Schlagwort: Punk Rock

Black Totem

Black Totem – III: Sacrifice Tonite

Der Horror geht weiter: Dreieinhalb Jahre nach „II: Shapeshifting“ wagen Black Totem den nächsten Anlauf. Das finnische Quartett versteht sich auf Death Rock in verschiedensten Ausprägungen, retrolastig und herrlich süffig. Ihren neuesten Streich beschreiben sie wie einen Albtraum, aus dem man nicht aufwachen kann, der doomigen Rock mit Horror Punk und allerlei Zwischentönen verbindet. „III: Sacrifice Tonite“ findet sich in einer Welt, in der jeden Tag Halloween ist, während man noch versucht, den Angstschweiß der letzten Nacht loszuwerden, bevor man erneut von Dämonen angegriffen wird. Wenn’s weiter nichts ist …

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Hippie Trim (c) Thomas Schoger

Hippie Trim – Morbid Orbit

Eine Band auf dem Sprung meldet sich mit einem feinen Häppchen zurück. Vor nicht einmal zwei Jahren landeten die aus dem Rhein-Ruhrgebiet stammenden Hippie Trim mit ihrem zweiten Album „What Consumes Me“ einen weiteren Volltreffer. Der launische wie launige Sound des Quintetts rannte offene Türen ein, bemühte sich um greifbare Emotionen und nahm zugleich eine Vielzahl an Einflüssen sowie Ideen mit. Für den Nachschlag setzte man auf ein eingespieltes Team bei Mix und Master und denkt den Sound zwischen Post-Hardcore, Punk, Emo, Alternative und Shoegaze weiter. „Morbid Orbit“ schlägt in eine sympathisch-vertraute Kerbe.

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Liar Thief Bandit

Liar Thief Bandit – Icon

Die umtriebigen, überaus produktiven Liar Thief Bandit sind wieder da. Seit ihrer Gründung vor etwa einem Jahrzehnt konnte sich das Trio aus Malmö als eine der am härtesten arbeitenden Scandi-Rock-Bands der Gegenwart etablieren. Wenn sie nicht gerade die Bühnen der Welt zerlegen, stehen sie im Studio und werfen Hits zwischen Punk und Garage Rock ab. Drei Jahre nach ihrem letzten regulären Album „Deadlights“, zwischenzeitlich durch das Mini-Album „Diamonds“ unterstützt, landet mit „Icon“ bereits der nächste potenzielle Überflieger.

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Resolutions

Resolutions – Monster Mirror

Zu ihrem Zehnjährigen beschenken sich Resolutions selbst. In den letzten Jahren war es – zumindest hinsichtlich Studioaufnahmen – etwas ruhiger um das Quintett aus Hannover geworden. Tatsächlich hat „Weightless“ mittlerweile gut acht Jahre auf dem Buckel. Unzählige Gigs später gibt es endlich Nachschub, mit dem man einen Gegenpol zu vermeintlichen Genre-Klischees setzen wollte. Es gibt weder rauen Gesang noch die obligatorischen Punk-Akkorde, sondern einen herrlich eingängigen, breiten Sound mit deutlichem Alternative-Flair und sogar dezenter Emo- bis Post-Hardcore-Note. „Monster Mirror“ hat das Zeug zum Überflieger.

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Hot Water Music

Hot Water Music – Vows

Das zehnte Studioalbum zum 30. Geburtstag – alleine schon die nackten Zahlen des Nachfolgers von „Feel The Void“ lassen die Augenbrauen hochgehen. Hot Water Music ließen sich nicht lumpen und luden sich für ihre neue Platte allerlei Prominenz ins Studio ein. Begleitet wurde das von einem nunmehr altbekannten Thema: Wachstum. Selbst in ihrer vierten Dekade wollen sich die US-Punk-Veteranen kontinuierlich weiterentwickeln und bei allem Blick zurück mutig nach vorne gehen. Exakt so hört sich das von vorne bis hinten mächtige, vielschichtige „Vows“.

