Schlagwort: Power Pop

Young Guv

Young Guv – GUV I

Fucked Up. Yacht Club. No Warning. Ben Cook ist überall und nirgendwo, meist recht lärmend unterwegs. Wenn seine diversen Bands Pause machen, widmet sich der Kanadier seiner Solo-Spielwiese Young Guv. Dieses deutlich poppigere Projekt erinnert ein wenig an die Beatles und die Kinks oder, wenn man es eine Spur moderner mag, Oasis und Supergrass. Auf „GUV I“ widmet er sich nun sonnigen Tönen in aller Kürze.

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Valley Queen

Valley Queen – Supergiant

Gut Ding will Weile haben. Nach dem Release ihrer EP „Destroyer“ hatten Valley Queen mit Line-up-Wechseln zu kämpfen, denn das Leben auf Tour bekam nicht allen Mitgliedern. Mit drei Vierteln der Originalbesetzung ging es schließlich ins Studio, um einen charmanten Longplayer zwischen Indie Rock und Power-Pop einzuspielen, der im besten Sinne an Fleetwood Mac und Konsorten erinnert. „Supergiant“ erschien bereits vergangenen Sommer in der US-Heimat und schafft es nun – endlich und verdient – nach Deutschland.

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Autogramm

Autogramm – What R U Waiting 4?

In ihrer kanadischen Heimat sorgten Autogramm bereits vergangenen Herbst für Aufsehen, nun kommt das Trio aus Vancouver auch nach Europa. Die Herren hinter dem deutschen Namen – die Idee kam bei einem Bierchen in Berlin – sind keine Unbekannten, Dysnea Boys und Blood Meridian stehen auf der Projektliste der Musiker. In diesem neuen Outfit widmet man sich nun allerdings Synthie-Rock und Power-Pop Marke Gary Numan und Devo. „What R U Waiting 4?“ ist der Titel des Debüts.

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Charly Bliss

Charly Bliss – Young Enough

Vor zwei Jahren schlugen Charly Bliss, scheins aus dem Nirgendwo, mit dem poppig-punkigen Nackenschlag „Guppy“ auf und setzten Stoßwellen frei. Eva Hendricks‘ glockenheller Gesang, von scharfkantigen Gitarren umgarnt, war ein Happening für sich. Auf dem Zweitling „Young Enough“ schwimmen sich die New Yorker mehrfach frei. Einerseits setzen sie neue musikalische Akzente, andererseits rechnet Hendricks mit einer missbrauchenden Beziehung ab, richtet ein überdimensionales ‚Fuck you!‘ an den Ex und richtet sich in einem Kraftakt wieder auf.

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Mozes And The Firstborn – Dadcore

Warum eine Platte aufnehmen, wenn man gleich ein Mixtape basteln kann? So oder so ähnlich scheinen sich das Mozes And The Firstborn im Vorfeld ihres dritten Studioalbums gedacht zu haben. Die Power-Pop-Fans mit Faible für Grunge-Riffs arbeiteten mit verschiedenen Produzenten zusammen, vermischten diverseste Stilrichtungen und spickten diese Tracks mit einer Reihe an Interludes, welche den Albumtitel buchstabieren: „Dadcore“ zeigt die Niederländer von ihrer Schokoladenseite.

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Dude York – Sincerely

Dude York werfen eine einzige Frage auf: Warum ist diese Band nicht bei Sub Pop unter Vertrag? Neben dem gleichermaßen kratzbürstigen wie eingängigen Power-Pop-meets-Garage-Rock-Sound stammt das Trio obendrein sogar aus Seattle, Washington. Genug der Formalitäten, denn das gemischte Gesangsduo Claire England (Bass) und Peter Richards (Gitarre), ergänzt durch Schlagzeuger Andrew Hall, nimmt keine Gefangenen und packt mit „Sincerely“ einen echten Dampfhammer aus.

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Meat Wave – Delusion Moon

Anno dazumal wurden den verschiedenen Mondphasen Krankheiten zugewiesen; eine Form von Wahn(sinn), der sich für Meat Wave ins Hier und Jetzt transportieren lässt. Das Trio aus Chicago, benannt nach einer Überschrift des Satire-Zines „The Onion“, verbindet seit 2011 Punk und Noise mit Garage-Rock und einem Händchen für eingängige Lo-Fi-Pop-Melodien. Auf ihrem zweiten Album „Delusion Moon“ geben sie sich nun dem konzeptuellen Mondwahn hin.

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Ash – Kablammo!

Nach der Veröffentlichung von „Twilight Of The Innocents“ 2007 hatten Ash dem Album-Format abgeschworen und wollten sich künftig auf Singles konzentrieren. Im Rahmen der „A-Z Series“ wurden 26 solcher Releases, verteilt über ein Jahr, veröffentlicht, die später – Bonus-Material inklusive – dennoch den Weg auf Silberlinge fanden. Offensichtlich revitalisiert von dieser Herangehensweise, entdecken die nordirischen Power-Popper ihre alte Liebe wieder. „Kablammo!“ kehrt nun zum klassischen Album zurück.

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fun. – Some Nights

Grund zur Freude haben die drei New Yorker von fun. zu Beginn ihrer Karriere nur wenig gehabt. Als sich das Trio um Frontmann Nate Ruess vor vier Jahren aus verschiedenen, weitestgehend erfolglosen Bands zusammengeschlossen hatte, war der Name fun. allenfalls ein Geheimtipp in der Indie-Szene. Das 2009 erschienene Debütalbum „Aim And Ignite“ heimste zwar gute Kritiken ein, fand aber nur wenig Abnehmer. Erst durch die Single „We Are Young“ in Kollaboration mit Janelle Monáe aus dem aktuellen Album „Some Nights“ stellte sich der weltweite Erfolg von fun. ein. Nach ewigem Hin und Her bezüglich der Veröffentlichung der zweiten Auskopplung, dem Titeltrack, hat sich dank guter Chartplatzierungen im Ausland die deutsche Plattenfirma für den CD-Release von „Some Nights“ entschieden.

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