Schlagwort: Punk Rock

Descendents

Descendents – 9th & Walnut

2002 traf sich das Original-Line-up der Descendents um Tony Lombardo, Bill Stevenson, Milo Aukerman und den mittlerweile verstorbenen Frank Navetta, um Songs aus den Anfangstagen endlich ordentlich einzuspielen. Aukerman nahm seine Vocals schließlich zuhause während der Corona-Pandemie auf. Nun landen 18 Tracks, die zwischen 1977 und 1980, noch vor der EP „Fat“ und dem legendären Debütalbum „Milo Goes To College“, entstanden waren, zum ersten Mal auf Platte. „9th & Walnut“ ist die Adresse des ersten Proberaums der Band, die Garage von Navettas Schwester.

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Fine And Great

Fine And Great – How To Survive By Getting By

Eine erste Single im März 2020 zu veröffentlichen, pünktlich zu Pandemiebeginn, ist alles andere als ideal. Anstatt sich aber davon entmutigen zu lassen, machten Fine And Great einfach weiter. Das Trio aus München gibt es erst seit Ende 2019, unter dem Faible für emotional aufgeladenen Punk Rock mit melodischer Kante vereint. Neben einer ersten, sozial distanzierten Online-Show und sogar einem ‚richtigen‘ Konzert blieb genug Zeit, um noch mehr Musik zu schreiben. „How To Survive By Getting By“ bringt gleich fünf neue Songs zusammen.

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Hysterese

Hysterese – Hysterese

Hysterese verschwenden keinerlei Energie, um ihren Alben Namen zu verpassen. Stattdessen stecken sie jegliche Kreativität ins Songwriting, und das macht sich bezahlt. Im Vergleich zum letzten Werk aus dem Jahr 2018 hat sich jedoch einiges getan. Neben einer neuen Bassistin gibt es statt einer Doppel-Lead nun nur noch eine wirkliche Hauptsängerin. Zudem verschwindet die alte Kopf-durch-die-Wand-Taktik zugunsten mehr Düsternis und Eingängigkeit. Ja, auch diese Platte heißt „Hysterese“, bewegt sich allerdings in ganz anderen Sphären.

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Lyvten

Lyvten – Prebeast

Die Schweizer Lyvten sind wieder da und haben gleich vier gute Nachrichten am Start. Zunächst die erste, sozusagen die große Titelstory: Im Dezember erscheint wohl ein Nachfolger des wundervollen „Bausatzkummer“. Die anderen drei News-Bulletins sind brandneue Songs, die es ab sofort auf die Lauscher gibt. „Prebeast“, eine rein digitale EP, setzt ein kräftiges Lebenszeichen mit vertrautem Nachdruck. Und das macht schon jetzt kräftig Bock auf den Winter.

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Jim Ward

Jim Ward – Daggers

Jim Ward hat sich erneut verliebt; und zwar in die Musik, denn das Verhältnis der Beiden war zuletzt etwas angespannt, um es höflich auszudrücken. Das Comeback von Sparta aus dem Vorjahr setzte mit einem neuen Songwriting- und Recording-Ansatz frische Energien frei, und motivierte Ward, eine neue Soloplatte aufzunehmen. Anstatt jedoch den erwarteten Singer/Songwriter-Weg weiterzugehen, wollte der Protagonist endlich wieder lauter unterwegs sein. Von seinen guten Freunden Tucker Rule (Schlagzeuger bei Thursday) und Ben Kinney (Bassist bei Incubus) unterstützt, entstand das herrlich launische und harmonische „Daggers“.

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AFI

AFI – Bodies

Gefühlt häuten sich AFI mit jedem Album ein wenig. Zwar stehen sich manche Platten näher als andere, wie Gitarrist Jade Puget zu Protokoll gibt, doch das ist schon alles. Und so lauert bereits seit 30 Jahren a fire inside, denn Frontmann Davey Havok gründete die Band in ihrer Urform 1991 in der High School. Seither ist viel passiert, der Stil ändere sich gleich mehrmals, man hatte einen Major-Vertrag und ging in den USA sogar auf Platz 1. Das nunmehr elfte Studioalbum „Bodies“ bestätigt den auf dem eponymen Blutalbum eingeschlagenen Weg: Gothic Rock, New Wave, Post- und anderer Punk geben sich die retrolastige Kajalklinke in die hitverdächtige Hand.

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latewaves

latewaves – Hell To Pay

Nach einer langen Nacht im Jahr 2016 wachten Shawna Grabowski und Mike Pellegrino an einem Strand in New Jersey auf und beschlossen, ihren alten Pakt endlich in die Tat umzusetzen. Sie gründeten latewaves, holten ihren alten Freund Howie Cohen ins Boot und siedelten sich irgendwo zwischen Alternative Rock, Emo und etwas Punk an. Einige Tourneen und EPs später steht nun das erste Album in den Startlöchern. Unterstützt von Szeneveteranen wie Brett Romnes (u. a. Produzent für Seaway und Free Throw) sowie Vinnie Caruana (The Movielife, I Am The Avalanche) entstand „Hell To Pay“.

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Liar Thief Bandit

Liar Thief Bandit – Deadlights

Drei Schweden und eine Garage, mehr braucht es nicht für ein richtig gutes Gitarrenalbum. So oder so ähnlich begab es sich auch bei Liar Thief Bandit, die nun zum bereits dritten Mal versuchen, ihre Live-Energie einzufangen. Irgendwo zwischen Garage Rock und typisch skandnavischem Punk angesiedelt, geht es um Riffs, Hooks und gute Laune. „Deadlights“ wurde in jenem Studio aufgenommen, wo einst die legendären Alben der Cardigans entstanden. Liar Thief Bandit bringen einen ähnlichen Elan mit, wenngleich sie musikalisch etwas anders unterwegs sind.

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The Pighounds

The Pighounds – Hilleboom

Einst tourten Peter und Sandro mit Fitches durch die Lande, veröffentlichten zwei Alben und zwei EPs, bis sich das Quartett mehr oder minder auflöste. Das Duo blieb sich jedoch verbunden und machte nahtlos zu zwei als The Pighounds weiter. Man spielte live in Deutschland, der Schweiz und Italien, supportete The Libertines und lag, wie so viele andere Bands, ab Frühjahr 2020 auf dem Trockenen. Kurzerhand schnappte man sich das komplette Equipment und nahm das Debütalbum „Hilleboom“ in nur einer Sommerwoche auf einem alten Bauernhof an. Der spontane und doch geschickt ausgeklügelte Charakter dieser Platte ist stets greifbar.

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Lazy Queen

Lazy Queen – Get Home Or Die Trying

Die individuellen Kämpfe der Mitglieder von Lazy Queen mit psychischen Problemen und der Stigmatisierung selbiger treibt seit jeher den Sound des norwegischen Quartetts mit New-York-Bezug an. Bislang veröffentlichte man zwei EPs mit krachenden, punkig-rockigen Arschtritten und tourte mit wachsender Begeisterung durch die nordischen Staaten und darüber hinaus. Unterwegs ist aktuell niemand, und diese Zäsur dient als Leitmotiv für die neueste Mini-Scheibe „Get Home Or Die Trying“ mit sechs neuen Songs, teils bereits im vergangenen Jahr unters Volk gebracht.

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