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Frank Turner

Frank Turner – Undefeated

Geht das schon als Neustart durch? Nach über einem Jahrzehnt lässt Frank Turner seine Major-Heimat hinter sich und stellt sich neu auf – mit Xtra Mile als globaler Release-Plattform, ansonsten aber so autark wie möglich. Aufgenommen wurde im eigenen Studio in Essex, wo er unter anderem bereits Pet Needs produzierte, mit seiner Band The Sleeping Souls – natürlich nach entsprechend umfangreichen Proben im Vorfeld. Zugleich setzt es dieses Mal Masse mit Klasse: 14 Songs in etwa 45 Minuten lassen „Undefeated“ um Welten fieberhafter und vielschichtiger als zuletzt erklingen.

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Cold Years

Cold Years – A Different Life

Cold Years wollten ein Rock-Album aufnehmen, nicht mehr und nicht weniger. Auf ihren bisherigen beiden Platten definierte die Band aus dem schottischen Aberdeen ihre Identität zwischen Punk und handfestem Alternative. Dieses Mal zeigte man sich mit den Aufnahmen so zufrieden wie nie, konnte nach eigenen Angaben sämtliche Vorhaben realisieren und zugleich Neues versuchen, das eine oder andere Experiment wagen. Auf „A Different Life“ reißen Cold Years letzte Grenzen ein und greifen nach den Sternen, ohne dabei die kantigen, punkigen Wurzeln zu vergessen.

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Cadet Carter

Cadet Carter – Self-Maintenance

Im Sommer 2022 mussten Cadet Carter den Abgang ihres Gitarristen und ihres Bassisten verkraften, wenig später war das Line-up jedoch schon wieder komplett. Neben manch einem Konzert im direkten Anschluss durfte mit Spannung erwartet werden, wie sich diese neue Besetzung auf den Nachfolger von „Anthems For The Weak“ auswirken würde. Tatsächlich bleibt das Quartett seinem Mix aus Rock, Emo und angepopptem Punk treu, wenngleich mit der einen oder anderen kleinen Frischzellenkur versehen. „Self-Maintenance“, das erste Album für SBÄM Records, verpasst dem Sound der deutsch-walisischen Band noch mehr Tiefgang.

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Upploppet

Upploppet – Road Runner

Die skandinavische Rockszene bekommt potenzielle neue Lieblinge. Upploppet haben das Zeug, mit ihrem Mix aus Garage Rock, Punk Rock und Rock’n’Roll in einer Liga mit Gluecifer, The Hellacopters und Backyard Babies mitzuspielen. Bereits ihre 2022 veröffentlichte EP „You Wish This Was Live“ sorgte für Furore, nun wird nachgelegt. „Road Runner“, das erste Album des Quintetts aus Göteborg, versteht sich auf kompromisslosen, mitreißenden und leicht schrammeligen Rock, der die Würze in der sprichwörtlichen Kürze sucht … und findet.

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TYNA

TYNA – PNK

Ein Dampfhammer, dem man sich nicht entziehen kann – was sich von langer Hand angekündigt hat, wird nun wohlige Wirklichkeit. TYNA, 2019 als One-Woman-Show voller DIY-Spirit gestartet, legen ihr erstes Album vor. In den letzten Jahren zur fünfköpfigen aus FLINTA* und Allies bestehenden Band angewachsen, konnten bisherige Singles, Sampler-Beiträge und eine erste EP mit ihrem Mix aus Punk, Rock, Synthies und NDW-Elan sowie beherzten Texten mit Hirn und Haltung offene Türen einrennen. Nunmehr bei Redfield unter Vertrag, landet ein komplettes Studiowerk mit dem ominösen Namen „PNK“ (welcher Vokal da wohl fehlen mag …), das sämtliche Erwartungen zu erfüllen vermag.

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