denn je. Nach dem kurzen Ausflug zu Antarctico Vespucci, dem gemeinsamen Indie-Rock-Projekt mit Jeff Rosenstock, ging es wieder zurück in Solo-Gefilde. „Born Hot“ wurde komplett in Farrens eigener Wohnung in Los Angeles aufgenommen und vermischt einmal mehr Power-Pop und Indie-Exkurse mit sympathischen Experimenten.

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